ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Unsere Pflicht, das Leid von Christen anzuprangern

Quelle: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article112557328/Unsere-Pflicht-das-Leid-von-Christen-anzuprangern.html

Millionen von Christen sind tagtäglich religiösem Wahn und Fanatismus, staatlich motivierter Gewalt oder Diskriminierung ausgesetzt. Sie müssen um ihr Leben fürchten. Das dürfen wir nicht dulden. Von 


In Ägypten werden die Kopten, eine christliche Minderheit, verfolgt

Foto: dapdIn Ägypten werden die Kopten, eine christliche Minderheit, verfolgt

Es ist kaum überraschend, dass nun erneut eine religiöse Organisation eine erschreckende Bilanz vorgelegt hat über die Lebensumstände der Christen in den Ländern, in denen sie eine religiöse Minorität bilden. Kaum überraschend, aber kein Grund, sich an solche beschämenden Bestandsaufnahmen zu gewöhnen.

Millionen von Christen sind tagtäglich religiösem Wahn und Fanatismus, staatlich motivierter Gewalt oder gesellschaftlicher Diskriminierung ausgesetzt. Sie müssen um ihr Leben fürchten – nur weil sie ihren Glauben leben wollen, der ein anderer ist als der der Mehrheitsgesellschaft.

Fanatismus und Hass

 

Schwache Regierungen machen fremde Sündenböcke aus, gegen die sie Blasphemiegesetze erlassen – was nichts anderes ist als ein Manöver, von dem eigenen Unvermögen, gerecht und effektiv zu regieren, abzulenken.

Fanatische, ideologisch verblendete Muslime erteilen islamische Gutachten (Fatwas) zulasten Andersgläubiger, um ihre Macht zu demonstrieren und Angst zu schüren. Es ist richtig, immer wieder auf solche Auswüchse hinzuweisen, die unter dem Deckmantel der Religion nichts anderes dokumentieren als Fanatismus und Hass.

Dem 21. Jahrhundert unwürdig

 

Im Iran, in Saudi-Arabien, im Sudan oder im Jemen steht die Abwendung von der Staatsreligion unter Todesstrafe. Das ist eines Staates im 21. Jahrhundert unwürdig, es verrät Schwäche, Unsicherheit und die Unfähigkeit, sich der Moderne zuzuwenden.

zgbdc5-68a0sdibtlun80xck63_original.eps

Foto: zgb grafik

Die Aufstände in den arabischen Ländern haben gezeigt, wohin es führt, wenn eine Diktatur Bürger entmündigt, quält und bestraft, nur weil sie ihre universellen Menschenrechte einfordern.

Ägypten kann wegweisend sein

 

Die Dividende für die mutigen Völker Tunesiens, Ägyptens, Libyens oder des Jemen steht noch aus. Aber es ist sicher, dass selbstbewusstere Menschen aus dem „arabischen Frühling“ hervorgegangen sind, die sich nicht mehr ohne Weiteres in die Knechtschaft zwingen lassen.

Solcherart gesellschaftliches Erwachen kommt auch den Christen zugute. In Ägypten muss sich das als Erstes erweisen, wo die christlichen Kopten eine gesellschaftspolitisch relevante Größe darstellen.

Das Land am Nil kann wegweisend sein für Staaten wie Saudi-Arabien, wo mindestens eine Million christliche Gastarbeiter leben, aber nicht eine einzige Kirche steht. Im Iran gibt es für rund 300.000 Christen immerhin 600 Kirchen, was aber nicht heißt, dass sie dort nicht unter Beobachtung stünden.

Schwäche und mangelndes Selbstwertgefühl

 

Es gibt keinen Grund für Muslime, Buddhisten oder Hindus, Christen zu fürchten und sie deshalb zu verachten oder zu verfolgen. Es zeugt von Schwäche und mangelndem Selbstwertgefühl, wenn sie es dennoch tun.

Dies immer wieder anzuprangern muss die Pflicht derjenigen Christen sein, die in Freiheit und Frieden ihren Glauben leben können. Es ist unsere Pflicht.

Advertisements

Neueste Twitter Meldungen!

Aktuelle Veranstaltungen!

Spendenaktion für die Aramäer und Christen in Syrien:


Vergesst uns nicht!

Deutschland steh zu deiner Verantwortung! Petition Unterschreiben!

Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

Aktuelle Bildergalerie

Archiv Kalender

Januar 2013
S M D M D F S
« Dez   Feb »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 877 Followern an

Kategorie

Archiv

%d Bloggern gefällt das: