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135 Journalisten und Blogger getötet

88 hauptberufliche Jornalisten sowie 47 Blogger und sogenannte Bürgerjournalisten sind in diesem Jahr getötet worden – so viele wie noch nie, seit die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) 1995 ihre erste Bilanz veröffentlichte.

Gedenken an Regina Martinez (Foto: dapd)Großansicht des Bildes

Gedenken an die mexikanische Journalistin Regina Martinez – eines von 88 Todesopfern.

 

„Zu den enorm hohen Opferzahlen haben vor allem der Syrien-Konflikt, die Gewalt der Taliban in Pakistan und der Bürgerkrieg in Somalia beigetragen“, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske in Berlin. Besonders im mit einer Nachrichtensperre belegten Syrien riskierten mutige Frauen und Männer ihr Leben, die als Reporter, Videojournalisten oder Fotografen den Alltag von verfolgten Oppositionellen dokumentierten.

Syrien, Somalia, Pakistan und Mexiko sind gefährliche Orte

Auch das Bürgerkriegsland Somalia und das von den Taliban und Stammesrivalitäten destabilisierte Pakistan gehörten 2012 zu den gefährlichen Orten für Journalisten, heißt es in der offiziellen Jahresbilanz. Auf gleicher Stufe stünden Mexiko und Brasilien, wo Drogenkartelle und Banden die Staatsmacht herausforderten.

Die meisten inhaftierten Journalisten und Blogger zählte Reporter ohne Grenzen 2012 in der Türkei, wo sich die Zahl der Festnahmen seit der Verschärfung des Kurdenkonflikts verdoppelt habe. Auch in China, wo die Regierung die Zensur vor dem Parteitag enorm verschärft hatte, bleiben die Arbeitsbedingungen schwierig. Journalisten säßen zudem in Syrien und im Iran im Gefängnis sowie in Eritrea, das seit Jahren den letzten Platz auf der ROG-Rangliste einnehme.

879 Journalisten wurden festgenommen

Weltweit wurden dem Bericht zufolge zudem knapp 2000 Journalisten angegriffen oder bedroht und damit in etwa so viele wie im Jahr zuvor. 38 Pressevertreter wurden entführt (2011: 71) und 879 festgenommen (2011: 1.044). Mindestens 193 Journalisten sowie 130 Blogger und Internetaktivisten sitzen nach Angaben von ROG momentan wegen ihrer Arbeit im Gefängnis, die meisten von ihnen in der Türkei und in China.

  • Animation: Jahresbilanz der Reporter ohne Grenzen
    19.12.2012

http://www.tagesschau.de/ausland/reporter-ohne-grenzen100.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 19. Dezember 2012 von in News aus aller Welt und getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , .

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

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