ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Demonstration der Aramäer in Köln, 28.11.2010

29. NOVEMBER 2010
Start: Ebertplatz

Demo, Ebertplatz 28.11.2010

Demo, Ebertplatz 28.11.2010

Köln, 28.11.2010, gegen 12:30 Uhr. Auf dem Ebertplatz in Köln versammeln sich Menschen zu einer Demonstration. Es sind aramäische Christen, die auf das Schicksal ihrer Glaubensgenossen im Irak hinweisen möchten. Dort war es am 31.10.2010 in Bagdad nach einer Geiselnahme von Moslems in einer Kirche zu einem Massaker gekommen, dem mehr als 50 Christen zum Opfer fielen, darunter Säuglinge, Kleinkinder und Frauen. OpenDoors berichtet sogar, daß es danach zu einer “ethnischen Säuberung” in diesem Stadtteil gekommen ist, indem die Christen die ultimative Wahl zwischen sofortigem Wegzug und Vernichtung hatten. Die Teilnehmer kommen aus allen Regionen Deutschlands, 2 volle Reisebusse kamen allein aus Wiesbaden. Dazu haben sich Menschen aus Gütersloh, wo die größte aramäische Gemeinde Deutschlands (ca. 15.000 Mitglieder) ihren Sitz hat, Bocholt, Stadtlohn/Gronau, Göppingen, Bonn und natürlich Köln versammelt.

Sie tragen Plakate und Transparente, mit denen sie gegen das Massaker in Bagdad

Stoppt die Vernichtung der Christen im Irak

Stoppt die Vernichtung der Christen im Irak

Wir klagen Euch an

Wir klagen Euch an

protestieren oder auf die Situation der Christen im Irak hinweisen. Einige klagen auch konkret den Westen an, nichts zu unternehmen. Zu Beginn hält der Episkop der Gemeinde von Göppingen eine Ansprache, in der er zum Frieden aufruft und die Anwesenden auffordert, sich ruhig und freundlich zu verhalten.

Hass oder Gewalt ? – „Die doch nicht!“

Wo bei Demonstrationen von Muslimen, die ja auch gerne von den linken Krawallmachern unterstützt werden, ganze Hundertschaften eingesetzt werden müssen, um selbst bei kleinen Demos Ausschreitungen und Straftaten zu verhindern, da genügt heute ein einsamer Streifenwagen mit

Ein einsamer Polizeiwagen

Ein einsamer Polizeiwagen

2 Beamten. Auf die Frage, ob sie irgendwelche Probleme erwarten, antwortet ein sehr netter Polizist: „Nein, überhaupt nicht, das sind doch alles friedliche Menschen, die nur auf großes Unrecht hinweisen. Solche Demos sind überhaupt kein Problem für uns.“ Sein Kollege pflichtet bei: „Die doch nicht!“ Neben den Streifenwagen an der Strecke, die dem Zug auf seinem Weg vom Ebertplatz zum Dom die Straße freihalten, begleiten lediglich 2 Fahrradpolizisten die Demo die ganze Zeit über.

In dem Zug dürften ca. 1000 Menschen sein, darunter auch Butros (Name auf Wunsch geändert), ein junger Aramäer und studierter BWLer, der erst vor 3 Jahren als anerkannter Asylant (religiöse Verfolgung) nach Deutschland gekommen ist. Er spricht schon sehr gut Deutsch und erzählt von Bonn, der Stadt, in der er seit seiner Flucht aus dem Irak lebt. Dort wären alle Deutschen ausgesprochen nett zu ihm, von den Nachbarn angefangen bis zu den Arbeitskollegen. Anfeindungen kennt er nicht, Deutschland findet er „klasse“. Überhaupt erweisen sich die Demonstranten von jung bis alt als sehr angenehme Gesprächspartner, die allesamt Deutsch sprechen und natürlich Arbeit haben. Nein, in „Ghettos“ wohnen sie nicht, sie wollen keine Parallelgesellschaft gründen, die meisten, die länger hier sind, fühlen sich als Deutsche unter Deutschen. Ein junger Systeminformatiker gibt mir für meinen blutjungen Blog heiße Tipps. „Das Layout ist nicht so wichtig, wenn Du gut schreiben kannst. Du musst die Haupt-Schlagwörter im Text wiederholen und am besten verlinken. Bildunterschriften sind wichtig, die werden ausgelesen.“ Ich verspreche ihm, das zu berücksichtigen.

Ja, solche Einwanderer wollen wir, die lernen und arbeiten und Tipps geben und dabei trotzdem ihre eigene Kultur lieben und leben. Eine junge, sehr hübsche Frau aus Göppingen erzählt, sie fühle sich „super in Deutschland integriert“, trotzdem werde zu Hause Aramäisch gesprochen, damit diese Sprache nicht ausstirbt. Im Gottesdienst wird auch noch ab und zu aramäisch gepredigt und gesungen. Wenn Gäste da wären, die das nicht verstünden, würde man entweder darauf verzichten oder übersetzen. Wenn hier in Deutschland doch nur alle mit „Migrationshintergrund“ so wären…

Vater, vergib Ihnen, …

Unterwegs skandieren die Demonstranten „Frieden, Freiheit für die Christen im Irak“ auf Deutsch, und wahlweise „Märtyrer können nicht sterben“ und „Zeugen können nicht sterben“ auf Aramäisch. Hassgefühle gibt es keine, eine junge Demonstrantin hält ein Schild mit dem Jesus-Spruch aus Lk. 23,34 hoch: „Vater, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Was für ein Unterschied zu den Bildern aus islamischen Ländern, wo Fahnen und Bibeln verbrannt werden und die Demonstranten  Amerika/Israel/Deutschland den Jihad (hl. Krieg des Islam) erklären oder ganz allgemein den „Tod der Ungläubigen“ fordern. Wahre Christen stellen eben nach dem Vorbild ihres Herrn, Jesus Christus, keine Gefahr dar, sondern beten sogar noch für Ihre Verfolger.

Der Vergleich der Bilder (Moslems bei einer Demo in London – Christen in Köln) spricht für sich….

Demonstration von Muslimen

Radikale Moslems

denn sie wissen nicht, was sie tun

´Radikale´ Christen

Ein kleiner Zwischenfall

Zu einem kleinen Zwischenfall kommt es, als der Zug auf Höhe der Christophstraße von den Ringen Richtung Dom abbiegt. Eine junge Dame, die die Demo-Ankündigung wohl nicht mitgekriegt hat, schimpft auf die „Idioten, die die ganze Innenstadt blockieren“ und fordert „Sollen die doch zu Hause demonstrieren“ (Würden die ja sogar, wenn sie in ihrem Heimatland nicht unter unentwegter Verfolgung leiden würden).

Auf meinen diesbezüglichen Hinweis ruft sie zornig aus: „Ich komm´ zur spät zur Arbeit, da ist es mir sch…egal, wer wen wo abschlachtet!“ Glückliches Deutschland, wenn Du nur solche Probleme hast.

Ansonsten sind die Autofahrer sehr verständnisvoll. Alle bekommen den Zettel mit der Erklärung in die Hand und warten gerne, bis der Demonstrationszug vorbei ist. Ein Familienvater, der die Demo beobachtet, fordert, die Moscheebauten in Deutschland so lange zu stoppen, bis die Mörder gefasst und verurteilt sind. Ein älterer Beobachter findet es „furchtbar, dass die dt. Regierung dazu schweigt und lieber den Moslems die Hand reicht.“

Lediglich ein muslimischer Taxifahrer in Bahnhofsnähe weist auf „1,2 Mio. Iraker hin, die dem Krieg mit den USA zum Opfer gefallen sind“ und „das wegen 50 oder 70 Toten jetzt hier eine Demo veranstaltet wird, das ist doch übertrieben.“ Das Anliegen findet er trotzdem in Ordnung.

Beredtes Schweigen der „Empörten“

Wer nach offiziellen Vertretern der beiden Kirchen, Parteiangehörigen (wo sind die Linken, die sich sonst die Rechte jeder kleinen angeblich unterdrückten Minderheit auf die Fahnen schreiben?) oder gar Gesandten der Moslemverbände sucht, wird hier nicht fündig. Von den sonstigen Berufs -Betroffenen oder -Empörten lässt sich ebenfalls keiner sehen. Auch meine Suche nach der sonst omnipräsenten dt. Journaille oder einem Team von WDR, Radio Köln oder RTL (sitzt auch in Köln) bleibt erfolglos. Ein Vertreter des Veranstalters, der „Jungen Aramäischen Union“ (JAU), erklärt zwar, dass die Presse und das Fernsehen Einladungen erhalten hätten, aber was sind  500-1000 Demonstranten, die friedlich gegen ein Massaker an über 50 Christen auf die Straße gehen, gegen Spontandemonstranten, die gewaltsam und mit Morddrohungen auf den Lippen gegen ein paar lächerliche Karikaturen zu Felde ziehen ? „Der Frieden ist kein Geschäft für uns“, hat mal ein Journalist geäußert. Dieser Eindruck bestätigt sich hier. Dankbar nehme ich daher die wenigen anderen Unterstützer zur Kenntnis: die ÖDP ist mit dem Vorsitzenden des AK Christen und Ökologie, Martin Kämpf, vertreten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GFBV)

Plakat der GFBV

Plakat der GFBV

sieht offenbar die reale Gefahr eines Genozid an den Aramäern (auch Chaldäer, Assyrer, oder Nestorianer genannt, die eigentlichen Ureinwohner von Assyrien, dem heutigen Irak, bevor die Moslems das Land gewaltsam unterwarfen und zwangsislamisierten) und hat mehrere Personen mit einem großen Plakat zur Demo geschickt. Ein paar Russisch-Orthodoxe schwenken eine deutsche (!!!) Fahne, und die türkisch-orthodoxe Kirche (Armenier) erinnern mit einer besonderen

Gestern Türkei Heute Irak Morgen Europa

Warnung vor dem Islam

Warnung an den türkischen Völkermord 1914, dem mehrere Millionen Armenier zum Opfer gefallen sind: „Gestern Türkei Heute Irak Morgen Europa“ steht auf ihrem Plakat.

Außerdem weist dieselbe Gruppe auf das Schicksal des letzten christlichen Kloster in der Türkei, Mor Gabriel hin. Sie kritisieren Bundespräsident Christian Wulff, der zwar vor kurzem in der Türkei war, aber dem Problem Mor Gabriel aus dem Weg gegangen ist.

Einen besonderen Farbtupfer stellt Iris Marczian

Iris Marczian

Iris Marczian

dar, die mit einer armenischen Fahne umwickelt die polnisch-armenische Minderheit vertritt. Sie berichtet sogar von einem aktuellen Völkermord an den Alewiten in der Türkei, der bisher noch überhaupt keine Öffentlichkeit gefunden hat.
„Sappsusi“ von PI-Köln fragt mich, ob ich von der offiziellen Presse bin. Nein, rein  privat, damit das nicht untergeht. „Dem WDR hätte ich in den A… getreten“, meint sie daraufhin gut gelaunt.

Während wir reden, fallen mir noch 2 Mitglieder von BPE (Bürgerbewegung PAX Europa) auf, die auf Ihrem Plakat in Deutsch und Arabisch vor der Scharia warnen. Allen Genannten gebührt der Dank der Verfolgten!!

Plakat -Scharia- BPE

Plakat -Scharia- BPE

Die Angestellten im “Dom” wissen nicht, was direkt vor „ihrem“ Dom passiert

Auch bei der Abschlusskundgebung am Dom outet sich kein Offizieller der bundesdeutschen Betroffenheitsliga. Zwar wurde mehrfach während des Zuges darüber spekuliert, ob wohl Kardinal Meißner da sein werde, diese Hoffnung erfüllt sich leider nicht. In einer Schweigeminute zu Beginn wird noch einmal der über 50 Opfer gedacht, dabei wird das Bild des 3-jährigen Adam, der sich gegen das Massaker gewehrt hat, hochgehalten. Während einer Rede auf Aramäisch, die ich ohnehin nicht verstehe, verschwinde ich mal kurz im Dom und interviewe die Kirchenangehörigen, die dort Spenden einsammeln und Besucher auf Ihre Kopfbedeckung hinweisen. Ob sie denn wüssten, was da draußen vor dem Dom los ist. „Keine Ahnung“, ist die Standardantwort. Auf  meinen Hinweis „Massaker Aramäer Irak“ kommt „Sin´ dat die mit denne Fahne, die he im Dom rumrenne?“

Die aramäische Flagge

Die aramäische Flagge

Ja, das sind die mit den Fahnen. Von dem Massaker haben sie immerhin gehört. „Finden sie nicht, dass ein offizieller Vertreter Ihrer Kirche dahin gehört hätte?“ Kein Kommentar. Ein junger Mann sagt „Wir sind hier nur Angestellte“ und dreht sich demonstrativ weg. Nächster Versuch am anderen Eingang. Zwei Rotberobte gucken sich an, zucken mit den Schultern. „Rufe se am beste morjen dän Prälat an, de kann inne helfe.“ Weiteres lassen sie sich nicht entlocken.

Dafür stoße ich draußen auf einen jungen Mann aus Siegen, der mit seiner brasilianischen Frau (13 Jahre in Deutschland) das Geschehen beobachtet. „Die Moslems nehmen uns und anderen auf Dauer die Freiheit“ sagt sie ohne Umschweife in einwandfreiem Deutsch. Ihr Mann ergänzt: „Für jede Moschee hier muß in der Türkei, Pakistan usw. eine Kirche gebaut werden.“ „Und Moscheen mit Minaretten gehen hier gar nicht.“, ergänzt er auf meinen Hinweis auf die Schweizer Abstimmung.  Einen gut gekleideten Anfang-Fünfziger Beobachter frage ich noch mal nach den Kirchenvertretern. „Die Kirche können sie vergessen, was das angeht“ antwortet er ernst. „Und die Presse erst recht“ ergänzt er noch nach kurzem Nachdenken.

„Wo sind die Drahtzieher des Schweigens ?“

Plakat Warum schweigt Ihr

Plakat Warum schweigt Ihr

Mittlerweile ist der Vorsitzende der JAU, Lukas Özdemir (ja, genau wie der Cem von den Grünen), ans Rednerpult getreten. Er fragt, wo denn die deutsche Presse sei, die bei einer angekündigten Koranverbrennung in den USA in tagelange Hysterie verfallen ist und das Massaker im Irak mit „Geiselnahme endet mit Blutbad“ erledigten. Zustimmender Beifall.

Er vergleicht das Weggucken heute mit dem Weggucken 1938. Und er erklärt, dass es damals wie heute die „normalen“ Leute waren, die entweder Beihilfe durch Nichtstun geleistet oder  Juden (heute die Christen) aktiv „den Henkern ausgeliefert“ hätten.  

Die Drahtzieher der der Attacke identifiziert er im „Irak, Arabien, Türkei, Pakistan“.  Dann fragt er nach den „Drahtziehern des Schweigens. Arbeiten nicht beide Hand in Hand?“

Er benennt und begründet danach die Hauptforderung, nämlich eine von den USA garantierte Schutzzone für die Aramäer im Irak. Die Kurden und die Schiiten  haben jeder für sich so eine Schutzzone, er fordert daher gleiches Recht für die Aramäer.

Beschützt uns vor den Terroristen

Beschützt uns vor den Terroristen

Zum Schluß weist er noch auf andere Opfer islamischen Terrors hin: die Kopten in Ägypten, die Journalisten im Iran, Theo van Gogh…

(Aus Aktualitätsgründen füge ich noch diesen Artikel vom 28.11.2010 ein, in dem berichtet wird, daß 2 Afghanen die Todesstrafe wegen Apostasie (Abfall vom Islam) droht. So ist sie nunmal, die “Religion des Friedens”.)

Die ganze lesenswerte Rede findet sich hier.

Integrieren durch Ignorieren kann nicht funktionieren

Zum Abschluß der Kundgebung spricht Michael Höhne-Pattberg, ein ehemaliges Grünen-Mitglied (jetzt “Freie Union”) und Ex-Ratsherr des Stadt Krefeld. Er hat sich seit Jahren mit dem Problem des Jihad und den politischen Aktivität der Migranten befaßt und berichtet jetzt über Zusammenhänge der IGMG (Islamische Gemeinschaft Milli Görus) und verfassungsfeindlichen Aktivitäten. Auch vor den Unterwanderungen der verschiedenen Parteien durch die “Grauen Wölfe” einer extremen türkisch-nationalistischen Gruppierung weist er hin. Den meisten Applaus erhält er für die Aussage: “Integrieren durch Ignorieren kann nicht funktionieren!”, nachdem er auf vielfältige Ignoranz der Probleme durch Gerichte und Politik hingewiesen hat.

Der Episkop aus Göppingen schließt mit einem Gebet.

http://aktivposten.wordpress.com/2010/11/29/demonstration-der-aramaer-in-koln-28-11-2010/

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Ein Kommentar zu “Demonstration der Aramäer in Köln, 28.11.2010

  1. JAU-Team
    2. September 2012

    Warum Schweigt Ihr?
    28. NOVEMBER 2010
    Rede von Lukas Özdemir anlässlich der Demonstration von Aramäern am 28. November in Köln

    Demo der Aramäer vor dem Kölner Dom 28.11.2010

    ”Meine lieben Freunde, liebe Aramäer und liebe deutsche Freunde, die Ihr hier heute mit uns trauert und Eure Solidarität zeigt…

    Wir alle stehen noch unter Schock und kriegen diese Bilder nicht aus unseren Köpfen. Die Bilder zerschossener, zerfetzter Körper und die Bilder einer Kirche, die nur noch ein Trümmerhaufen ist. Ein Ort des Friedens, an dem niemals zu Hass und Gewalt aufgerufen wurde.

    Nun ist dieses Gotteshaus ein Friedhof. Ein Grab, eine Gruft und ein Ort des Grauens.

    Aber wenn wir uns so umschauen… Außer uns Aramäern und einigen deutschen Freunden trauert niemand.

    Warum auch? Die meisten wissen ja auch gar nicht, was am 31. Oktober in einer Kirche in Bagdad geschah. Ein kurzes Bild in der Tagesschau. Das war’s auch schon. Ein Anschlag von AI Kaida, hieß es da lapidar. Die üblichen Verdächtigen. Viele Zeitungen schrieben am nächsten Tag ganze zehn Zeilen. Geiselnahme endet mit Blutbad. Und Tschüß!!!

    Es gab scheinbar wichtigeres zu berichten. Ein Sprengstoffpaket im Flugzeug, das nicht explodierte. Auch von AI Kaida.

    Vor einem Monat stand die Welt Kopf, weil ein Verrückter den Koran verbrennen wollte.

    Die Kommentatoren überschlugen sich. Entrüstung überall im deutschen Blätterwald. Wütende Demonstranten auf denTitelseiten.

    Journalismus in Deutschland?! – Wie tief bist Du gesunken!!!

    Sind denn 70 friedliche Menschen, die von Islamisten abgeschlachtet werden, weniger wert als ein rechtzeitig entdecktes Paket in einem Frachtflugzeug?!!!

    Ist die Androhung, Papier zu verbrennen, schlimmer zu bewerten als das Massaker an 70 unschuldigen Menschen?!!!!

    Ich kann nur laut ausrufen – nein, ich möchte es hinaus schreien:

    DER MORD AN ARAMÄISCHN CHRISTEN IM IRAK MUSS EIN ENDE HABEN!!!!

    Das Schweigen von Politikern, Kirchenvertretern und Medien ist ein fatales Signal für die Leute, die uns systematisch ermorden und vertreiben wollen. Und das ist keinesfalls nur AI Kaida. Die Gewalt, die sich gegen uns richtet, kommt mitten aus der irakischen Bevölkerung. Das kann ein muslimischer Bewohner sein, der gerne das Haus seines christlichen Nachbarn haben will und dann ein Killerkommando schickt. Das kann ein kurdischer Bauer sein, dessen Grundstück an das Land eines Aramäers grenzt.

    Und dann sind da natürlich die Drahtzieher aus den großen Zentren fundamentalistischer Muslime, die nur eins wollen: Uns auslöschen und vernichten. Für immer!

    Natürlich haben diese schrecklichen Morde nichts mit dem Islam zu tun. Denn der ist ja eine Religion des Friedens. Kein Scherz, meine lieben Landsleute und Zuhörer. So formuliert stand es kurz nach den Morden tatsächlich auf der offiziellen Homepage der evangelischen Kirche Deutschlands, kurz EKD. Verkündet vom Auslandsbischof der EKD, Bischof Martin Schindehütte. Er spricht vom Mißbrauch des Islam. Und schreibt weiter wortwörtlich “dem Christentum wird im Koran große Achtung eingeräumt.” Wie klingen solche Worte in den Ohren von Menschen, die Tag für Tag schikaniert, stigmatisiert, gejagt, verfolgt, vergewaltigt und geschlachtet werden? Die nur noch unter Lebensgefahr ihr Haus verlassen oder eine Kirche betreten können?

    Wie klingen solche Worte in den Ohren von Menschen, die durch die Hand fanatischer Muslime gerade eben die Frau, den Mann und ihre Kinder verloren haben.

    Ich sage dazu nur eins und ich sage das, was Jesus wohl gesagt hätte, wenn er heute leben würde:

    VERTRETER DER KIRCHEN UND MÄCHTIGE DER WELT: “HÜTET EUCH VOR DEN FALSCHEN MENSCHEN, DIE IN SCHAFFELLEN ZU EUCH KOMMEN, INWENDIG ABER REISSENDE WÖLFE SIND.” (Math.7,Vers 15-23) Luther (1912)

    Dass es sich um menschenverachtende Taten handelt erklärte im Gegenzug der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Bernhard Feimberg (Berlin), am 12. November: “Aus Machtstreben und fanatisiertem Hass richtet sich hier die brutale Gewalt einer extremistischen Minderheit gegen die Zivilbevölkerung”. Weiterhin sagte er in seiner Erklärung: “Inzwischen sind mehr als 50 Prozent der ursprünglich im Irak lebenden Christen aus Angst geflohen. Es muss nun Priorität haben, im Irak staatliche Verhältnisse herzustellen, die die Sicherheit aller Bürger gewährleisten”

    Es sind die niedersten Instinkte, mit denen man uns nach dem Leben trachtet. Wir erleben im Irak das gleiche wie die Juden 1938 in Deutschland. Ganz normale Leute, nicht nur SS-Angehörige, haben ihren jüdischen Nachbarn den Henkern ausgeliefert.

    Am 9. November 1938 wurden hier in Köln sieben Synagogen von den Nazis zerstört oder verwüstet. 800 Juden wurden verhaftet und später ermordet, Geschäfte und Wohnungen geplündert.

    Diese Morde an unschuldigen Menschen hat in Köln und anderswo niemand verurteilt oder dagegen protestiert. Wer das tat, verschwand im KZ. Die Zeitungen waren in den Händen der Nazis. Oder besser gesagt, Deutsche Journalisten haben sich den Nazis angebiedert und Hitler sogar den Weg zur Macht bereitet, wie man es in Dokumentationen sehen kann.

    Heute brennen im Irak unsere Kirchen. Heute überfällt wieder systematisch ein blutgieriger Mob unsere Häuser, vergewaltigt unsere Frauen.

    Und wieder wird geschwiegen. Warum?

    Haben wir denn aus der Vergangenheit immer noch nichts gelernt?!

    Heute haben wir Pressefreiheit – und dennoch stellen wir uns die Fragen: Wer bindet heute Journalisten, Politikern und auch Kirchenvertretern in Deutschland die Hände?

    Wer stopft ihnen den Mund. Warum sind Christenverfolgungen in Deutschland ein Tabuthema?

    Die Drahtzieher der Überfälle auf Aramäer sitzen im Irak, Arabien, der Türkei und Pakistan. Wo aber sitzen die Drahtzieher des Schweigens? Arbeiten nicht beide “Hand in Hand”?

    Die einen morden, die anderen schweigen die Morde tot.

    Damit kann dann endlich der Plan fundamentalistischer Muslime aufgehen, alle christlichen Minderheiten im Nahen Osten zu vernichten oder zur Aufgabe ihrer Heimat zu bewegen. “Sympathie mit dem Aggressor” nennt man so etwas in der Sprache der Psychologen. Aber ich sage euch: Wer schweigt – ist genau so schuldig.

    Meine lieben Freunde…

    Haben wir nur noch unsere Stimme, um uns Gehör zu verschaffen dann wollen wir alle zusammen ganz laut rufen:

    DAS SCHWEIGEN ÜBER DIE MORDE AN ARAMÄISCHEN CHRISTEN MUSS EIN ENDE HABEN!!!! Und wenn der Deutsche Bundespräsident, Christian Wulff, am 3. Oktober 2010 sagt: “Der Islam gehört zu Deutschland” –

    warum sagt er denn nicht auch im gleichen Atemzug: “Das Christentum gehört zum Irak!”

    Dort im Irak, in Mesopotamien und dem Vorderen Orient standen die ersten Kirchen. In der Heimat der Aramäer wurden die ersten Gemeinden gegründet. Die ersten Christen waren Aramäer.

    Jesus selbst lehrte in Galiläa, in dem damals größtenteils Aramäer wohnten.

    Er lehrte und predigte auf Aramäisch! Er hat in einem Gleichnis einem Aramäer ein Denkmal gesetzt. Der barmherzige Samariter war der erste echte Christ. Dieser Mann wollte nicht wegschauen, so wie viele heute angesichts der Morde wegschauen und einfach weitergehen. Es ist ja so leicht, einfach wieder zur Tagesordnung überzugehen.

    Denn Christentum bedeutet nicht den Bau großer Kathedralen. Das Kind in der Krippe hat mit dem Kaufrausch an Weihnachten nicht das Geringste zu tun. Christentum bedeutet nicht mit Prunk und Protz zu prahlen. Christentum bedeutet vor allem nicht, sich mit Menschen zu verbrüdern, die uns in unserer Heimat das Messer an die Kehle setzen…

    Sondern Christentum bedeutet in erster Linie:

    MENSCHEN IN IHRER NOT BEISTEHEN!!!!

    IHRE TRAUER TEILEN – SIE TRÖSTEN UND IHNEN MUT MACHEN!

    DAS WOLLEN WIR GEMEINSAM TUN. HIER UND HEUTE IN KÖLN. MIT UNSEREN DEUTSCHEN FREUNDEN UND ALLEN, DIE

    FÜR MENSCHENRECHTE EINTRETEN.

    DAS CHRISTENTUM GEHÖRT ZUM IRAK! UND ALLE, DIE DAS ABSTREITEN, STELLEN SICH AUF DIE SEITE UNSERER

    MÖRDER. SIE SIND WEGBEREITER EINES NEUEN FASCHISMUS UND EINER NEUEN BARABAREI, DIE IRGENDWANN AUCH

    EUROPA IN DEN ABGRUND ZIEHEN WERDEN!

    Herr Bundespräsident. Sie haben auf ihrer Türkeireise die Haggia Sophia besucht. Die damals größte Kirche des Abendlandes.

    Heute ein Museum.

    Leider lag das Kloster Mor Gabriel nicht auf ihrer Reiseroute. Schade. Denn dort hätten sie vor Ort sehen können, wie das

    älteste Kloster der Welt zum Abschuß freigegeben wird. Gemeinsam ausgelöscht von der türkischen Regierung und kurdischen Landräubern.

    Geschäftskontakte waren wichtiger. Geht es in der Politik immer nur um Märkte und Geld? Ist das der Grund, weshalb die westliche Welt, allen voran die USA, auch zu den Morden in Bagdad schweigt.

    Haben wir Aramäische Christen nichts zu bieten Mr. Präsident Obama? Werden wir deshalb von denen, die vorgaben uns zu retten, jetzt schmachvoll im Stich gelassen?

    Es ist richtig – wir haben kein Land. Das haben uns andere längst weggenommen.

    Wir besitzen keine Ölfelder. Die werden schon von Muslimen ausgebeutet.

    Wir können auch nicht mit Rohstoffen und Diamanten punkten.

    Aber wir besitzen etwas anderes Mr. Obama, Herr Wulf, Frau Merkei, Herr Westerwelle..

    Etwas, das man nicht mit Geld bezahlen kann:

    NÄMLICH UNSERE MENSCHENWÜRDE. DAS RECHT, UNSERE RELIGION AUSZUÜBEN OHNE ERSCHLAGEN, ERSCHOSSEN,

    ENTFÜHRT UND VERGEWALTIGT ZU WERDEN.

    UND DARUM STEHEN WIR HIER IN KÖLN UND RUFEN LAUT UNSEREN PROTEST HINAUS: MISTER PRÄSIDENT! STOP THE

    MURDERER OF THE ARAMAIC PEOPLE!!! YES YOU CAN!!!!

    Schaffen Sie ein Aramäisches Autonomiegebiet. So wie es ihr Vorgänger für die Kurden getan hat. Schaffen auch Sie einen Raum, wo wir in Frieden leben, arbeiten und unsere Kinder großziehen können. Wo wir Freunde einladen, Feste feiern und in Frieden unsere Gottesdienste abhalten können.

    MISTER PRÄSIDENT. ES IST GENUG!!!!!!!

    Was machen wir denn falsch? Sind wir zu leise? Werden nur die Lauten gehört? Der deutsche Dichter Friedrich Hölderlin schrieb im Jahr 1798: “Es ehret der Knecht nur den Gewaltsamen”. Wir Aramäer haben stets friedlich unter anderen Völkern gelebt. Zusammen mit Juden, Griechen, Persern, Phöniziern, Arabern, Türken, Kurden, Libanesen, Armeniern und vielen anderen Völkern.

    Auch unser Protest ist friedlich. Wir verbrennen keine Fahnen, Wir drücken unseren Kindern keine Spielzeuggewehre in die Hand und erziehen sie zum Hass.

    Bekommt nur der Recht, der Terror ausübt? Ist nur der sympathisch und findet Unterstützung, der Raketen auf Wohngebiete abfeuert und vollbesetzte Omnibusse in die Luft sprengt??

    Die Nato warf Bomben auf Serbien und erzwang einen unabhängigen Kosovo. Die Palästinenser und die Hamas haben sich an die Verhandlungstische gebombt. Trotz ihres Terrorsystems im Gazastreifen finden sie überall Freunde und Unterstützer, vor allem unter linken und liberalen Journalisten. Wir dagegen werden von Islamisten weggebombt. Unsere Jahrtausende alte

    Kultur, zu der auch die ersten christlichen Gemeinden der Welt zählen, soll für immer zerstört werden.

    Später könnt ihr Europäer sagen: Wir haben von all dem nichts gewußt. Wie viele eurer Väter, die geglaubt haben, dass in den Vernichtungsöfen von Dachau und Buchenwald Brot gebacken würde.

    Habt ihr so wenig aus eurer eigenen Geschichte gelernt?

    Liebe Freunde und deutsche Unterstützer. Ich danke noch mal, daß ihr hier seit, daß ihr gemeinsam Solidarität zeigt. Ich danke auch den anwesenden Vertretern der Presse, die es geschafft haben, endlich die Mauer des Schweigens zu durchbrechen und über diese Demonstration berichten.

    Heute trauern wir um 70 ermordete Christen im Irak. Aber schon morgen kann eine Bombe in einer Koptischen Kirche in Alexandria hochgehen – jemand mit einem Maschinengewehr ein Massaker in einer Kirche in Pakistan anrichten oder hier in Deutschland ein Sprengstoff-Attentat verüben. Auch in der Türkei sind Christen vogelfrei. Zum Beispiel die Armenier, die in einem Holocaust dort fast ausgerottet wurden und bis heute auf eine Entschuldigung warten. Gleiches gilt für die Aramäer,

    die ebenfalls in 1915 einen Genozid ertragen mussten. Wenn wir ernst genommen werden wollen, dann müssen wir auch an das Leid der anderen denken. Die Zahl der ermordeten Christen in Ägypten geht in die Tausende. Ebenso die Zahl entführter, vergewaltigter, mit Muslimen zwangsverheirateter Koptinnen. Auch das, was hier in Europa und in Deutschland passiert, kann uns nicht egal sein.

    Deutschland ist unsere neue Heimat. Wir bekennen uns zu seinen demokratischen Werten, zum Recht auf Meinungs- und Religionsfreiheit. Ein Recht, welches in unserer Heimat unter islamischer Vorherrschaft mit Füßen getreten wird. Darum mein Appell:

    LASST UNS ENDLICH ALLE ENGER ZUSAMMENRÜCKEN.

    Wenn in Alexandria koptische Frauen entführt und zwangsverheiratet werden…

    Dann müssen wir alle wie die Kopten gegen Terror kämpfen!

    Wenn in Frankfurt ein Rabbiner von einem Islamisten abgestochen wird…

    Dann müssen wir alle wie die Juden gegen Terror kämpfen.

    Wenn in den Niederlanden ein Künstler wegen seiner Islamkritik mit einem Küchenmesser im Bauch auf der Straße verblutet…

    Dann müssen wir alle wie die Niederländer gegen Terror kämpfen!

    Wenn im Iran zwei Deutsche Journalisten vom Regime verhaftet und als Spione vorgeführt werden… Dann müssen wir alle wie Deutsche fühlen und handeln und zusammen mit ihnen gegen diese neue Form von Faschismus kämpfen.

    Wenn die Armenier im April an die Ermordung von einer Million Landsleute erinnern, dann laßt uns zusammen mit den Armeniern trauern, denn beim Völkermord 1915 wurden auch die Aramäer in der Türkei fast ausgerottet.

    Umgekehrt sollten auch die Armenier Anteil an unserem Leid nehmen. Solidarität ist keine Einbahnstraße. Das gilt für uns wie für andere verfolgten Christen. Nur gemeinsam sind wir stark! Nur gemeinsam durchbrechen wir die Mauer des Schweigens!

    Wir können weder Solidarität noch Mitgefühl von anderen erwarten, wenn wir selbst nicht bereit sind Mitgefühl mit anderen zu empfinden. Auch die, die nicht unsere Religion teilen, aber für unsere Menschenrechte eintreten sind unsere Freunde.

    Jesus hat einmal gesagt. “Wer nicht gegen mich ist, ist für mich.”

    Laßt uns darum alle zusammen gegen diese neue Form von Barbarei und Diktatur, gegen diese neue Form von Rassismus und Faschismus kämpfen.

    Unsere Heimat Beth Nahrin, auch bekannt als Mesopotamien ist nicht nur eine Wiege des frühen Christentums. Hier wurde das erste Buch der Welt geschrieben. Das Gilgamesch- Epos.

    Es handelt von zwei Helden die sich anfangs bekriegen, aber dann Freunde werden. Es ist das erste Zeugnis menschlichen zivilisierten Denkens. In diesem Buch wird nicht dazu aufgefordert seinen Nachbarn umzubringen. Nein. Freundschaft und Liebe sind die Werte der beiden ungleichen Männer. Freundschaft und Liebe, nicht Hass und Vernichtung sind auch die Grundwerte jeder Zivilisation. Aus dieser Quelle speist sich auch unser aramäisches Christentum. Kämpfen wir alle dafür, dass diese Quelle niemals versiegt oder mit Dreck zugeschüttet wird.

    Bieten wir dieser neuen Form von Rassismus, Intoleranz und Menschenverachtung die Stirn.

    Wenn wir diesen Kampf verlieren, dann wird auch die Welt um uns herum in Terror, Angst und Dunkelheit versinken. Lassen wir es nicht soweit kommen!!

    Liebe Mitmenschen, meine Freunde und ich danken Euch für Eure Aufmerksamkeit.”

    Lukas Özdemir Beth Saliba

    Anmerkung: Hervorhebungen im Original

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2. September 2012 von in Arbeitskreis JAU, Artikel über Aramäer, Junge Aramäische Union, Völkermord - Christenverfolgung.

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