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Syrien: Autobombe explodiert in Christlichem Viertel – Mehrere TOTE

Während sich der Syrien-Sondergesandte Lakhdar Brahimi mit Staatschef Assad trifft, explodiert in einem christlichen Viertel der Hauptstadt Damaskus eine Bombe. Der Bezirk gilt als regierungstreu.


Ein Mann trägt einen verwundeten Jungen ins Krankenhaus von Aleppo. Im ganzen Land gingen am Wochenende die Kämpfe weiter
Foto: AFPEin Mann trägt einen verwundeten Jungen ins Krankenhaus von Aleppo. Im ganzen Land gingen am Wochenende die Kämpfe weiter

 

Bei einem Anschlag in der Altstadt von Damaskus sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Bei der Explosion vor dem Polizeikommissariat in dem christlichen Viertel Bab Tuma habe es auch „zahlreiche Verletzte“ gegeben, verlautete von Seiten der Sicherheitskräfte.

Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge handelte es sich um eine Autobombe, die vor der Polizeistelle explodierte.

Es war der erste Anschlag in Bab Tuma, einem der ältesten Viertel der syrischen Hauptstadt. Der christliche Bezirk gilt als regierungstreu. Anfang August hatte es nahe der Bezirke Bab Tuma und Bab Scharki erstmals Kämpfe gegeben; zuvor hatten die syrischen Rebellen keinen Zugang zu den Gebieten.

Schwere Kämpfe im ganzen Land

 

Unterdessen traf der Syrien-Sondergesandte Lakhdar Brahimi mit Syriens Staatschef Baschar al-Assad zusammen. Brahimi rief beide Seiten des Konflikts auf, eine Waffenruhe während des anstehenden islamischen Opferfestes auszurufen.

Die Beteiligten müssten eine „einseitige Entscheidung für einen Stopp der Gewalt treffen“ und einen Waffenstillstand „ab heute oder morgen“ respektieren, sagte Brahimi nach seinem Treffen mit Assad vor Journalisten.

Am Samstag war es im ganzen Land wieder zu schweren Kämpfen gekommen. Dabei wurden Menschenrechtlern zufolge über 40 Zivilisten und Rebellen, aber auch mehr als 20 Regierungssoldaten getötet. Nach Angaben von Aktivisten starben in dem Konflikt inzwischen über 33.000 Menschen, Zehntausende sollen zudem verschleppt worden sein.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2012 von in Artikel über Aramäer, Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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