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Fanatischer Islamismus weckt „Global Angst“

Haben Filme oder Karikaturen den US-Botschafter in Libyen getötet oder ein zorniger Mob? Aus schierer Angst, überrollt zu werden, lässt sich das ach so aufgeklärte Abendland von Fanatikern versklaven. Von Henryk M. Broder

Satireblatt druckt Mohammed-Karikaturen aus"Charlie Hebdo" druckt Mohammed-Karikaturen

Quelle: ReutersDie französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo” hat provozierende Mohammed-Karikaturen abgedruckt. Frankreich will aus Angst vor Gewalt Botschaften in vielen islamischen Ländern schließen.

Die Schönheit, sagt man, liege im Auge des Betrachters. Die Dummheit allerdings auch. Die Kanzlerin fürchtet um die „öffentliche Sicherheit“ in Deutschland und sagt, sie könne es sich vorstellen, dass es „gute Gründe“ für ein Verbot des Mohammed-Films geben könnte.

Sie hätte auch sagen können, sie halte den Film für „wenig hilfreich“, wie sie es im Falle des Sarrazin-Buches getan hat. Innenminister Friedrich, der sich mit der Verfolgung rechtsradikaler Verbrechen schwer tut, sagt, der Film reihe sich „in eine ganze Serie von Geschmacklosigkeiten und Missachtungen von religiösen Gefühlen“ ein, als ob Geschmacklosigkeiten und Missachtung von religiösen Gefühlen Straftatbestände wären, um die sich der Innenminister persönlich kümmern müsste.

Amok laufende Karikaturen

 

Der Sprecher des US-Präsidenten sagt, die US-Regierung sei „besorgt, dass die seit Wochen anhaltenden Proteste in der muslimischen Welt wegen des islamfeindlichen Schmähfilms ‚Die Unschuld der Muslime’“ durch die Charly-Hebdo-Karikaturen „noch verschärft werden könnten“. Die Zeichnungen hätten „das Potenzial, einen Aufruhr zu entzünden“.

Das hört sich so an, als meinte der Präsident, der US-Botschafter in Libyen sei nicht von einem wütenden Mob, sondern von einem Film getötet worden und als müsse nun verhindert werden, dass noch mehr Menschen von Amok laufenden Karikaturen getötet werden.

Und die Berliner Islamwissenschaftlerin Gudrun Kramer macht einen Vorschlag zur Güte: „Warum muss man Mohammed karikieren, warum nicht irgendwelche Mullahs oder Hassan Nasrallah, warum nicht al-Qaida, warum Mohammed?“

Offenbar haben die Mullahs, der Chef der Hisbollah und die Anhänger al-Qaidas viel mehr Sinn für Humor und Satire als der gewöhnliche Muslim in Kairo, Bengasi und Khartum.

Selbstverschuldete Abhängigkeit

 

Wenn das alles Äußerungen sind, die 200 Jahre nach Voltaire, Kant und Hegel den Zustand des aufgeklärten Abendlandes wiedergeben, dann ist das Abendland nicht zu retten, dann hat es sich nicht aus seiner „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ befreit, sondern ist dabei, an einer selbstverschuldeten Abhängigkeit von Fanatikern zugrunde zu gehen, denen die „aufgeklärten“ Abendländer umso bereitwilliger entgegen kommen, je brutaler und rücksichtsloser sich diese aufführen.

Dahinter steckt natürlich nicht der Respekt vor religiösen Gefühlen, sondern die schiere Angst, überrollt zu werden. Aus der „German Angst“ vor dem Atomtod und dem Waldsterben ist eine „Global Angst“ vor einer gewalttätigen Ideologie geworden, die das Erbe des Kommunismus und des Faschismus angetreten hat.

Der Islamismus will nicht seine Anhänger befreien, er will die Welt versklaven. Und wenn die „Titanic“ nun ihrerseits ein Mohammed-Cover drucken will, dann versucht sie nur, mit einem Streichholz einen dunklen Tunnel auszuleuchten.

Das ist nicht viel, aber besser als gar nichts. Man wird bescheiden in diesen Tagen, da der Wahnsinn zur Vernunft erklärt wird.

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article109355168/Fanatischer-Islamismus-weckt-Global-Angst.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 21. September 2012 von in Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt.

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