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Beirut: Bombenanschlag an Aramäische Christen in Libanon!!!

Chef des Polizeigeheimdienstes getötet

Ein brennendes Auto in den Straßen Beiruts. Foto: Reuters

Bei einem Anschlag in Beirut werden mindestens acht Menschen getötet worden – unter ihnen der Chef des libanesischen Polizeigeheimdienstes. 78 weitere werden verletzt.

Bei der Explosion einer Autobombe in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am Freitag mindestens acht Menschen getötet und 78 weitere verletzt worden. Der Anschlag habe sich in einem christlichen Viertel im Osten der Stadt ereignet, berichtete die libanesische Nachrichtenagentur ANI. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP sah vor Ort zwei zerstörte Gebäude, eines davon stand in Flammen. Rettungskräfte brachten blutüberströmte Verletzte aus den Gebäuden.

Blutige Anschläge im Libanon

September 2007: Der libanesische Abgeordnete Antoine Ghanem von der christlichen Falange-Partei fällt in Beirut einem Attentat zum Opfer. Mit Ghanem sterben sechs weitere Menschen, als das Auto des anti-syrischen Politikers explodiert.

Juni 2007: Bei der Explosion einer Autobombe sterben in der libanesischen Hauptstadt neben dem Parlamentarier Walid Eido mindestens neun weitere Menschen. Eido war ein enger Vertrauter von Saad Hariri, dem Vorsitzenden der anti-syrischen Zukunftsbewegung im Parlament.

November 2006: Der anti-syrische Industrieminister Pierre Gemayel wird bei einem Attentat erschossen.

Februar 2005: Eine Autobombe reißt den libanesischen Ex- Regierungschef Rafik Hariri und 22 weitere Menschen in den Tod. Die libanesische Opposition macht Syrien dafür verantwortlich. Nach dem Hariri-Mord werden in dem Jahr mehr als ein Dutzend weitere Anschläge unter anderem auf syrienkritische Journalisten und Politiker verübt.

Der verheerende Bombenanschlag galt offenbar dem Chef des libanesischen Polizeigeheimdienstes. Brigadegeneral Wissam al Hassan sei ebenfalls durch die Autobombe getötet worden, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur. Dutzende weitere Menschen wurden bei dem Anschlag im Osten der Stadt verletzt, dessen Ziel nach Angaben aus Polizeikreisen der Fahrzeugkonvoi des Geheimdienstchefs war. Es war das schwerste Attentat in Beirut seit mehreren Jahren.

Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Beirut

Bildergalerie ( 35 Bilder )

Das libanesische Fernsehen zeigte Bilder von ausgebrannten Autos und Trümmerteilen auf den Straßen. Innenminister Marwan Tscharbel begab sich an den Anschlagsort, auch die Armee wurde in das Viertel Aschrafieh geschickt.

Zuletzt war die Region von Beirut im Januar 2008 von einem Anschlag erschüttert worden. Damals starb ein Offizier des Geheimdienstes bei einem Autobombenanschlag in der Nähe der Hauptstadt. In Libanons Nachbarland Syrien wütet derzeit ein blutiger Konflikt zwischen der Armee von Machthaber Baschar al-Assad und den Truppen der Aufständischen. (dapd/afp)

http://www.fr-online.de/politik/bombenanschlag-in-beirut-chef-des-polizeigeheimdienstes-getoetet,1472596,20663496.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 19. Oktober 2012 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

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