ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Steinbach redet Tacheles

Erika Steinbach, CDU, MdB

Politiker, die sich zur weltweiten Christenverfolgung öffentlich äußern sind selten,noch seltener jene, die einen Zusammenhang zwischen Christenverfolgung und wachsender Islamisierung feststellen. Und wer gar den Wirtschaftspartner  Türkei auf den Christen-Weltverfolgungsindex setzt, lehnt sich auch innerhalb der CDU weit aus dem Fenster. Zu jenen weinigen, mutigen, unbequemen Mahnern gehört seit vielen Jahren Erika Steinbach. Für ihre klaren Worte hatte sich die Bundestagsabgeordnete am Wochenende die „Höhle des Löwen“,  ausgesucht, nämlich den Ort Kronberg im Taunus, Heimatgemeinde von Walter Leisler Kiep, der im Gegensatz zu Steinbach, vehement den EU-Beitritt der Türkei fordert, schon ob der wirtschaftlichen Bedeutung. „Das täten auch andere in der CDU“, sagte Erika Steinbach, verwies jedoch dabei auf die abgestimmte Grundlinie ihrer Partei. Unterstützung erhielt sie von dem Königsteiner Journalisten Reinhard Backes.  Dass Steinbach im noblen Villenort Kronberg, der zum so genannten „Speckgürtel“ von Frankfurt zählt, statt „Wirtschaftsfragen“ dass Thema Christenverfolgung auf die Tagesordnung setzt, ist schon provokant, noch provokanter aber ist ihr deutlicher Seitenhieb auf die staatlich subventionierten  Betschwestern, die sich eigentlich um dieses Thema kümmern müssten:

Dazu etwa sinngemäß:

„Mit Sorge kann man beobachten, dass ein Volk, je satter es ist, umso weniger für seine Grundwerte kämpft. Das gilt auch in Deutschland. Wo sich nicht einmal die beiden großen christlichen Kirchen der fortschreitenden Christenverfolgung in der Welt, bei der selbst vor der Ermordung von Andersgläubigen und Konvertiten nicht zurückgeschreckt wird, entgegenstellen. Jedenfalls nicht beherzt genug!“

Dass der lange Arm der Imame und Mullahs inzwischen längst Deutschland erreicht hat,

ist im Gegensatz zur Mainstreampresse Frau Steinbach nicht entgangen und so spricht sie das wohl gehütete Geheimnis offen aus:

„Selbst in Deutschland werden Christen verfolgt, wenn sie vom Islam zum Christlichen Glauben wechseln“

Zu dem Scherbenhaufen den die USA im Irak – inzwischen eines der schlimmsten Christenverfolgungsländer –  angerichtet haben,  findet die engagierte CDU-Politikerin gleichfalls deutliche Worte:

„Unter Saddam Hussein haben Christen im Irak unbehelligt ihren Glauben leben können, nach der Befreiung vom Diktator aber nicht mehr.“

Und weiter in Bezug auf die jüngsten politischen Umwälzungen im nahen Osten:

„der Arabische Frühling hat den Christen überhaupt nichts gebracht“  

Im Gegensatz zu manchen selbsternannten Islamkritikern spricht Erika Steinbachs Ko-Referent Reinhard Backes auch den westlichen Industrienationen eine Teilschuld an der Entwicklung des Islamismus zu. Die fortschreitende Globalisierung hat das „politisch-gesellschaftliche Koordinatensystem verändert, wodurch ein idealer Nährboden für glaubenspolitischer Extremismus entstehe, der noch von Saudi-Arabien gefördert werde. Fazit: Eine kritische informative Veranstaltung, die es leider nur in den Lokalteil der FNP geschafft hat.

Klaus Lelek    (Info-Quelle: Taunuszeitung)

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 30. April 2012 von in Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

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