ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Nur ein Wunsch: Beten für den Frieden

LAHR. Wer Demir heißt und eine Änderungsschneiderei betreibt, der feiert sicher nicht Weihnachten, mögen die meisten Lahrer denken. Doch Isa Demir, seine Frau Meryem, seine vier Söhne und deren Familien sind syrische Christen, Aramäer, wie sie sich stolz nennen. Sie feiern Weihnachten so, wie es die orthodoxe Kirche tut, mit langen zeremoniellen Gottesdiensten, mit Gebeten, Liedern, Weihnachtsbaum und Geschenken.

Doch dieses Jahr wird der Weihnachtsbaum nur der kleinen Enkel wegen aufgestellt, Familie Demir ist nicht weihnachtlich zumute. Denn in Syrien, wo viele Verwandte wohnen und viele Glaubensbrüder, tobt seit 2011 ein Bürgerkrieg, in dem die christliche Minderheit immer mehr bedroht wird.

Seit 1986 lebt die Familie Demir in Lahr. „Wir sind hier zu Hause“, betont Isa Demir, dessen Vorname „Jesus“ heißt, den Namen seiner Frau übersetzt er mit „Maria“. „Wir haben deutsche, türkische und kurdische Freunde, die einen sind Christen, die anderen Muslime oder Aleviten. Ich danke Deutschland, dass ich hier meinen Glauben leben kann, dass ich meine Meinung sagen kann, dass es uns hier so gut geht“, betont Isa Demir. Er kennt es auch anders – wie damals, als er 1986 aus der Türkei auswanderte. Aramäisch durfte auch in jenen Gebieten nicht in der Schule gelehrt werden, wo die Umgangssprache gesprochen wurde. Kinder auf christliche Vornamen taufen zu lassen, war nicht möglich. Ganz anders war es damals nur wenige Kilometer weit entfernt, auf der anderen Seite der Grenze, in Syrien. „Das war keine Demokratie, aber in Damaskus zum Beispiel habe ich zum ersten Mal an Gebäuden auch aramäische Schrift gesehen“, berichtet er.

Weiterlesen lohnt sich: http://www.badische-zeitung.de/lahr/nur-ein-wunsch-beten-fuer-den-frieden–78816092.html

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 24. Dezember 2013 von in Artikel über Aramäer, Diaspora.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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