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KEIN RAUM FÜR GENOZIDLEUGNUNG!

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KEIN RAUM FÜR GENOZIDLEUGNUNG!

13.04.2012 18:39

http://www.aga-online.org/alert/detail.php?locale=de&alertId=2#alert

Unter dem scheinbar harmlosen Titel „Die armenische Tragödie“ hält der als „schottischer Historiker“ angekündigte Prof. Norman Stone einen Vortrag, der erfahrungsgemäß auf die öffentliche Leugnung des Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich 1915/16 hinauslaufen wird. Die korporativen Veranstalter dieses Abends, die dem nationalistischen Spektrum der Türkei zuzurechnen sind, haben – damit es so richtig weh tut – diese Veranstaltung in größtmögliche zeitliche Nähe zum Jahresgedenktag der Armenier am 24. April (1915) gelegt.

Während also die armenische Gemeinschaft Hamburgs ihre Toten beklagt, wird ein Teil der nationalistisch eingestellten türkeistämmigen Gemeinschaft eben diese Toten verhöhnen, indem sie sie zu Landesverrätern erklären lässt, die ihre Vernichtung bei staatlich geplanten und organisierten Massakern und Deportation quasi selbst verursacht hat.

Es steht zu befürchten, dass Herr Stone in der für ihn charakteristischen Mischung aus Halb- und Unwahrheiten auch am 18. April die antiarmenischen Vorurteile seines Publikums bestätigen wird. Denn Herr Stone hat sich seit Jahren höchst parteilich in den Dienst türkisch-nationalistischer Genozidleugnung gestellt; seine Argumentationsweise hat er u.a. in diesem Artikel in der Schweizer „Weltwoche“ dargelegt (http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2006-43/artikel-2006-43-es-war-kein- voel.html); es handelt sich dabei auch um eine Verteidigungsschrift für seinen türkischen Leugner- Kollegen Dr. Doğu Perinçek, der gemeinsam mit weiteren Gesinnungsgenossen 2005 und 2006 durch qualifizierte öffentliche Genozidleugnung die europäischen Rechtssysteme zu provozieren versuchte – unter anderem auch in Berlin, wo der Polizeipräsident und das OVG Berlin-Brandenburg seinen Umtrieben ein Ende bereiteten. In der Schweiz wurde D. Perinçek in sämtlichen drei Instanzen wegen Verletzung der Antidiskriminierungsnorm des Landes verurteilt.

Die Ansichten D. Perinçeks und N. Stones stehen im völligen Gegensatz zur wissenschaftlichen Mehrheitsmeinung, die sich unter anderem fortgesetzt in Beschlüssen und Stellungnahme der International Association of Genocide Scholars (IAGS) äußert, der größten Berufsorganisation von Fachwissenschaftlern.

Dazu sollte aber die Universität Hamburg als landesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht ihre Räume bereitstellen.

Unsere Menschenrechtsorganisation appelliert deshalb an Sie, die Raumvergabe baldmöglichst rückgängig zu machen.


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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 14. April 2012 von in Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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