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Tödlichster Monat in Syrien – Bombe auf Christen-Schule

Syrien: Ein Land blutet aus

Tödlichster Monat in Syrien – Bombe auf Christen-Schule.

Syrien: Ein Land blutet aus

© Reuters
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Überall liegen Splitter, auf der Straße klebt das Blut der Getöteten. „Es ist die fünfte Bombe in sieben Tagen“, sagt Abu Haman zu ÖSTERREICH. Gestern hat eine im syrischen Ort Jaramana deponierte Bombe sieben Menschen getötet, 40 schwer verletzt. ÖSTERREICH-Reporterin Isabelle Daniel ist mit unabhängigen Begleitern kurz nach dem Anschlag vor Ort.

Die Zerstörung in der Wohngegend ist enorm. In einem der Häuser befand sich eine Musikschule für Kinder, betrieben von der Kirche. Pater Gabriel Daroud hat Tränen in den Augen, er war verantwortlich für die Schule: „Was soll das mit Demokratie zu tun haben? Die Rebellen töten unsere Kinder und Frauen.“ Jaramana, ein Vorort von Damaskus, wird hauptsächlich von Christen und Drusen bewohnt.

George, ein Christ aus Jaramana, glaubt, dass die „Freie syrische Armee und die Dschihadisten uns töten, weil wir Christen sind“. Andere hier sagen, es sei „die Rache der Rebellen, weil wir ihren Aufstand nicht unterstützen“.

Der Bürgerkrieg in Syrien ist endgültig eskaliert. Der August ist der blutigste Monat seit Beginn des Aufstandes (März 2011) gegen Syriens Präsidenten Bashar al-Assad. Allein in den vergangenen vier Wochen wurden 5.800 Menschen getötet. In der letzten Woche starben 2.000 Menschen.

Täglich explodieren in Syrien Paket- oder Autobomben
Syriens Armee geht in Aleppo, Homs und in den Vororten von Damaskus unerbittlich gegen Rebellen vor. Die Rebellenarmee greift immer stärker zu Terror gegen Zivilisten. Täglich detonieren Paket- oder Autobomben.

Beide Seiten dürften schwere Massaker begehen – ÖSTERREICH hat Fotos und Videos gesehen: niedergemetzelte Rebellen, geschlachtete Soldaten. Die UNO startet jetzt einen neuerlichen Versuch, den Bürgerkrieg zu beenden. Indes geht das wechselseitige Morden weiter.

Autor: Isabelle Daniel

http://www.oe24.at/welt/Syrien-Ein-Land-blutet-aus-Isabelle-Daniel-berichtet-aus-Damaskus/77454038

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 7. September 2012 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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