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Die Islamkritiker-Konferenz in Brüssel

Es war ein historischer Tag, das konnte man in diesem Saal des EU-Parlamentsgebäudes deutlich spüren: Namhafte Islamkritiker aus der ganzen Welt waren bei der “International Civil Liberties Alliance-Konferenz zusammengekommen und berieten, wie der zunehmenden Islamisierung am effektivsten entgegenzutreten ist. Hochkarätige und mitreissende Reden von Mark Steyn, Tommy Robinson, Professor Hans Jansen, Alexandre del Valle, Magdi Allam und vielen weiteren machten deutlich, dass die Zeit des aktiven Widerstandes begonnen hat. Mit der Brüsseler Erklärung wurde das Zeichen gesetzt, dass in der westlichen Welt die Scharia keinen Millimeter Platz haben darf. Lars Hedegaard erhielt einen Preis für seinen unermüdlichen Einsatz für Meinungs- und Pressefreiheit.

(Von Michael Stürzenberger)

Bereits am Vorabend trafen sich viele Konferenzteilnehmer bei einem gemeinsamen Abendessen zum intensiven Meinungsaustausch.

Die Kirche St. Catherine lieferte hierzu eine stimmungsvolle Kulisse.

Am folgenden Tag ging es dann in den weitläufigen EU-Gebäudekomplex, der innen mit Sicherheitsschleusen und Scannergeräten wie auf einem Flughafen ausgestattet ist.

Der EU-Abgeordnete Philip Claeys vom belgischen Vlaams Belang begrüßte die Konferenzteilnehmer und wünschte einen erfolgreichen Verlauf.

Neben Philip Claeys war auch Vlaams Belang-Chef Filip Dewinter zwischenzeitlich anwesend. Sein Buch “Inch’Allah? The islamization of Europe” wurde kostenlos verteilt. Ich dachte hierbei gerne an die Israel-Reise im Dezember 2010 mit der “European Freedom Alliance”-zurück, bei der Dewinter in einem Abgeordneten-Raum in der Knesset eine kenntnisreiche Rede über die Gefahren des Islams gehalten hatte. Auf dem Bild ist Dewinter links neben dem Knesset-Abgeordneten Rabbi Nissim Zeev zu sehen:

Elisabeth Sabaditsch-Wolf moderierte die Brüsseler Konferenz gewohnt souverän, locker und charmant. Man merkt ihr die langjährige Erfahrung auf internationalen Parkett an. Als Vertreterin der Bürgerbewegung Pax Europa bei der OSZE hatte sie das Thema Islamkritik schon des öfteren auch gegen den Widerstand von muslimischen Repräsentanten hartnäckig vorbringen können.

Alain Wagner, Vorsitzender der “Stop Sharia campaign” aus Frankreich beschrieb die Ausgangssituation: Die Scharia unterwandere demokratische Gesellschaften, wobei die freie Rede und die Meinungsfreiheit unterdrückt werden sollten, damit sich der Islam keiner Kritik ausgesetzt sehen müsse und sich ungehindert ausbreiten könne.

Professor Hans Jansen, der an diversen Universitäten in den Niederlanden und Dänemark Arabistik sowie Islamwissenschaften lehrte, beschrieb in seiner anschaulichen Rede das Wesen der Scharia. Außerdem stellte er die Bedeutung der Abrogation von harmlosen Koranversen aus der Frühphase des Islams heraus. Jansen äußerte aber auch grundlegende Zweifel an der Existenz Mohammeds. Der Begriff der Religionsfreiheit müsse zudem hinsichtlich des Islams neu definiert werden. Freiheit gäbe es nicht umsonst – wir müssten sie entschlossen verteidigen. Jansen unterstützte übrigens Geert Wilders auch in dessen Prozess und sagte als Zeuge der Verteidigung aus. Das Video über seinen intelligenten und auch humorvollen Auftritt in Brüssel ist bei Gates of vienna zu sehen.

Bischof Pére Samuel ein Aramäer von der syrisch-katholischen Kirche in Frankreich beschrieb die Intoleranz des Islams und die legitime Praxis des Lügens, die Taqiyya. Samuel ging auch auf die Geschichte der Juden in der islamischen Welt ein. Am Schluss seiner Rede sprach er seine besten Wünsche für einen guten Fortschritt des “Brüssel-Prozesses” aus.

Buchautorin Nidra Poller berichtete aus Frankreich, dass sich dort die Vorboten eines apokalyptischen Krieges abzeichneten, was aber im Verborgenen abliefe und der Öffentlichkeit nicht so dramatisch erscheine. Nach dem Merah-Attentat habe sich aber einiges in Frankreich verändert. Täter beispielsweise würden jetzt mittlerweile mit Namen genannt.

Der französische Essayist Alexandre de Valle betonte in seiner kraftvollen Rede, dass es besser sei, im Kampf zu sterben als als Feigling. Die OIC sei eine der wichtigsten Organisationen der Welt und die einzige, die auf einer Religion basiere. In der arabischen Welt fände momentan eine Re-Islamisierung statt, die das gemeinsame Ziel sowohl der “demokratisch” eingestellten Moslems wie auch der Djihadisten sei. Man wolle auch den Westen erobern, wobei Europa als erklärtes Primärziel islamisiert werden solle. US-Präsident Obama und Hillary Clinton würden es akzeptieren, dass im Zuge des sogenanten “Istanbul-Prozesses” die “Herabwürdigung” des Islams unterbunden werden solle.

De Valle meinte, dass die Islamkritiker fähig seien, Geschichte zu schreiben. Die wahren Faschisten unserer Zeit seien die Islamo-Faschisten. Am Ende seiner Rede gab es stehende Ovationen.

Die Buchautorin und Islam-Aussteigerin Sabatina James berichtete aus ihrer Jugend, in der sie noch den Wunsch gehabt hätte, zu Mohammed und Aisha ins Paradies zu kommen. In ihrer Schule im pakistanischen Lahore sei es nicht erlaubt gewesen, andere Bücher als islamische zu lesen. Ein Lehrer habe gesagt, dass eines Tages die ganze Welt islamisch sein werde. In Österreich sei sie nach ihrem Austritt aus dem Islam und wegen ihrer aufklärerischen Bücher von linken Medien “James Bond-Christin” genannt worden. Zuvor wäre in Österreich nie über Zwangsheiraten gesprochen worden. 2010 sei sie Gast im Europäischen Parlamentes gewesen, wo sie energisch gefordert habe, über die Scharia zu sprechen, dem Grund für Zwangsheiraten, Mißhandlungen und Ehrenmorde. Als Antwort habe sie erhalten, der Islam sei keinesfalls dafür verantwortlich zu machen, er werde nur “missbraucht”, und es gebe schließlich auch Misshandlungen durch christliche Priester..

Tommy Robinson, der mittlerweile als stellvertretender Vorsitzender der British Freedom Party in die Politik gegangen ist und nun mit seinem Klarnamen Stephen Lennon auftritt, berichtete von schlimmen Folgen der Islamisierung seiner Heimat. Die nächste Generation werde es uns nicht vergeben, wenn wir jetzt nichts tun würden. In 20-30 Jahren würden Millionen aufstehen. Es sei unsere Pflicht, jetzt damit zu beginnen. Wir seien Vorbilder für andere.

Auch Stephen Lennon erhielt nach seiner motivierenden Rede lang anhaltenden Applaus.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Auftritt des kanadischen Journalisten und Buchautors Mark Steyn. Er habe vor kurzem eine email bekommen, in der er gewarnt worden sei, sich mit uns in einem Raum zu zeigen. Mark meinte dazu lachend, dass jener “Warner” bei einer Konferenz mit “moderaten” Moslems gewesen sei, die das Töten von Homosexuellen forderten, was ihn offensichtlich weniger gestört habe. Steyn fühle sich in unserem Kreis wesentlich besser aufgehoben.

Mark Steyn berichtete unter anderem auch von der rasch zunhemenden Islamisierung in Schweden. Malmö-Rosengård beispielsweise gebe einen düsteren Ausblick in die Zukunft. Insgesamt sei Europa auf einem gefährlichen Weg der Islamisierung, woran hauptsächlich die etablierten Politiker und die EU schuld wären. So machte er auch entsprechende ironische Bemerkungen über die europäische Fahne.

Mark Steyn übergab den “Defender of Freedom Award 2012″ an den dänischen Historiker, Journalisten und Autor Lars Hedegaard für seinen langjährigen Einsatz für Meinungs- und Pressefreiheit. Steyn hob die Bedeutung von mutigen Menschen wie Hedegaard für Europa hervor. Schließlich versuche die Mainstream-Politik in Europa, Kritik am Islam als “Beleidigung” von Moslems zu unterdrücken. Hedegaard stand wegen angeblicher “Hassrede” über zwei Jahre vor Gericht, wurde aber Anfang 2012 freigesprochen.

Lars Hedegaard, der auch Vorsitzender der International Free Press Society (IFPS) ist, verurteilte in seiner Rede den kulturellen Relativismus als grundsätzlich falsch. Wenn man in Dänemark beispielsweise ein Kind habe, das an einer Schule mit überwiegend “New Danish”-Mitschülern sei, würde man es aus reinem Selbstschutz herausnehmen müssen. Hedegaard stellte die grundsätzliche Frage, warum es eigentlich eine Einwanderung aus muslimischen Ländern geben müsse.

Die schwedische Journalistin, Autorin und Vorsitzende der “Swedish Free Press Society” Ingrid Bergqvist beschrieb die vor allem für Frauen immer schlimmer werdenden Zustände in Schweden. Die Zahl der Vergewaltigungen beispielsweise würde enorm zunehmen.

Der aus Ägypten stammende italienische Journalist, Autor, EU-Abgeordnete und Konvertit Magdi Cristiano Allam, den Papst Benedikt VI bekanntlich in der Osternacht 2008 getauft hatte, betonte die absolute Notwendigkeit der Aufklärung über die gefährlichen Bestandteile des Islams.

Gavin Bobi ist einer der legendären “Mosque Busters”, einem Zusammenschluss von britischen Anwälten, die sich die Verhinderung von Moscheebauten zum Ziel gesetzt haben. Bisher haben sie von 13 Verfahren jedes Einzelne gewinnen können.

Bei ihren Beschwerden konzentrierten sie sich vor allem auf Punkte wie den “Parkplatz-Djihad” oder den Lärm.

Sein Kompagnon George Iglors bemerkte zutreffend, dass jede Gesellschaft, die Menschen für das, was sie sagten, ins Gefängnis stecke, schlecht sei.

Conny Axel Meier, Geschäftsführer der Bürgerbewegung Pax Europa, hatte eine vierzehnseitige Broschüre über die Einschränkung der Redefreiheit in Deutschland ausgearbeitet. Darin sind die Versuche von Politikern beschrieben, unter dem Deckmantel des sogenannten “Kampfes gegen Rechts” Islamkritik zu diffamieren und einzuschränken. Meier erwähnte beispielsweise die Versuche des SPD-Politikers Sebastian Edathy, PI unter Verfassungschutzbeobachtung stellen zu lassen, da es eine “Bedrohung für den sozialen Frieden” in Deutschland sei. Ein wichtiger Punkt in der Broschüre ist auch die schleichende Akzeptanz der Scharia in Deutschland. Hierbei hätten sich der rheinland-pfälzische Justizminister Jochen Hartloff (SPD), Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und der Islamwissenschaftler Prof. Mathias Rohe bisher unrühmlich hervorgetan.

Meier beschrieb auch den Fall von Michael Mannheimer, der sich in einem Aufruf auf das Widerstandsrecht der Bevölkerung im Artikel 20 Absatz 4 des deutschen Grundgesetzes berufen hatte und dafür wegen angeblicher “Volksverhetzung” durch das Amtsgericht Heilbronn verurteilt wurde. Mannheimer, der auch in der Konferenz anwesend war (Foto unten 2.v.l.), hat bekanntlich Einspruch gegen dieses Urteil eingelegt.

Der Versuch des Rechtsanwaltes und früheren FDP-Bundestagsabgeordneten Hildebrecht Braun, die unliebsame Berichterstattung der Stuttgarter Nachrichten über den vom Verfassungsschutz beobachteten Imam Idriz zu unterbinden, ist ebenfalls in der BPE-Broschüre dargestellt, die auf der Internetseite der ICLA nachzulesen ist.

Elisabeth Sabaditsch-Wolff bezeichnete in ihrer Rede die Versuche, Islamkritik zu unterbinden, als Methoden eines totalitären Staates. Sie beschrieb die absurden Vorgänge um ihre Verurteilung in Wien wegen “Herabwürdigung” einer Religion.

Alain Wagner, der Vorsitzende der “Stop Sharia Campaign” aus Frankreich rief dazu auf, dass möglichst viele Bürger Mitglied des “Brüssel-Prozesses” werden sollten. Die Beschlüsse müssten nun mit Leben gefüllt werden. Zum Schluss rief er: “Wir sind die Guten!”

Nach dem Verlesen der “Brüsseler Erklärung” gab es im Saal von den über hundert Anwesenden lang anhaltenden Applaus.

In der Podiumsdiskussion beantworteten Prof. Jansen, Lars Hedegaard, Stephen Lennon und Alain Wagner Fragen, wie die Brüsseler Erklärung nun in der Realität am besten umgesetzt werden können. Wichtig sei die Vernetzung mit Parteien, Organisationen und Verbänden, um die Forderungen publik zu machen und Zug um Zug umsetzen zu können.

Der Eindruck des PI-Reporters ist, dass diese Konferenz gerade auch an diesem Ort ein eminent wichtiges Zeichen für die Zukunft war.

All jenen, die an der Vorbereitung, Organisation und Durchführung dieses bedeutenden Ereignisses beteiligt waren, ist größter Dank auszusprechen. Sie haben sich für die gemeinsame Sache enorm verdient gemacht.

Es bleibt zu hoffen, dass die Islamkritik in Zukunft auch im Europäischen Parlament thematisiert wird und nicht weiterhin mit dem politisch korrekten Bannstrahl belegt wird.

Bereits in unmittelbarer Nähe des Parlamentes sind die Zeichen der Islamisierung deutlich sichtbar.

Die in Brüssel anwesenden Islamkritiker aus Bayern und Baden-Württemberg sind jedenfalls optimistisch, dass die Islamkritik durch diese Konferenz einen positiven Schub erhalten hat.

http://www.pi-news.net/2012/07/die-islamkritiker-konferenz-in-brussel/#more-265436

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 15. Juli 2012 von in Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt.

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