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Bürgermeister Abdullah Demirbaş entschuldigt sich für Genozid an Armeniern und Aramäern

Diyarbakir, 12. September 2013: Einweihung des „Denkmals des Gemeinsamen Gewissens“ – Bürgermeister Abdullah Demirbaş entschuldigt sich für Genozid an Armeniern und Aramäern

13.09.2013 10:49
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Ein erinnerungs- und geschichtspolitisch äußerst relevantes Ereignis fand unlängst in der heute überwiegend von Kurden bewohnten Großstadt Diyarbakir statt: Der kurdische Bürgermeister Abdullah Demirbaş weihte im Anzele-Park der Stadt ein Denkmal ein, das seinen Worten zufolge „allen Völkern und Religionsgruppen geweiht ist, die in diesen Gegenden Opfer von Völkermord wurden.

Das Denkmal des Gemeinsamen Gewissens wurde errichtet, um an alle Massaker zu erinnern, die seit dem Jahr 1915 stattfinden, und dafür Rechenschaft zu verlangen.” Der Bürgermeister erwähnte als Opfer von Völkermord ausdrücklich Armenier, Aramäer/Assyrer, Juden, Jesiden und Aleviten, aber auch jene sunnitischen Muslime, die “sich gegen das System stellten”.

Ausdrücklich forderte Bürgermeister Demirbaş die türkischen Behörden auf, eine Entschuldigung für den Genozid zu veröffentlichen und alles zu tun, um dessen Folgen zu lindern.

Vertreter der armenischen, aramäischen, alevitischen und sunnitischen Gemeinschaft bzw. Geistlichkeit nahmen an der Einweihungszeremonie teil. Der in Diyarbakir lebende armenische Schriftsteller Mkrtitsch Markosyan (westarmenisch Mgrditsch Margosyan) begrüßte die Einweihung, erklärte aber, dass er auf weitere Schritte warte.

Die Widmungsinschrift sagt in kurdischer, türkischer, englischer, armenischer, aramäischer und hebräischer Sprache: „Wir teilten die Leiden, damit sie nicht erneut durchlitten werden!“

Wir wünschen dem neuen Denkmal viel Beachtung und viele Nachfolger an Stätten der Massenvernichtung.

Mehr:

http://www.armenianweekly.com/2013/09/12/kurdish-leaders-apologize-for-genocide-during-monument-inauguration-in-diyarbakir/

http://aga-online.org/news/detail.php?locale=de&newsId=548

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 13. September 2013 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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