ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Koranverteilung: Bittere Bilanz

Wer langfristig erfolgreich Politik machen will, sollte aus Fehlern lernen. Ein Grossteil der so genannten „Islamkritischen Szene“ ist jedoch der Meinung, nie Fehler gemacht zu haben. Das ist das Kernproblem.

Dass hier einige Leute immer noch in einer Art „Führerbunkermentalität“ mit ihren Hundert- Mann Leibstandarten und ärmlich gestalteten Zehn-Mann Infoständen und sich in Rage redenden „Großrednern“  an den  Endsieg ihres wirren US-sozialdarwinistischen Weltbildes glauben, und sich in tausend Nebenkriegsschauplätzen verschleißen – dazu gehört das Verteidigen der Schleckerheuschrecke, das beschimpfen von Spekulationsgegner als „Bankräuber“, das Verleugnen dramatisch abtauender Eisberge ebenso dazu, wie die Hetze auf indianische Ureinwohner, Schwule und Umweltschützer – kann man in wenigen kurzen Sätzen zusammenfassen: Es ist vorbei. Leute, geht nach Hause. Formiert euch neu und schickt endlich die Leute in die Wüste, die euch in diese politische Isolation gebracht haben. Wobei ich persönlich der Meinung bin, dass es für einen Neuanfang bereits zu spät ist.

Die bittere Bilanz der Koranverteilung: Die Salafisten sind mitten in der Gesellschaft angekommen. Fast alle Medien, angefangen von Tagesschau bis hin zur Druckpresse haben über das Ereignis berichtet. Im Vorfeld, sowie am Tag des hervorragend organisierten Events.  Zwischen zaghafter Kritik – Kalif-Staat usw, – mischt sich auch immer wieder Bewunderung. Ganz im Sinne des Mediengesetzes „Sympathie mit dem Aggressor“: Rührende Bilder, wie lächelnde Salafisten interessierten Omas  „IHREN KORAN“  überreichten.

Am Tag der Verteilung waren die Islamisten fast überall Aufmacher auf Seite eins. Das hat nicht einmal der Zentralrat der Muslime geschafft.

Vor der Aktion waren die Burschen, die vermutlich direkte Kontakte zu Terrornetzwerken haben und Journalisten öffentlich bedrohten, noch Schmuddelkinder, fanatische Sektierer, gegen die selbst die Antifa Sturm gelaufen ist, jetzt haben sie sich zur heimlichen „Jugendorganisation“ des real existieren Islams gemausert, der, wie wir alle wissen „zu Deutschland gehört“. Ihr „Schriller Vogel“ ist ein Medienstar. Und wer die Medien kennt, weiß: Die Journaille verkauft lieber Bilder als Inhalte.  Eine diplomatische Glanzleistung der Extraklasse hat der Zentralrat der Muslime  dabei hingelegt. Als Mitglied des „Dachs der Religionen“ hat er sich natürlich pro forma den Erklärungen der Kirchen angeschlossen, die fundamentalistische Propaganda“ abzulehnen. Gleichzeitig jedoch erklärte ein Mitglied des gleichen Zentralrats der FR, dass gegen das Verteilen des Korans eigentlich grundsätzlich gar nichts einzuwenden wäre. Das wäre das gleiche, als ob man die Bibel verteilt. Fazit: Koran gleich Bibel; und die Verteiler sind eigentlich gute Muslime. Die Taktik, erst distanzieren dann der heimliche Schulterschluss, ist bereits so eingespielt, dass er kaum noch auffällt.

Die langfristige Konsequenz: bald werden die Salafisten zur Fußgängerzone gehören wie Duglas, Nordsee und H& M. Auch gegen ihre Machtdemonstrationen, mal eben 1000 Leute an der Hauptwache, vor der Domplatte oder sonst wo zu versammeln, wird es juristisch kaum noch Einzuschränkungen geben. In die Hinterhöfe werden dagegen die Islamkritiker verschwinden. Medien mäßig kaum beachtet; und wenn beachtet dann negativ auf eine bestimmte Person konzentriert. Meine Aufforderung sich auf Sprachregelungen zu einigen und „Begriffe“ zu besetzen ist nicht beachtet worden. Das praktische Ergebnis spüren die Maulhelden nun am eigenen Leibe. Aus dem Begriff „Islamkritiker“ ist „Islamhasser“ geworden.   Wenn dann mal wieder in einem Vorort, ein ganz bestimmter Großredner mit Glatze und Lederkluft, der  schon aus optischen Gründen in ein bestimmtes politisches Raster passt,  bewacht von 100 Polizisten vor 50 Zuhörern seine Plattitüden vor der Islamisierung Europas herunter drischt, und sich dann von 30 000 Sesselpupsern am heimischen PC als Held feiern lässt, hat  vielleicht der Dümmste endlich begriffen, dass die „Islamkritische Szene“ den Salafisten nichts entgegenzusetzen hat. Schon deshalb weil sie gegen Kritik – auch gegen gut gemeinte – geblendet von Narzismus und Grandiosität weitgehend immun ist.

 

Klaus Lelek

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 17. April 2012 von in Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt.

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