Für heute war an der Uni Stuttgart ein Vortrag plus Diskussion zum Thema „Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Christen im Osmanischen Reich 1912-1922“ angesetzt. Auf Druck türkischer „Proteste aus Berlin“ hat die Uni den Vortrag abgesetzt. Sie wolle “neutral” bleiben. Aha, wenn die Türken protestieren, gelten geschichtliche Tatsachen an deutschen Unis nichts mehr. Werden wir bereits von Ankara regiert? Die Veranstalter schreiben in ihrer Protestnote:
Die betroffenen Verbände halten es äußerst bedenklich, wenn fast einhundert Jahre nach dem Genozid an Armeniern, Assyrern/Aramäern sowie Griechen im damaligen Osmanischen Reich eine deutsche Universität nicht den Mut aufbringt, einen Raum für eine Gedenk- und Informationsveranstaltung zu vermieten, die der Aufarbeitung dieser Verbrechen und damit der Prävention künftiger Völkermorde dienen soll.
“Bei Verbrechen besteht grundsätzlich keine Möglichkeit des Rückzugs auf vermeintlich neutrale Positionen. Der Umstand, daß die Türkei offiziell bis heute den Genozid an über drei Millionen osmanischen Staatsbürgern christlichen Glaubens bestreitet und dessen öffentliche Erörterung auch im Ausland nach Möglichkeit zu unterbinden trachtet, kann zudem nicht handlungsleitend für eine deutsche Universität sein.”
Auch die FAZ berichtet heute! Hier die Kontaktseite der Uni Stuttgartund die Email-Adresse: poststelle@uni-stuttgart.de
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Aram Druck
Aramäische Demokratische Organisation
Arameans Genocide Research Center
ARBEITSGRUPPE ANERKENNUNG – GEGEN GENOZID, FÜR VÖLKERVERSTÄNDIGUNG e.V. (AGA)
Christian Solidarity International
Föderation der Aramäer in Deutschland
Helfende Hände für die Armen e.V.
[...] Kein Armenier- Aramäer Völkermord Vortrag an Uni Stuttgart [...]
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