ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Syrien: Protest gegen Entführungen

In Syrien demonstrieren Christen gegen die zunehmende Anzahl von Entführungen. Am vergangenen Freitag versammelten sich Dutzende Christen zu einer Straßenblockade in Hassaké, wo sie Autoreifen anzündeten, um gegen die Entführung des Rektors der Ölfirma Schule Al-Furat, des Christen Jack Mardini, zu protestieren. Das meldet die Agentur Fides. Mardini war von bewaffneten Männern mitten am Tag verschleppt und nach zwei Stunden wieder freigelassen worden. Besonders in der syrischen Provinz Jazira nimmt die Zahl der Entführungen übermäßig zu. Vor allem Zivilisten leiden darunter, auch in den Gebieten, in denen keine Gefechte zwischen Rebellen und der Regierungsarmee stattfinden. „Für Kriminelle jeglicher Herkunft ist dies ein günstiger Moment, um sich Geld zu beschaffen“, sagte der syrisch-katholische Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassaké-Nsibi. In den vergangenen Wochen gab es allein in der Stadt Hassaké rund 50 Entführungen, dabei handelte es sich bei den Entführten in der Hälfte der Fälle um Christen. „Viele sind Ärzte, Anwälte oder Freischaffende“, so Erzbischof Hindo, „doch es gab auch bereits erste Entführungsopfer aus den armen Bevölkerungsteilen“. Dabei weist der Erzbischof darauf hin, dass Christen nicht bevorzugte Opfer der Entführer sind, es treffe Mitglieder aller Religionen. Die Entführungen seien ein gemeinsames Problem aller, so der Geistliche.

(fides 04.02.2013 ord)

http://de.radiovaticana.va/Articolo.asp?c=661897

Advertisements

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 16. Februar 2013 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

Neueste Twitter Meldungen!

Fehler: Twitter hat nicht geantwortet. Bitte warte einige Minuten und aktualisiere dann diese Seite.

Aktuelle Veranstaltungen!

Spendenaktion für die Aramäer und Christen in Syrien:


Vergesst uns nicht!

Deutschland steh zu deiner Verantwortung! Petition Unterschreiben!

Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

Aktuelle Bildergalerie

Archiv Kalender

Februar 2013
S M D M D F S
« Jan   Mrz »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
2425262728  

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 877 Followern an

Kategorie

Archiv

%d Bloggern gefällt das: