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Sexueller Missbrauch in Gülens- Schulen

Anhänger der Fethullah- Gülen- Sekte praktizieren mit einem machtbewussten und islamischen Chauvinismus eine komplett falsche Ausrichtung des Islams. In der Türkei ist der Gülen-Orden weit verbreitet und hat einen starken Einfluss. Sie haben inzwischen hohe Positionen, nicht nur in der AKP, sondern auch im Staatsapparat und der Polizei. In der West-türkischen Provinz Mersin soll ein Imam der Gülen-Sekte 30 Mädchen sexuell missbraucht haben.

Der aus Sirnex (Sirnak) stammende streng-religiöse Imam, welcher dem Orden des islamistischen Predigers Fethullah Gülen angehört, soll Mädchen, die seine Koran-Kurse besucht haben, sexuell missbraucht haben. Nach den erhaltenen Angaben sollen rund 30 weibliche Personen im Alter von 11 bis 18 von dem Imam vergewaltigt worden sein. Mit Drohungen und Erpressungen soll er die Mädchen zum Schweigen gebracht haben. Ein Mädchen, die zwischen 2004 bis 2011 regelmäßig sexuellen Übergriffen des Imams ausgesetzt war, suchte nach Informationen der kurdischen Nachrichtenagentur Dicle, Hilfe beim kurdischen Frauenrat der Provinz Akdeniz.

Das Mädchen mit den Namen M. H. , die immer wieder vom Gülen-Imam in verschiedene Räumlichkeiten gebracht wurde, um dort vergewaltigt zu werden, sagte: “Ich wollte fliehen, aber er hat es nicht zugelassen. Er hat mich bedroht. Er sagte immer ´Ich lass ein Fluch über dich und zerstöre dein Leben´. Bis 2006 wurde ich auf dieser Weise vergewaltigt. Von 2006 bis 2011 vergewaltigte er mich, unter dem Vorwand, dass er mich heiraten werde. Außer mir hat er mit der selben Methode weitere Freundinnen missbraucht und vergewaltigt. Unseren Leid teilten wir mit Niemandem. Er hat einerseits uns immer bedroht und anderseits hatten wir Angst vor unseren Familien. Meinen Freunden und mir sagte er immer ´Ich werde meine Frau verlassen und dich heiraten”, so das verzweifelte Mädchen. Der Imam, der dem Gülen-Orden angehört, vergewaltigte rund 30 Personen, jedoch traute sich aus Angst niemand etwas zu sagen.

“Einige Freundinnen versuchten einen Selbstmord und ich saß monatelang im Krankenhaus zur Behandlung”, betonte die sexuell missbrauchte Person, die endlich die Bestrafung des Imams forderte. M. H. bat aus Verzweiflung um Hilfe beim Frauenrat des Vororts Istar. Mitglieder des Frauenrats, darunter Soziologinnen sowie Psychologinnen, riefen die Behörden zu sofortigen Maßnahmen auf. Sie forderten eine gerechte Strafe und erklärten, dass die Familien sich näher mit solchen Themen beschäftigen sollten und mehr Acht geben sollten.

Fälle von sexuellem Missbrauch fügen den Opfern oft körperliche und seelische Schäden zu, die häufig zu langanhaltenden psychischen Störungen führen.

Die türkisch-nationalistische Fethullah-Gülen-Bewegung gilt als einer der einflussreichsten islamischen Gemeinschafte in der Türkei. Sie unterhält ein weltweites Imperium aus Bildungseinrichtungen und Medien (wie der auflagenstärksten türkischen Tageszeitung Zaman und dem Fernsehsender Samanyolu) sowie eine Bank und eine Versicherung. Politisch agiert sie sich wie eine Art Geheimsekte. In einer Videobotschaft im Jahre 2011 rief Gülen zur Vernichtung der PKK und ihre Unterstützer auf. Wörtlich sagte er:„Lokalisiert sie, umzingelt sie (…) zerschlagt ihre Einheiten, lasst Feuer auf ihre Häuser regnen, überzieht ihr Klagegeschrei mit noch mehr Wehgeschrei, schneidet ihnen die Wurzeln ab und macht ihrer Sache ein Ende!“
In Bezug auf die Guerilla forderte Gülen ebenfalls deren Vernichtung durch militärische Übermacht und ergänzte: „Ob 500, ob 5000, lass es 50.000 (gemeint sind die Guerillas) sein, du hast eine Million (gemeint sind Soldaten).“ Kurdische Intellektuelle und islamische Verbände warnten kurdische Muslime, auf die falsche Ideologie des Gülen-Ordens nicht rein zufallen und veranschaulichten, dass Fethullah Gülen eine komplett falsche Sicht des Islams widerspiegele.

Quelle: Die Kurden.de / ANF 25.08.2012

http://www.diekurden.de/news/sexueller-missbrauch-in-guelens-schulen-2912492/

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 25. August 2012 von in Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt.

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