ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Gibt es bald keine Christen im Nahen Osten mehr?

Bitte bleibt hier!

Aus: Ausgabe 10/2013

Gibt es bald keine Christen im Nahen Osten mehr? Immer mehr von ihnen fliehen aus dem nahen Syrien nach Tur Abdin in der Türkei. Mittlerweile droht sogar die Kultur der Aramäer auszusterben

Skowronek/epd-bild

Morgenandacht im Kloster Deyrulzafaran: Fahles Winterlicht fällt durch die Bogenfenster in den geweißelten Kirchenraum des aramäischen Klosters, das sich seit 1500 Jahren an einen kargen Berghang außerhalb der Stadt Mardin im Südosten der Türkei klammert. Der aramäische Sprechgesang fliegt hin und her zwischen den schwarz gekleideten Mönchen und den Laien, die sich um die Gesangbücher scharen. Nur eine Handvoll Christen waren es in den letzten Jahren noch, die hier am früheren Patriarchensitz der syrisch-orthodoxen Kirche den alten Glauben pflegten. Doch seit einigen Wochen füllt sich das alte Kloster wieder mit neuen Bewohnern, im Gottesdienst schwillt der Sprechgesang vielstimmig an. Beim Gebet unter der schlichten Kuppel danken die Neuankömmlinge ihrem Schöpfer, dass er sie entkommen ließ aus Syrien.

Aus Angst um ihre Kinder seien sie geflohen, nachdem ein Nachbarskind von bewaffneten Rebellen entführt worden war, erzählt ein Ehepaar aus dem nordostsyrischen al-Hasakah nach der Andacht. Dreizehn Jahre alt war das Kind, genauso alt wie der älteste ihrer drei Jungen, sagt die Mutter, eine Sportlehrerin mit kurz geschnittenen Locken, und blickt zu den Kindern hinüber, die im Klosterhof spielen. Um Lösegeld ging es, fügt sie hinzu: „So beschaffen die sich ihr Geld.“ Bevor eines ihrer Kinder an der Reihe gewesen wäre, flohen sie und ihr Mann, ein Schneider, über die Grenze in die Türkei. Ihre Wohnung in al-Hasakah werden sie wohl nie wiedersehen, fürchten die beiden – die dürfte inzwischen schon geplündert sein.

Weiterlesen empfohlen: http://www.christundwelt.de/themen/detail/artikel/bitte-bleibt-hier/

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 11. Februar 2014 von in Artikel über Aramäer, News aus aller Welt, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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