ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Sendungen im Ostern: Die Rückkehr der Aramäer und Gefährlicher Glaube – 2000 Jahre Christenverfolgung

Auf Phönix: Am Donnerstag, 28. März um 22.15 Uhr, zeigt PHOENIX den Film „Die Rückkehr der Aramäer“, die Abschlussarbeit der jungen Filmemacherin Anja Reiß für die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.

Als PDF-Datei befindet sich auch eine kurze Erklärung zum Film-Projekt: http://www.returnofthearameanpeople.com/press/pressemappe_rda.pdf

Homepage des Projektes: http://www.returnofthearameanpeople.com

Zum Sendeprogramm von Phönix gelangt ihr hier: http://presse.phoenix.de/Sonderprogramme/2013/Osterprogramm_2013_Maerz_April/PHOENIX_Osterprogramm_2013.phtml

Auf ZDF: Gefährlicher Glaube – 2000 Jahre Christenverfolgung

logo_ZDFFr, 29.03.2013  | 19:30 – 20:15 Uhr

Im Jahre 30 unserer Zeitrechnung wird auf dem Richtplatz von Jerusalem ein Mann gefoltert und ans Kreuz genagelt. Es ist die qualvollste Todesart für einen Verurteilten. Die Anklage lautet auf Volksverhetzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Seine Anhänger sahen in ihm einen Propheten, ja sogar den von den Juden lang erwarteten Messias und Erlöser. Sie waren überzeugt, dass er Frieden und Heil in die Welt bringen würde. Was mit einem Dutzend Jüngern begann, wurde nach dem Tod des Jesus von Nazareth zu einer Bewegung, die den gesamten Mittelmeerraum erfasste. Durch nichts liess sie sich aufhalten. Aus den ersten drei Jahrhunderten sind uns Geschichten überliefert von Menschen, die für ihren Glauben an Christus freiwillig in den Tod gingen. Die Christenverfolgungen der römischen Herrscher waren an Grausamkeit kaum zu überbieten, so erzählen es die Chronisten von damals. Christen wurden bei lebendigem Leibe im Zirkus verbrannt, in Tierfelle eingenäht, den Löwen zum Frass vorgeworfen oder, wie Jesus, ans Kreuz genagelt.

Heute ist das Christentum mit 2,2 Milliarden Menschen die mitgliederstärkste Religion der Welt, nahezu jeder dritte Erdenbürger ist Christ. Noch vor wenigen Jahren galten Christenverfolgungen, zumindest in der westlichen Welt, als Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, bestenfalls als Vorlage für Romane oder Spielfilme. Doch das hat sich in der jüngsten Vergangenheit dramatisch verändert. Immer häufiger sieht man in den Nachrichten aus dem Nahen und Mittleren Osten brennende Kirchen, misshandelte und flüchtende Menschen. Die meisten von ihnen sind Christen. Vertreter der christlichen Kirchen, Menschenrechtsorganisationen, aber auch Politiker verwenden zunehmend das Wort „Christenverfolgung“ und warnen vor der zunehmenden Fundamentalisierung und Radikalisierung insbesondere in den islamischen Staaten. Die Opfer berichten von Diskriminierungen und Misshandlungen sowie unterlassener Hilfeleistung durch die jeweiligen Staatsorgane.

Die Dokumentation geht der Frage nach, was Christenverfolgung ist. Hat sie ihre Wurzeln bereits in der Bereitschaft Jesu, für seine Überzeugung zu sterben, und darin, dass er dies auch von seinen Anhängern erwartet? Warum verfolgen Menschen einander um des Glaubens Willen? Gibt es Parallelen zur heutigen Situation in der Geschichte? Wie ist das Christentum selber in den vergangenen fast 2000 Jahren mit Gewalt, Andersglaubenden und Andersdenkenden umgegangen? Was passiert, wenn Politik, Staat und Religion eine Verbindung eingehen?

Das Filmteam besuchte im Nahen Osten Orte, in denen Jahrtausende alte christliche Glaubenstraditionen verankert sind und bis heute gelebt werden. Es kommen Menschen zu Wort, die Gewalt am eigenen Leibe erfahren haben. Flüchtlinge, die aus Angst vor der aktuellen Situation ihre Heimat verlassen haben.

Bei der Einordnung der historischen und aktuellen Geschehnisse unterstützen versierte Wissenschaftler das Filmteam, darunter der Erlanger Menschenrechtsexperte Heiner Bielefeldt, seit 2010 UN-Sonderberichterstatter über Religions- und Weltanschauungsfreiheit, der Bonner Sozialtheologe Thomas Schirrmacher sowie der Bibelexeget Thomas Söding aus Bochum.

Mehr: http://www.andrea-osterfilm.eu/filmografie.htm

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. März 2013 von in Artikel über Aramäer.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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