ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Muslime müssen Freiheit zur Provokation hinnehmen

Von Klemens Ludwig

Der skurrile Streit zwischen den Salafisten und Pro NRW, die sich in ihrer Gier nach Aufmerksamkeit geradezu bedingen, verweist auf eine tiefere Kontroverse: Wie viel Provokation darf gerade in religiösen Angelegenheiten sein? Darauf haben viele Meinungsführer eine eindeutige Antwort. Der im vergangenen Dezember verstorbene Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter meinte: „Der Westen sollte alle Provokationen unterlassen, die Gefühle von Erniedrigung und Demütigung hervorrufen. Wir sollten die kulturelle Identität der islamischen Länder mehr achten.“

Ganz ähnlich sieht es der Schriftsteller Günter Grass, der über die Mohammed-Karikaturen urteilte: „Es handelt sich um eine bewusste und geplante Provokation eines rechtsgerichteten dänischen Blattes. Die Journalisten haben gewusst, dass die Darstellung Allahs oder Mohammeds in der islamischen Welt nicht zulässig ist. Sie haben ganz bewusst gegen dieses Tabu verstoßen, weil sie rechtsradikal und fremdenfeindlich sind.“

Oder die Stimme des Fachjournalisten Reinold E. Thiel: „Wie man mit der Religion umgeht, vor allem mit der anderer Menschen, ist nicht allein Geschmackssache. Angriffe gegen Werte und Überzeugungen, die religiös verankert sind, können die Gefühle bestimmter Bevölkerungsgruppen verletzten. Es gibt kein Recht, andere zu provozieren.“

 

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106292582/Muslime-muessen-Freiheit-zur-Provokation-hinnehmen.html
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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 11. Mai 2012 von in Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt.

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