ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Delme Delmenhorst damals

Der aramäische Kulturverein Tur Abdin hat seine Begegnungsstätte an der Mühlenstraße/Ecke Welsestraße eröffnet. Den Treffpunkt hatten die Aramäer zusammen mit deutschen Freunden aus einer ehemaligen Werkstatt geschaffen. Neben einem Café gibt es einen variablen Raum, der unterschiedlich genutzt werden kann. Die aus dem Tur Abdin im Südosten der Türkei stammenden Aramäer sind syrisch-orthodoxe Christen und wurden wegen ihres Glaubens seit Jahrhunderten, insbesondere auch seit Beginn des 20. Jahrhunderts verfolgt. Der am 2. September dieses Jahres gegründete Kulturverein der Delmenhorster Aramäer hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, die aramäischen Kinder in der Sprache und Schrift ihres Volkes zu unterrichten, damit diese uralte Sprache, die auch die Sprache Jesu war, nicht in Vergessenheit gerät. Außerdem wurden eine Theater- und eine Folkloregruppe gegründet. Auch Sport soll ein Schwerpunkt im Vereinsleben werden. Und all das soll möglichst zusammen mit Deutschen betrieben werden, denn die Aramäer sind nach eigenem Bekunden sehr an Kontakten interessiert und suchen das offene Gespräch. Sie haben Delmenhorst als ihre künftige Heimat ausgewählt und streben jetzt die deutsche Staatsangehörigkeit und die Integration in das gesellschaftliche Leben an, ohne dabei die eigene Herkunft und Geschichte zur verlieren (12. Oktober 1987).
Weiterlesen auf: http://www.weser-kurier.de/region/zeitungen_artikel,-Delme%09%09Delmenhorst-damals-_arid,396673.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 24. Oktober 2012 von in Artikel über Aramäer.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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