ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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AN DIE WELTÖFFENTLICHKEIT! – Aramäische Christen rufen zur Einigkeit, Recht und Freiheit!

In tiefer Sorge rufen Christen im Nahen Osten zur Einigkeit auf

Öffentlicher Aufruf: Die Angst der Christen in Syrien wächst.

Durch eine öffentliche Erklärung will eine Gruppe von syrischen, chaldäischen und assyrischen Intellektuellen weltweit auf die Situation der Christen in einem veränderten Syrien aufmerksam machen.

Angesichts der zugespitzten Lage in Syrien wächst die Sorge um die christliche Minderheit in dem bislang in religösen Angelegenheiten tolerant geführten Staat. Die Verfasser der gemeinsamen Erklärung geben Ihrer Sorge Ausdruck, dass nach dem Sturz des syrischen Machthabers Assad eine, wie in allen Ländern des „Arabischen Frühlings“ geschehen, islamistische Regierung an die Macht kommen könnte.

Die christlichen Gemeinden in Syrien sind in Anbetracht der jüngsten Entwicklungen einer zunehmenden Bedrohung ausgesetzt. Die bisherige Politik des alevitischen Präsidenten Baschar Hafiz al-Assad sicherte den religiösen Minderheiten, neben den Christen, so auch den Drusen und den Juden eine annähernd uneingeschränkte Religionsausübung zu. Religiös motivierte Übergriffe waren die Seltenheit.

Die erwartete Katastrophe

In der Erklärung der syrischen, chaldäischen und assyrischen Intellektuellen wird auf der einen Seite dargestellt, dass man das syrischen Baath-Regime nicht unterstützt, da es die syrischen, chaldäischen und assyrischen Gemeinden ihrer gesetzlichen Rechte beraube. Andererseits ist zu befürchten, dass die Opposition, welche anfänglich demokratische Züge aufgewiesen habe, zunehmend eine islamistische Richtung einschlage.

Eine Regierung bestehend aus der Muslimbruderschaft, Islamisten, Al Qaida-Anhängern und Salafisten wäre eine Katastrophe für das syrische Volk und alle Christen im Nahen Osten. Massaker gegen christliche Minderheiten seien während ihrer langen und tragischen Geschichte oft von Schreien wie „Allahu akbar“ und „Muhammad Salavat“ begleitet worden, so die Erklärung weiter.

 

Türkei, Katar und Saudi Arabien unterstützen Islamisten in Syrien

Die Erklärung wirft darüber hinaus der Türkei, Katar und Saudi-Arabien vor, der islamistischen Bewegung in Syrien “bewaffnete und finanzielle Unterstützung” gegeben zu haben. Wie blu-NEWS berichtete, ist dieser besorgniserregende Trend in fast allen Ländern zu beobachten. Die Türkei, Saudi Arabien und Katar sind in einem erschreckenden Ausmaß daran interessiert, den fundamentalistischen Islam in den, von Revolten gebeutelten Ländern des Magreb und dem Nahen- und Mittleren Osten zu befeuern. Wie Spiegel Online berichtet, flüchten syrische Christen vor diesen radikalen Truppen in den Libanon. Die sogenannten Rebellenkämpfer ermorden Christen, weil es Christen sind, so Flüchtlinge gegenüber Spiegel Online. Aus der Sicht der islamistischen “Freiheitskämpfern” haben Christen im neuen Syrien keinen Platz.

 

Für eine pluralistische, säkulare und demokratische Regierung in Syrien

Die Unterzeichner des Aufrufs (Hier die Erklärung auf Deutsch) plädieren für eine pluralistische, säkulare und demokratische Regierung in Syrien , die auch die legitimen Rechte der Christen respektiert. Deshalb, so in der Erklärung weiter, müssen alle Kräfte einheitlich fokussieren werden, aber auch eine Solidarität und Gemeinsamkeit mit allen Christen der Region anstreben werden, um auf das jetzt schon vorhersehbare Desaster vorzubereiten. Die jeweiligen politischen Parteien und Organisationen haben die historische Pflicht, die erforderliche Initiative zu ergreifen, um diese Einheit zu bilden.

Es soll auch an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass zum Bau des ZIE-M (Zentrum für den Islam in Europa, München) unter der Federführung des Imam Idriz maßgeblich Gelder aus Katar fließen werden. Jenem Katar, das maßgeblich an dem radikalen Islamisierungsprozess des Nahen Ostens beteiligt ist.  Der Bau des ZIE-M in München, wie auch dessen Finanzierungsquelle Katar wird bislang einheitlich vom Münchner Stadtrat unterstützt.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. August 2012 von in Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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