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Wissenschaftler bemühen sich um Bewahrung der kaum noch gesprochenen aramäischen Sprache

Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/zeitgeschichte/redaktion/wissenschaftler-bemuehen-sich-um-bewahrung-der-kaum-noch-gesprochenen-aramaeischen-sprache-die-auch.html;jsessionid=07B48E0F7FFE45C82EDAF644F257C7CC

Wissenschaftler bemühen sich um Bewahrung der kaum noch gesprochenen aramäischen Sprache, die auch Jesus benutzte

Redaktion

 

Britische Wissenschaftler versuchen, die aramäische Sprache am Leben zu erhalten, in der Jesus gesprochen hat und die mit dem Hebräischen und dem Arabischen verwandt ist.

 

 

Geoffrey Khan, Linguistikprofessor an der Universität Cambridge, hat damit begonnen, Sprachaufzeichnungen in dieser antiken Sprache zu erstellen, die vor 3.000 Jahren verbreitet war, bevor sie praktisch verschwand.

Prof. Khan entschied sich zu diesem Versuch, nachdem er mit einem Juden aus Arbil im Nordirak gesprochen hatte. »Dieses Gespräch hat auf mich einen überwältigenden Eindruck gemacht«, erklärte er gegenüber der Internetseite Smithsonian.com.

 

»Aramäisch als lebendige Sprache aus dem Munde einer lebenden Person zu hören, war einfach ein unglaublich anregendes Erlebnis.«

 

Durch die Aufzeichnung der Gespräche einiger noch lebender aramäischer Muttersprachler hofft der Sprachwissenschaftler die 3.000 Jahre alte Sprache vor dem Aussterben zu bewahren. Aramäisch sprechende Menschen finden sich in verschiedenen Regionen der Welt – vom amerikanischen Kontinent bis zum Irak.

 

In den vergangenen 20 Jahren hat Prof. Khan verschiedene grundlegende Bücher über bis dahin wenig dokumentierte Dialekte verfasst, die in Barwar, Karakosch, Arbil, Sulaimaniyya und Halabdscha im Irak sowie in Urmi und Sanandadsch im Iran gesprochen werden.

 

Darüber hinaus ist er damit befasst, im Internet eine Datenbank von Audioaufzeichnungen und Texten einzurichten, die einen direkten wörtlichen Vergleich zwischen zahlreichen aramäischen Dialekten ermöglicht, berichtete Smithsonian.com weiter.

 

Aramäisch gehört zur semitischen Sprachfamilie. In dieser Sprache sind ein erheblicher Teil der Bücher Daniel und Esrader Bibel ebenso wie Schlüsseltexte des Talmud, einem der bedeutendsten Schriftwerke des rabbinischen Judentums, verfasst.

 

Auch Teile der am Toten Meer gefundenen Schriftrollen sind in Aramäisch geschrieben. Diese Sprache wurde in Israel in der Zeit zwischen 539 v. Chr. bis etwa 70 n. Chr. gesprochen. Nach Auffassung vieler Sprachwissenschaftler hat auch Jesus diese Sprache benutzt.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2013 von in Artikel über Aramäer, Sprache und Schrift.

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