ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Warum schweigt ihr? – Weltweite Kampagne!

Hinweis: Die Veranstaltung beginnt von 01.02.2013 – 31.12.2013!

„Warum schweigt Ihr?“ 

Konzeptvorschlag für die Kampagne „Warum schweigt Ihr?“ mit dem Ziel so viele Kundgebungen, Mahnwachen und Demonstrationen wie möglich zu Veranstalten!

Vorwort
Bedruckung von Flugblättern, Flyern, Transparente usw. kann euch das Unternehmen www.aramdruck.de weiterhelfen oder ihr findet welche vor eurer Haustür, die es euch Preiswert bedrucken!!!

Ausgangslage:

Die christliche Vereinigung „Open Doors“ vermeldet in ihrer Jahresausgabe, dass Weltweit über 100 Millionen Christen aufgrund ihres christlichen Glaubens verfolgt werden. Gegen diese Verfolgungen wollen wir Weltweit zur Aktionen Aufrufen. Es kann nicht sein, dass wir weiterhin Verschweigen was momentan mit Aramäern, Kopten, Armeniern sowie andere Minderheiten geschieht.

Wenn Menschen auf Leichen herum trampeln und laut „Allah ist größer“ rufen (bestes Beispiel Syrien), sollten wir alarmiert sein. Hier wird ein zweites Auschwitz vorbereitet bzw. ist es schon längst im Gange.

Schauen wir nicht weg, schauen wir im Irak, wo Christen nur noch auf gepackten Koffern sitzen, ebenso in Pakistan, wo in Massendemos zum Lynchen von Christen aufgerufen wird. Auch in Nigeria, wo während der Weihnachtsgottesdienste über 100 Christen getötet wurden, was hierzulande noch nicht einmal in allen Zeitungen Erwähnung fand. In Ägypten werden unter der Regierungsführung von Mursi, die Kopten und Ba’hri noch schlimmer verfolgt als in den Zeiten von Husni Mubarak! In Syrien töten Islamistische Al-Kaida Kämpfer (Anhänger der FSA) mit Unterstützung des Westens, vor allem die USA und Frankreich, und der Türkei gezielt Christen und Yeziden/Eziden. Auch der Iran darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Denn Menschen, die zum Christentum konvertiert wurden (siehe Pastor Yusuf Nadarkhani) drohen die Todesstrafen durch den Galgen. Und wenn auch noch Politiker des Irans deren Henkern die Hand reichen, kann mit unserer Gesellschaft etwas nicht stimmen.

Die Exilchristen wie Kopten, Aramäer, Armenier und deutschen Unterstützer, inklusive der Menschenrechtsorganisationen stehen vor einem ähnlichen Problem wie die Bürgerrechtsbewegung in der ehemaligen DDR. Die Bürger der DDR standen vor einer Mauer aus Beton. Wir stehen vor einer Mauer des Schweigens, des Vertuschens, des zynischen Relativierens bis hin zu niederträchtigen Statements wie „Christenverfolgung zu thematisieren ist Islamophobie“. Oder der infame Satz vom Chefredakteur der Frankfurter Rundschau: „Die Rede von ‚Christenverfolgungen’ ist eine Falle“. Dabei gehören Christen mit Abstand zur weltweit am meisten verfolgten Religion. Sie haben lediglich im hedonistischen Europa keine Lobby!

Politische Ausrichtung:
Verteidigung fundamentaler Menschenrechte in Verbindung mit der Frage, wie es um Meinungsfreiheit und Tabuthemen steht.
Es geht hierbei also nicht nur um die grauenhaften Progrome an Christen im Nahen Osten, sondern auch um die Frage, wie wir, die deutsche Öffentlichkeit, allen voran Politiker, Kirchen, Medien, aber auch der einfache Mensch auf der Straße damit umgehen.
Sind wir eine Gesellschaft von verrohten Hedonisten, von schizoiden Zynikern, die sich sogar noch in den Kommentarspalten der Frankfurter Rundschau über die Morde an Kopten und Aramäern amüsieren und sich über die Hinrichtungspraxis im Iran „kein Werturteil“ erlauben? Oder besinnen wir uns, egal ob Christ, Jude, Buddhist, Freidenker oder Atheist, auf die Grundwerte, die unser Leben ausmachen? In Ägypten, Irak, Iran, Deutschland und überall auf dieser Welt!

Wie die Bürgerrechtsbewegung der DDR, so können auch wir diese Dinge nicht mit einer einzigen Demo, und schon gar nicht mit lediglich dreistelligen oder vierstelligen Teilnehmerzahlen – womöglich noch getrennt in verschiedene Lager – ändern. Jedoch: „Beharrlichkeit bringt Heil“ heißt es in einem chinesischen Weisheitsbuch. Auf gut Deutsch: „Steter Tropfen höhlt den Stein“.

Die Kopten haben mit ihrem Gedenkgottesdienst 2012 (Aufgrund des Anschlags vom 31.12.2011 auf einer Koptischen Kirche in Kairo mit unzähligen Toten) sowie dem großen Medieninteresse einen kleinen Spalt in die Mauer des Schweigens getrieben. Diesen Spalt gilt es nun zu vergrößern, sonst schließt er sich wieder. Bereits jetzt sind viele fleißig dabei, diesen Spalt mit blumigen Statements, die wie Beruhigungspillen wirken sollen, wieder zu kitten.

Das Morden geht weiter. Aber auch das Schweigen der Medien. Als Beispiel sei erwähnt die „Hinrichtung“ einer koptischen Familie am 11.01.11 die geschickt von der Frankfurter Neuen Presse hinter einer anderen Meldung versteckt wurde. Linda Staude vom ARD Hörfunkstudio Kairo entblödete sich nicht, die Situation der Kopten als „gefühlte Diskriminierung“ darzustellen. Kann Journalismus eigentlich noch tiefer sinken? Ist es nicht geradezu unsere Pflicht, auf die Straße zu gehen und zu rufen: „Jetzt reicht es!“?!

Die Kirchen fahren einen Schlingerkurs. Einerseits Worte des Trostes, andererseits vornehme Zurückhaltung. Ein Vorschlag von Klaus Lelek, im Diözesanmuseum von Limburg eine Ausstellung über Exilchristen zu machen – Titel „Die Hand an der Wiege“ – wurde nicht einmal beantwortet.

Fazit: Die „vorübergehende“ mediale Präsenz vor einigen Monaten in der Deutschen Presse sollte von uns allen genutzt werden, um diesen kleinen Spalt in der Mauer des Schweigens zu vergrößern.

Die Aufmerksamkeit erhöht sich dadurch, dass am 22. September 2013 in Deutschland Bundestagswahlen stattfinden. Es ist daher sinnvoll, die Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen in zeitlichen Abständen zum Wahltermin anzusetzen.

Dennoch sollten die Veranstaltungen politisch strickt neutral ausgerichtet sein. Ihr Hauptmerkmal liegt auf der Forderung nach Religionsfreiheit und Sicherheit für Christen in z.B. Syrien, Ägypten, der Türkei und dem Irak – dem gemeinsamen Anliegen sowohl von Kopten, Aramäern und Armeniern sowie andere verfolgten Minderheiten und Ethnien.

Beachtet, dass ihr auf Bannern auch das Schicksal der Iranischen und Nigerianischen Christen hingewiesen wird, ebenso sollten die Serben im Kosovo Berücksichtigung finden. Alles in allem sollten wir für alle Demonstrationsteilnehmer eine „Win-Win-Situation“ schaffen; als ein Signal dafür, dass wir auf Dauer nur mit gegenseitiger Solidarität etwas erreichen können!

Als Schirmherren sollten – wie bei den diversen Kundgebungen in Deutschland, z.B. Frankfurt und Köln – Menschenrechts- und Christliche Hilfsorganisationen gewonnen werden.

Daneben sei auf die Rede von Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) im Rahmen des Gedenkgottesdienstes vom 08.01.11 hingewiesen “Religionsfreiheit ist keine Gnade, sondern eine Menschenrecht!“ Also eine Sache, die nicht nur die Religion als solche berührt. Zwar werden Menschen wegen ihres Glaubens abgeschlachtet. Das könnte aber auch wegen ihrer Hautfarbe, Rasse passieren. Oder weil sie behindert sind. Hier werden Leute ermordet, die anders sind. Quasi vor unser Haustür, im Urlaubsparadies! Wir dürfen hier nicht mehr länger weg schauen! Daher muss der Appell weit über die Religionszugehörigkeit hinausgehen. Es gilt, die Stimme zu erheben gegen eine Verrohung und Gleichgültigkeit in unserer Gesellschaft. Vietnam ist über 10.000 km entfernt. Die Bilder von Napalm verbrannter Kinder haben seinerzeit Hunderttausende auf die Straße gebracht. Der Nahe Osten liegt fast um die Ecke – wo sind heute die Massen, die gegen die Missstände dort protestieren? Fehlanzeige!

In diesem Sinne sollte man auch Intellektuelle und Künstler, Schriftsteller (auch Agnostiker usw.), z. B. Herrn Henryk M. Broder oder Alice Schwarzer, als prominente Redner für diese Kundgebung gewinnen können. Auch wenn es in manchen Punkten Differenzen geben mag, Broder z. B. hat immerhin auf der Achse des Guten das Thema aufgegriffen.

Schlussbemerkung:

Dies alles sind lediglich Vorschläge, die wir unter Zugrundelegung der Erfahrungen aus bisherigen Kundgebungen zur Diskussion stellen und die im Detail von den Veranstaltern in den nächsten Tagen konkretisiert und verabschiedet werden müssen. Die bisherigen Aktivitäten haben leider gezeigt, daß sich eine hedonistische Spaß- und Konsumgesellschaft mit dem Thema „Christenverfolgung“ sehr schwer tut.

Insbesondere abstrakte, zu christlich gefärbte Parolen sowie Slogans, die zuviel Hinter-grundwissen voraussetzen, fallen unter den Tisch. Unser Vorschlag als Titel für die Demonstration lautet daher:

Warum schweigt Ihr? – Religionsfreiheit ist keine Einbahnstraße!
Demonstration gegen Christenverfolgung und Menschenrechtsverletzungen in Syrien, Ägypten, Irak, Iran, Türkei, Nigeria, Pakistan und anderswo …

Es ist wünschenswert, dass für die kommenden Kundgebungen, Mahnwachen und Demonstrationen eine prominente Schirmherrschaft gefunden wird und möglichst viele Menschenrechtsorganisationen als Mitveranstalter auftreten. Entsprechende Flugblätter, Plakate und Einladungen über Internetforen, Pressemitteilungen usw. werden in enger Abstimmung mit allen Beteiligten erstellt.

Bitte sagen Sie Ihre Beteiligung an diversen Kundgebungen, Mahnwachen oder Demonstrationen möglichst bald zu, damit ein erstes Koordinationstreffen einberufen und ein einheitlicher Aufruf von den entsprechenden Unterstützern in diverse Foren usw. gestellt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Junge Aramäische Union

https://www.facebook.com/events/106160612887753/?notif_t=plan_user_joined

In diesen Städten sollten wir versuchen die Veranstaltungen zu organisieren! Eine Aktion sollte immer eine Wochenende gehen, Z.B. Gütersloh am Freitag, Dann Bielefeld Samstag und Sonntag Paderborn! Gut lassen sich solche Aktionen am Sonntag machen, vor der Sonntagsmesse, wenn die Messe zu ende sind, kommt viel an Masse raus und da lässt es sich gut Flugblätter verteilen! Schließlich ist es ja eine Kampagne zum Wachrufen der Weltöffentlichkeit, nicht mehr zu Schweigen über die Christenverfolgungen!

NRW:
Gronau – Münster – Recklinghausen – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Siegen – Gütersloh – Bielefeld – Dortmund – Paderborn – Warburg – Aachen und Bonn!

Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen:
Saarbrücken – Mainz – Worms – Koblenz – Wiesbaden – Gießen – Frankfurt am Main – Kassel – Rodgau – Hanau – Darmstadt – Fulda – Bad Vilbel – Pfullendorf

Baden-Würtemberg:
Tauberbischofsheim – Göppingen – Stuttgart – Karlsruhe – Freiburg – Kirchardt – Heidelberg – Heilbronn – Mannheim – Pforzheim – Baden-Baden

Bayern:
München – Augsburg – Würzburg – Aschaffenburg – Dachau – Memmingen – Nürnberg

Berlin, Bremen, Hamburg und Niedersachsen:
Berlin (Vor dem Brandenburger Tor, da sollten die Aktionen mehrmals wiederholt werden) – Bremen – Bremerhaven – Delmenhorst – Hamburg – Billstedt – Harburg – Hannover – Braunschweig – Osnabrück – Oldenburg

Bei den anderen Bundesländern kenne ich mich nicht so gut aus, wo da die passende Orte für wären, bitte melden, wenn jemand mehr weiß!

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2013 von in Arbeitskreis JAU, Junge Aramäische Union und getaggt mit .

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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