ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Zuhause in der Fremde – Wenn Kirche Heimat gibt

„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ – dieser Satz von Karl Valentin gewinnt in Zeiten wachsender Mobilität an Bedeutung. Doch wer in der Fremde ist, sucht nach dem, was ihm Heimat schenkt. Dabei haben die Kirchen eine wichtige Aufgabe.

Autor: Clemens FinzerStand: 04.04.2012

Blick aus einem Kirchenfenster über die Dächer einer Stadt | Bild: colourbox.com

Nicht nur, dass sie oftmals erste Anlaufstelle sind für neu Zugezogene – so können die Citypastoral oder auch nur das willkommen heißen einer Pfarrgemeinde eine Tür aufstoßen für den, der auf der Suche ist nach einem Gesprächspartner, einer Gemeinschaft oder nach dem Sinn des Lebens. Gerade die Kirche mit ihrer sprichwörtlich katholischen, das heißt weltumfassenden Gemeinschaft bietet da eine Chance über nationale oder landsmannschaftliche Grenzen hinweg.

Was sagt die Bibel zum Thema Heimat?

Buch Deuteronomium

„Du sollst vor den Priester treten, der dann amtiert, und sollst zu ihm sagen: Heute bestätige ich vor dem Herrn, deinem Gott, dass ich in das Land gekommen bin, von dem ich weiß: Er hat unseren Vätern geschworen, es uns zu geben. Dann soll der Priester den Korb aus deiner Hand entgegennehmen und ihn vor den Altar des Herrn, deines Gottes, stellen. Du aber sollst vor dem Herrn, deinem Gott, folgendes Bekenntnis ablegen: Mein Vater war ein heimatloser Aramäer. Er zog nach Ägypten, lebte dort als Fremder mit wenigen Leuten und wurde dort zu einem großen, mächtigen und zahlreichen Volk.“ (Aus dem fünften Buch Mose, dem Buch Deuteronomium)

Buch der Psalmen

Philipperbrief

Buch der Offenbarung

Das konnte auch ein Schreibwettbewerb des Katholischen Frauenbundes namens „Zeitreise“ aufzeigen. Darin berichten Flüchtlinge und Vertriebene nach dem zweiten Weltkrieg davon, wie Kirchengemeinden jene Zusammenführung ermöglichten, die sprachliche Färbungen und eingefahrene Traditionen sonst verhindert hätten.

KIRCHE UND BRAUCHTUM

Kerwa in Lindenhardt | Bild: BR/Clemens Finzer Denn Kirchen verfügen über ein eigenes Brauchtum und eigene Traditionen, die sich über sprachliche und geographische Grenzen hinwegsetzen; sprich: Kirchen können jene Form von Heimat ermöglichen, um die sich viele Verbände, Organisationen und letztlich auch die Gesellschaften einer Nation bisweilen vergeblich mühen. Für seine Radiosendung über Kirche und Heimat hat Clemens Finzer Orte besucht, die in besonderer Weise für das Thema Heimat und Kirche stehen. Welche, sehen Sie in folgender interaktiver Karte.

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiothema/heimat-kirche102.html

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 7. April 2012 von in Artikel über Aramäer, News aus aller Welt.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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