ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

APPELL AN DIE WELTÖFFENTLICHKEIT

Wir, als politisch-gesellschaftliche Organisationen sowie unabhängige Intellektuelle des aramäischen (assyrischen-chaldäischen-syrischen) Volkes, lehnen entschieden jegliche militärische Intervention der westlichen Streitkräfte in Syrien ab.
Wir sind der festen Überzeugung, dass ein militärisches Eingreifen des Westens nur zu einer weiteren Destabilisierung im Land und in der Region führen wird. Darüber hinaus würde auch der Weltfrieden gefährdet.
Wir betrachten das Genfer Abkommen unter einen neuen Vorstoß des UN-Sondergesandten Lakhdar Brahimi – nach wie vor – als eine Chance für eine politische Lösung zur Beilegung des Konfliktes in Syrien.

In dem, seit mehr als zwei Jahren, andauernden erbitterten Krieg in Syrien geraten immer mehr die ethnischen und religiösen Minderheiten, insbesondere die Christen zwischen den Fronten. Die Aufständische Gruppen werden widerstandlos und wohlwollend von den Dschihadisten um Dschabhat al-Nusra dominiert. Als Ableger der Al-Qaida wurde Al-Nusra bereits vom Westen als terroristische Organisation eingestuft.

Vor unbekümmerten Augen der Weltöffentlichkeit werden Frauen durch dschihadistische Mörderbanden vergewaltigt, Kinder getötet, Geistliche entführt und enthauptet. Unterstützt werden sie von Katar, Saudi Arabien und der Türkei – den sogenannten Partnern des Westens. Sie scheuen sich auch nicht davor, Massenvernichtungswaffen einzusetzen. Deren Täterschaft für den Giftgaseinsatz vom 21. August 2013, bei dem hunderte von Menschen ums Leben kamen, ist daher nicht auszuschließen.

Der Westen wäre gut beraten, den Giftgaseinsatz in Syrien sorgfältig und objektiv zu untersuchen. Würde die Weltgemeinschaft keine begründeten Zweifel an den Einsatz von Giftgas durch das syrische Regime haben, müsste man ihnen hier den gesunden Menschenverstand absprechen. Ohne eine klare und eindeutige Beweislage für den Gaseinsatz durch das Regime in Syrien, werden wir jegliche militärische Einmischung als Parteinahme für die globale Dschihadisten auffassen. Der Westen stünde damit auf der Seite der Terroristen und dessen Botschaft wäre dadurch unmissverständlich klar: in Syrien geht es nun doch nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um eigene geostrategische Interessen.

Während in der Türkei die christliche Bevölkerung in den vergangenen hundert Jahren durch den Völkermord, Verfolgung und Vertreibung bis in die Bedeutungslosigkeit dezimiert wurde, nahm Syrien die Christen auf und bot ihnen eine sichere Zuflucht, wo sie bis zu Beginn des Krieges unversehrt blieben. Die Geschichte hätte diese nun doch wieder eingeholt und sind erneut kurz davor, einem türkischen Hinterhalt Opfer zu fallen.

Die Orientalischen Christen fühlen sich vom Westen allein gelassen und verraten. Wie auch zuvor im Irak nimmt der Westen deren Massenflucht doch noch in Kauf und schließt die Augen zu. Sind das die demokratischen Werte, die der Westen dem Nahen Osten vermittelt?

An die Weltöffentlichkeit appellieren wir eindringlich unsere Einwände gegen eine Militärische Intervention, in Syrien ernst zu nehmen. Im Gegensatz werden auch die Hände aller Beteiligten mit dem Blut der unschuldigen Christen verschmiert sein!

BETHNAHRİNS AKTIVISTEN UND INTELLEKTUELLE

Junge Aramäische Union
Lukas Saliba
Föderation Suryoye Deutschland -HSA
Assyrische Schule „Beth-Sefro Othuroyo/Suryoyo“ (Belgien)
Suryoye Kulturverein Hamburg (Deutschland)
Mar Gabriel Verein – Hamburg (Deutschland)
Dr.Yusuf Güney (Österreich)
Gabriel Azar, Kirchenratsvorsitzender St. Marien Gemeinde-Hamburg (Deutschland)
Zeina Alkan (Türkei)
Yuhanen Danho (Türkei)
Ferit Sağ (Deutschland)
Murat Arslan (Türkei)
Johannes Gauro (Schweiz)
İshak Akyüz (Deutschland)
Shabo Boyacı (Türkei)
Özcan Metin (Türkei)
Jakob Tan (Deutschland)
Gilgamesh Gabriel (Australien)
Suphi Shmuel (Deutschland)
İsoh Malke (Deutschland)
Fikri Göksal (Schweden)
Hanna Mezopotamya (Deutschland)
Turan Gulo (Holland)
Malke Girre (Türkei)
Gabriel Oussi (Schweden)
Nuri Şen (Deutschland)
Ayüb Dano (Türkei)
Adnan Oyal Awrohum Geliyo (Deutschland)
Seyfi Genç (Türkei)
Hazni Aktaş (Türkei)
Daniel Begic Masse (Türkei)
Hanna Kerkinni (USA)
Sait Eser (Schweden)
İbrahim Seven (Deutschland)
Abut Can (Deutschland)
Kenan Araz (Deutschland)
Kermo Cilli (Schweden)
Aydın Aslan (Belgien)
Nail Beth-kinne (Belgien)
Aydın Ünval (Belgien)
Süleyman Arpaz (Deutschland)
Gabriel Uygur (Holland)
Emil Shalalo (USA)
Josef Kopar (Schweden)
Sabri Yildiz (Schweden)
Musa Ergün (Schweden)
Fehmi Aykurt (Deutschland)
Aziz Kurt (Deutschland)
Aminuel Akbaş Ravi (Schweiz)
Yaşar Ravi (Schweiz)
Ursus Ravi (Schweiz)
Fehmi Bessara (Schweiz)
Aziz Sak (Schweiz)
Kerim Kayar (Schweiz)
Denho Ravi (Schweiz)
Bedia Akbaş (Schweiz)
Meryem Kangus (Holland)
Yosef Bahdi (Holland)
Yusuf Haddadoğlu (Australien)
Emanuel Poli (Schweden)
Cemil Konutgan (Deutschland)
Denho Ishak (Schweden)
BarSawmo BarAbrohom (Schweden)
Hamurabi Beth Shammas Stayfo (Türkei)
Metin Akyol (Deutschland)
Özcan Can (Deutschland)
Zeitoun Athour (Australien)
Simon Betar (Schweiz)
Emily Korkis (Deutschland)
Aryo Sağ (Deutschland)
Hikmet Sağ (Deutschland)
Michayel Yacoub (Deutschland)
Melis Korkmaz (Deutschland)
David Sallum (Deutschland)
Abdülmesih Barabraham (Deutschland)
Amanuel Eker (Deutschland)
Hanno Bayru (Deutschland)
Aslan gabriel (Österreich)
Yakup Atuğ (Türkei)
Suat Arslanlar (Holland)
Robert Rhawi Akbaş (Holland)
Sanharip Gorgis (Holland)
Ninos Gorgis (Holland)
Adnan Challma Kulhan (Holland)

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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