ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Gottlose Radikalität

Im Interview spricht der französische Politikwissenschaftler Olivier Roy über Salafismus und die Angst der Deutschen vor sich selbst.

Besonders unter jungen Muslimen versuchen Salafisten in Deutschland Fuß zu fassen. Was macht ihre Lehre eigentlich so attraktiv?

Zunächst bietet der Salafismus muslimischen Jugendlichen und Konvertiten ein Islamverständnis an, das aus ihrer Dekulturalisierung etwas Positives macht. Der Salafismus ist in keiner Weise eine Ausprägung des traditionellen Islam, denn er lehnt das Konzept einer ‚muslimischen Kultur’ ab und verwandelt die Religion in ein detailliertes Regelwerk, in der nur Erlaubtes (halal) und Verbotenes (haram) existiert. Es ist eine Geisteshaltung, die besonders in der zweiten Generation der Migranten zu finden ist, die sowohl die dominante westliche Kultur wie die Kultur ihrer Eltern ablehnt.

Dasselbe gilt für die Konvertiten. Konvertieren bedeutet auch hier den Bruch mit den Eltern, aber diese Konvertiten werden nicht zu Türken oder Arabern, sondern genießen die kulturüberwindende Haltung, die ihnen der Salafismus anbietet.

 

Nicht alle Salafisten wenden sich dem Dschihadismus zu.
Aber wenn sie es tun, können wir dieses Phänomen mit der Rote Armee Fraktion vergleichen. Die RAF war ebenfalls das Phänomen einer Generation, die ihre Eltern als Faschisten bezeichnete oder als Menschen, die ihre Seele dem Konsum opferten. Der Fehler, der gerade in Europa gemacht wird, ist, dass man im Salafismus eine Art Kampf der Kulturen statt eine eigenartige Radikalisierung einer westlichen oder verwestlichten Jugend. Dieses Missverständnis rührt daher, dass Europa die Rolle der Konvertiten einfach nicht versteht.

Weiterlesen: http://www.tagesspiegel.de/kultur/salafisten-in-deutschland-gottlose-radikalitaet/9421714.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2014 von in Exstremismus/Terrorismus, News aus aller Welt.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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