ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Was wirklich hinter der Koranverteilung steckt

Was wirklich hinter der Koranverteilung steckt

… und warum sie so „brandgefährlich“ gefährlich ist.

Wenn man sich an die Regeln des chinesischen Philosophen Sunzi hält, – was hierzulande niemand macht – sollte man seinem Gegner immer einen Schritt voraus sein. Im Gegensatz zu den verblödeten Eliten in Politik, Medien und Wirtschaft, denken Islamisten langfristig und können die Schwächen ihrer Gegner und deren Reaktionen gezielt voraus berechnen. Der tumbe Aufschrei einiger Politiker in den Medien  nach der Ankündigung salafistischer Islamisten  kostenlose Koranexemplare zu verteilen, macht deutlich, wie wenig besonders konservative Kreise – inklusive der so genannten „Islamkritiker“ – die wahren Absichten der Aktion durchschaut haben. Es geht den fundamentalistischen Muslimen nicht um Missionierung, sondern um eine gezielte Provokation, eine weitgehend agnostische und hedonistische Konsumgesellschaft flächendeckend mit dem Islam zu konfrontieren.

 

Wer 25 Millionen Koranexemplare unter die Leute bringen will, hat anderes im Sinn als ein paar verwirrte Teenis von der „Religion des Friedens“ zu überzeugen.

Machen wir in dieser Richtung ruhig einmal ein paar Planspiele. Da läuft so ein halbwüchsiger, pubertierender Wohlstandsschnösel mit seinen Walkmans im Ohr, I-Phon im Auge, im Internet jettend, durch die Fußgängerzone und bekommt von einem Salafisten so ein Buch in die Hand gedrückt.

„Wie nett!“, denkt er sich, wenn er überhaupt denkt, blättert es an der Straßenecke kurz durch und schmeißt es dann in den nächsten Papierkorb. Da liegt dann das „Heilige Buch“ zwischen angerotzten Papiertaschentüchern, Hamburgerresten, Mayo und Pommes. Dummerweise wird er dabei gefilmt. Dazu genügt ne simple Handykamera; und zwei Minuten später ist die gespenstische Szene via  world wide web im Netz, samt „Täter“ und Korpus Delikti.

Da unsere 5. Kolonnen, die Herren Staatsanwälte und Richter, sogar auf Druck des Iranischen Geheimdienstes,  in ähnlichen Fällen bereits Leute zu Knast auf Bewährung verurteilt haben,

sieht es für den Jugendlichen, der auch noch das Pech hat, keinen muslimischen Migrationshintergrund zu haben, sehr schlecht aus… (Ein kleiner Gerichtsprozess ist noch die harmloseste  aller Varianten) Denn plötzlich, sind es nicht nur die bösen Salafisten, die sich lauthals empören, sondern die gesamte islamische Welt, angefangen vom Deutschen Zentralrat der Muslime, bis hin zum rasenden Straßenmob in Pakistan, Afghanistan und Ägypten.

Bereits nach vier Stunden gibt es dort die ersten Toten! In Kairo brennt eine Kirche. Irgendeine christliche, aramäische Familie im Irak wird auf dem Weg zur Messe gelyncht. In Afghanistan rotten sich spontan 3000 Männer zusammen um das deutsche Camp zu stürmen! Noch mehr Planspiele gefällig? Es geht noch schlimmer!!

Irgend so ein unorganisierter, selbsternannter Kreuzritter, der sich sonst nur als Cyberheld profiliert, kommt auf die Schnapsidee und sammelt die Korane gleich massenweise ein, macht dann nachts in der Fußgängerzone ein kleines Feuerchen. Wird natürlich dabei erwischt. Reaktion: Die Bundeswehr hat genau einen Tag Zeit um fluchtartig – bei Zurücklassung aller Waffen und Geräte –  Afghanistan zu verlassen.

Deutschland und Weltweit kommt es zu Protesten mehrerer zigtausend Muslime. Kanzlerin Merkel muss vor die Presse treten und sich entschuldigen. Die Medien finden, verseucht von ihrem kollektiven Stockholmsyndrom, die Salafisten plötzlich gar nicht mehr so schrecklich, sondern prügelt auf die bösen rechten Islamkritiker ein, die nun sogar von konservativen Zeitungen als neue Nazis bezeichnet werden. Fazit: Die Salafisten können bei ihrer Aktion nur gewinnen. Leider ist die Chance wirkungsvolle Gegenstrategien zu entwickeln bereits vor Jahren von arroganten, sozialdarwinistischen, selbsverliebten Sektierern und ihren 100 Mann-Parteien verhindert worden.

Klaus Lelek

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4 Kommentare zu “Was wirklich hinter der Koranverteilung steckt

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  3. JAU-Team
    14. April 2012

    Michael Hartmann (SPD) verharmlost Koranverteilungen

    Man braucht nicht lange zu warten, und schon kommen sie aus den Löchern,
    die 5. Kolonnen der islamophilen Propagandamaschinerie, Schönredner und Verharmloser,
    allen voran so genannte „Sicherheitsexperten“. Michael Hartmann, SPD Innenpolitiker, fühlt sich eher von Skinheads belästigt
    als von Salafisten und findet die ganze Aktion in den Fußgängerzonen „voll normalll!“
    Wer wissen will, was die Stunde geschlagen hat, der lese das Interview im Deutschlandfunk.
    Voraus zu sehendes Fazit: Alles „islamophobe Aufregung!“ Nicht anders zu erwarten.

    Klaus Lelek

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1728709/

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 12. April 2012 von in Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt.

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