ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Auseinandersetzungen innerhalb Syriens Opposition nehmen zu – PKK droht mit Verstärkung!

Zerrissen und gespalten steht sie da: Die nach nationaler Geschlossenheit strebende syrische Opposition hat erneut einen schweren Rückschlag erlitten.

  1. Syrische Rebellen auf einer Patrouillenfahrt bei Aleppo Foto: dpa

 

LIMASSOL/ALEPPO. Die nach nationaler Geschlossenheit strebende syrische Opposition hat erneut einen schweren Rückschlag erlitten. Eine Woche nach der Bildung der Nationalen Koalition in Doha und deren Anerkennung durch die EU, die arabischen Golfstaaten und die Türkei haben 14 islamistische Gruppierungen dem neuen Oppositionsbündnis eine kategorische Absage erteilt.

Auf einem Treffen bei Aleppo bezeichneten die Vertreter von 14 radikal-islamischen Organisationen die Nationale Koalition als ein konspiratives Projekt, welches man einstimmig zurückgewiesen habe. Man habe stattdessen die dringliche Errichtung eines islamischen Staates in den so genannten „befreiten Gebieten“ von Nord-Syrien beschlossen, in den zu einem späteren Zeitpunkt andere Landesregionen eingegliedert werden sollen.

Die von der BBC als authentisch bezeichnete Videobotschaft der Islamisten wurde auf einer Webseite veröffentlicht, auf der auch Verlautbarungen von al-Qaida und anderen extremistischen Gruppierungen erscheinen. Ihr Einfluss ist in den letzten Monaten ständig gewachsen. Als Grund dafür sehen Experten die gute Bewaffnung islamistischer Gruppierungen, welche vor allem in Nord-Syrien ausländische Dschihad-Kämpfer einsetzen, die bereits im Irak, Afghanistan oder Tschetschenien gekämpft haben. Ihre Erfahrungen und ihre Ruchlosigkeit ziehe auch Syrer an, die bislang in der eher säkular ausgerichteten Freien Syrischen Armee (FSA) gekämpft hätten, betont der amerikanische Syrien-Experte Joshua Landis. Nach seinen Informationen, die auch türkische Journalisten bestätigen, sind Scharmützel zwischen der FSA und den Islamisten in den „befreiten Gebieten“ inzwischen an der Tagesordnung. Nach dem Sturz des Assad-Regimes sei ein blutiger Machtkampf zu erwarten.

Einen Vorgeschmack auf die Zeit nach Assad liefern gegenwärtig die schweren Gefechte zwischen islamistischen Rebellengruppen und Milizionären der kurdischen PJD-Partei in der syrischen Nord-Provinz Hassake. Dabei kamen seit dem Wochenende über 40 Rebellen ums Leben. Die mit al-Qaida verbündete Nusra-Front hatte dort die überwiegend kurdische Grenzstadt Ras al-Ain und andere kurdische Dörfer erobert. Kurdische Milizionäre griffen daraufhin zu ihren Waffen, um die „arabischen Eindringlinge“, unter denen offenbar zahlreiche Dschihad-Kämpfer aus dem Ausland sind, zu vertreiben. Vertreter der PKK-nahen PJD warfen den Islamisten vor, im syrischen Kurdistan ein islamistisches System errichten zu wollen, in dem die Rechte ethnischer Minderheiten wie der Kurden genauso missachtet würden wie unter dem Assad-Regime. Der Vormarsch der Extremisten, lautet ein weiterer Vorwurf, werde von der Türkei unterstützt. Sie versuche, die Islamisten für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Sollten die Islamisten nicht aus den kurdischen Gebieten abziehen, werde die PKK von der Türkei aus Verstärkung nach Nord-Syrien schicken. Auch irakische Kurden könnten dann in die Kämpfe eingreifen.

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/auseinandersetzungen-innerhalb-syriens-opposition-nehmen-zu–65874414.html

Advertisements

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 21. November 2012 von in News aus aller Welt.

Neueste Twitter Meldungen!

Aktuelle Veranstaltungen!

Spendenaktion für die Aramäer und Christen in Syrien:


Vergesst uns nicht!

Deutschland steh zu deiner Verantwortung! Petition Unterschreiben!

Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

Aktuelle Bildergalerie

Archiv Kalender

November 2012
S M D M D F S
« Okt   Dez »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 877 Followern an

Kategorie

Archiv

%d Bloggern gefällt das: