ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Bayerischer Rundfunk: Aramäische Weihnachtslieder zum Heiligabend

Weihnachtslieder aus aller Welt (II)
Von Ulrike Zöller

Zu keiner Zeit des Jahres liegen Kunst, Kitsch, Kommerz, Heimat und Fremde so nahe beieinander wie in den Tagen vor Weihnachten. Vor allem die Personen, deren Kultur das christliche Weihnachtsfest nicht kennt, oder auch diejenigen, sie sich von seinem christlichen Kontext abgewendet haben, sind besonders empfänglich für den unserem Geschmack nach kitschigen Anteil. Aber ist es nicht müßig, hier urteilen zu wollen? Wie kitschig findet man unsere Krippenfiguren vor der Almhütte, mit Trachtenhut und Lederhosen in der Region, in der das Weihnachtsgeschehen wirklich spielt? Wie findet man als aramäisch sprechender Christ die in bayerischem Dialekt sprechenden und jodelnden Hirtabuam? Aramäisch beispielsweise war eine der großen grenzübergreifenden Handelssprachen, die Sprache, in der Jesus seine Jünger adressiert hat. Hören wir heute aramäische Weihnachtslieder, mutet es uns genauso exotisch an wie Weihnachtsgesänge aus dem Libanon oder anderen Regionen des Nahen Ostens. Genauso, wie uns ein in Georgien gesungenes „Alilo“ (Halleluja) befremdet: „Unser“ Halleluja ist dem Hebräischen entlehnt. Ausgerechnet den Ausruf, der an Weihnachten immer wieder erklingt, entlehnen wir der jüdischen Sprache, während die jüdische Religion Weihnachten nicht kennt. Allerdings geht an jüdischen Musikern in Deutschland Weihnachten auch nicht vorbei – schließlich werden um diese Zeit alle Musiker gebraucht.

 

Musikalische Abenteuerreisen

Andere Länder – andere Klänge. In einer global verknüpften Zeit wird es möglich, fremde Klangwelten nicht nur kennen zu lernen und zu verstehen, sondern sie auch zu genießen. Traditionell, klassisch, modern.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2012 von in Musik und Poesie, Sprache und Schrift.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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