ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Aufruf zur Mahnwache: HASS TÖTET, NATIONALISMUS AUCH!

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Mahnwache IM GEDENKEN AN HRANT DINK – IM NAMEN HRANT DINKS: FÜR GERECHTIGKEIT, GEGEN NATIONALISMUS

Vor sechs Jahren wurde der Menschenrechtler und Journalist Hrant Dink in Istanbul von nationalistisch-rassistisch motivierten Tätern ermordet. Zuvor hatten zwei Jahre lang eine ungebremste Hetzkampagne der Medien sowie eine staatliche Verfolgungsjagd gegen ihn stattgefunden. Die verantwortlichen Entscheidungsträger haben alles unterlassen, um den aus dieser Hetze entspringenden Mord und seine juristische Aufarbeitung zu verhindern. Die wahren Hintermänner im Staatsapparat bleiben bis heute verschont.

Hrant Dinks Ermordung erfolgte in einem Umfeld des landesweit steigenden Nationalismus, welcher Verbrechen mit Patriotismus verwechselt und nationalistisch motivierte Staatsverbrechen wie den Völkermord an den christlichen Minderheiten im Osmanischen Reich tabuisiert, triviali-siert oder schlicht bestreitet. In der Schulerziehung besitzt die Ausgrenzung und Diffamierung von ethnischen bzw. religiösen Minderheiten System. Noch 2011 wurden in einem staatlichen Schulgeschichtsbuch christliche Minderheiten als „Landesverräter“ beschrieben. Während nationalistische Hassredner und -täter auf Strafminderung oder gar Straffreiheit rechnen dürfen, finden sich Hunderte Menschenrechtler und Kritiker der Staatspolitik im Gefängnis wieder, und Tausende kurdischer Meinungsführer sowie Mitglieder einer prokurdischen Partei werden in Haft gehalten, als ein Teil der Einschüchterungspolitik. Diese auf die Zementierung interethnischen Has-ses abzielende Politik belastet und spaltet die Gesellschaft der Türkei. Sie verhindert nicht nur die Klärung des Mordes an Hrant Dink, sondern auch ein gleichberechtigtes Leben in Sicherheit der vom Staat ausgegrenzten und diskriminierten Ethnien.

Es ist uns bewusst, dass gegenseitige Achtung und ein verantwortungsvoller Umgang mit belasteter und belastender Geschichte die unerlässliche Voraussetzung für Völkerverständigung bilden. Hrant Dink wollte einen diesen Grundsätzen entsprechenden Dialog. Doch er konnte sein Versöhnungswerk nicht vollenden. Hier rufen wir den türkischen Staat im Namen Hrant Dinks zur historischen Verantwortungsübernahme und zur Überwindung jeglicher Diskriminierungspolitik gegenüber Minderheiten auf!

* Hrant Dink Forum Berlin
* Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung e.V.
* Allmende e.V.

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 8. Januar 2013 von in Völkermord - Christenverfolgung und getaggt mit , , , , , , , , , .

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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