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Palästinensergebiete: Christen demonstrieren in Gaza

In Gaza hat die Zahl der Christen unter dem Druck der Islamisten in den vergangenen fünf Jahren stark abgenommen. Dennoch gibt es engagierte Christen, die weiter ihren Glauben bezeugen.

Iqab* ist ein engagierter Christ und lebt im Gazastreifen. Wir haben uns mit ihm und zwei anderen jungen Christen in einer Wohnung in der Stadt Gaza getroffen. «Hier ist das Leben für die Christen schwer. Es ist gefährlich und wir haben keine Freiheit», erzählt uns Iqab. «Vor allem wir, die Jugend, leben wie in einem Gefängnis.»

Seit die islamistische Gruppierung Hamas 2007 die Macht ergriffen hat, hat sich die Situation erheblich verschlechtert, wie dies Janine* beschreibt: «Heute werde ich tagtäglich beschimpft, weil ich Christin bin, sogar Kinder bewerfen mich mit Steinen.» Die jungen Frauen müssen sehr auf ihre Kleidung achten, wenn sie zur Universität gehen: «Wenn man keinen Schleier trägt, fällt man auf», erklärt uns eine andere christliche Studentin.

Wer über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, zieht es häufig vor, zu emigrieren. So ist die geschätzte Zahl der Christen in den vergangenen Jahren von 3500 auf 1500 gesunken.

Dennoch gibt es unter den verbliebenen Christen auch jene, die keineswegs aufgeben wollen: die Presseagentur Associated Press berichtete am vergangenen Montag von einem Protestmarsch, an dem mehrere Dutzend Christen teilgenommen haben. Dieser Marsch richtete sich gegen die Zwangskonversionen eines 25-jährigen Mannes und einer Mutter von drei Kindern.

Die Christen in Gaza fürchten zusehends, dass ihre ständig abnehmende Gemeinde wegen Auswanderung und Zwangsbekehrungen bald gänzlich verschwinden könnte.
* Decknamen
(Bild: Strassenszene in Gaza)

Gebetsanliegen:

Danken wir für die Beharrlichkeit der in Gaza verbliebenen Christen.
Beten wir für diejenigen, die gezwungen wurden, zum Islam überzutreten.
Heute beginnt der Ramadan: Bitten wir um Gottes besonderen Schutz für die Christen im Gazastreifen während dieser Zeit.
SourceOpen Doors

http://www.portesouvertes.ch/de/Verfolgung/nachrichten/2012/07/palaestinensergebiete-christen-demonstrieren-in-gaza/

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2012 von in Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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