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Vereinte Nationen melden 60.000 Tote in Syrien

http://www.welt.de/politik/ausland/article112356946/Vereinte-Nationen-melden-60-000-Tote-in-Syrien.html

Seit Ausbruch des Syrien-Konflikts sind den UN zufolge 60.000 Menschen getötet worden. Aktuell melden Regimegegner die Bombardierung einer Tankstelle und einer Bäckerei – mit vielen Toten.


In der Nähe einer Tankstelle in einem Vorort von Damaskus bringt sich ein Mann nach der Bombardierung durch Regierungstruppen in Sicherheit. Das Bild ist Videomaterial des Shaam News Network entnommen

Foto: dapdIn der Nähe einer Tankstelle in einem Vorort von Damaskus bringt sich ein Mann nach der Bombardierung durch Regierungstruppen in Sicherheit. Das Bild ist Videomaterial des Shaam News Network entnommen

Im syrischen Bürgerkrieg sind nach UN-Angaben mindestens 60 000 Menschen getötet worden. Dies hätten Erhebungen von Experten ergeben, teilte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, am Mittwoch in Genf mit.

Zwischen dem 15. März 2011 und dem 30. November 2012 hätten die vom UN-Menschenrechtsrat beauftragten Ermittler aus sieben verschiedenen Quellen eine Liste mit 59 648 Menschen zusammengestellt, die durch den Krieg umgekommen seien.

„Da die Kämpfe seit Ende November nicht nachgelassen haben, können wir davon ausgehen, dass die Zahl der Opfer noch viel höher ist“, sagte Pillay. „Das ist schockierend“, fügte sie hinzu.

Je größer die militärische Schlagkraft der syrischen Rebellen wird, desto brutaler geht die reguläre Armee vor. Am Mittwoch meldeten die Regimegegner Luftangriffe auf mehrere Vororte der Hauptstadt Damaskus mit zahlreichen zivilen Opfern.

In dem hauptsächlich von Sunniten bewohnten Stadtteil Muleiha – einer Hochburg der Aufständischen – wurde Oppositionellen zufolge von Baschar al-Assads Armee eine Tankstelle getroffen. Mindestens 30 Zivilisten sollen dabei getötet worden sein. Ein Aktivist sagte, der Angriff habe genau zu dem Zeitpunkt stattgefunden, als neues Benzin geliefert worden sei und zahlreiche Menschen sich zum Tanken angestellt hätten. Die Regimegegner stellten ein Video ins Internet, das die brennende Tankstelle und zahlreiche Opfer zeigt. (Erklärung der Redaktion: Wegen des expliziten, für den Zuschauer unerträglichen Inhalts verlinken wir das Video nicht)

In der Ortschaft Moadhamijat al-Scham sollen bei einem Angriff auf eine Bäckerei elf Angehörige einer Familie und ein bislang nicht identifizierter Mann ums Leben gekommen sein. Unter den Opfern seien neun Kinder, hieß es.

Rebellen attackieren Militärflughafen

 

Die Rebellen attackierten unterdessen zwei Stützpunkte der Armee in der Provinz Daraa sowie den Militärflughafen Taftanas in der Provinz Idlib – eine der letzten Bastionen der Regierungstruppen in der Provinz. Aktivisten in Idlib berichteten, während der Kämpfe in der Nähe des Flughafens seien mehrere Soldaten am Mittwoch mit einem Panzer zu den Rebellen übergelaufen. Nach Angaben der Regimegegner war an den Kämpfen, bei denen vier Rebellen starben, auch die radikalislamische Al-Nusra-Front beteiligt.

Ein Rebellensprecher sagte dem Nachrichtensender Al-Arabija, die Truppen von Präsident Baschar al-Assad hätten den Flughafen zuletzt vor allem genutzt, um Helikopter mit Fässern voller Sprengstoff zu bestücken. Diese Fässer waren in den vergangenen Monaten als Bomben über mutmaßlichen Rebellenstützpunkten abgeworfen worden. Die Provinz Idlib grenzt an die Türkei.

Fahnenflucht bei syrischer Armee

 

Nach Jordanien setzten sich derweil ein General und sieben weitere Offiziere ab. Fahnenflucht wird in Syrien mit dem Tode geahndet.

Am Mittwoch zählten die Regimegegner 62 Tote. Am Dienstag waren nach Informationen der in London ansässigen Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter landesweit 110 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen 31 Angehörige der Regierungstruppen.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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