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Gießen: Auf eine ehemalige Firma entsteht eine Syrische-Orthodoxen Kirche

Auf dem Gelände einer früheren Firma ist eine Kirche entstanden. Kein moderner Zweckbau etwa, der nur auf den zweiten oder dritten Blick auf ein Haus Gottes schließen lässt. Nein. Eine klassische Kirche, wie sie heutzutage so gut wie überhaupt nicht mehr neu gebaut wird. Eine mit zwei großen Türmen, mit einem nicht minder großen Kirchenschiff sowie mit drei Apsiden, die typische Bestandteile antiker Basiliken sind.

„400 bis 500 Leute passen hier rein“, sagt Lahdo Aydin. Ein Lächeln kommt dabei über seine Lippen. Er spricht leise. Und wie er was sagt, das klingt bestimmend und doch bescheiden. Seit 2001 ist Aydin Pfarrer der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien St. Afrem und St. Theodoros Gießen. 130 Familien gehören der Gemeinde an, sagt Gevriye Cil, Vorsitzender des Kirchenvorstandes. 130 Familien mit zusammen 500 Mitgliedern. In der neuen Kirche wird also jedes Mitglied (s)einen Platz finden können.

Die syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien St. Afrem und St. Theodoros ist die einzige aramäische Kirchengemeinde in Gießen. Sie baut das neue Gotteshaus im Steinberger Weg. Ein langer Weg war vorausgegangen. Den Anstoß hatte vor 13 Jahren der Erzbischof der Kirche gegeben. Er hatte damals die Gießener und die vier Schwesterngemeinden in Pohlheim und Umgebung besucht, wie Gevriye Cil sagt. 2003 bis 2008 lief die Planungsphase. Und dann wurde begonnen. „Man sagt, es war wohl nicht Gottes Wille“, meint der Kirchenvorstandsvorsitzende im Gespräch mit dem Anzeiger. Gevriye Cil spielt damit auf die Schwierigkeiten an. Die taten sich am ursprünglichen Standort am Watzenborner Weg 10 auf. Dort, in der Nachbarschaft, sollte die Kirche eigentlich stehen. Doch das wurde nichts. Die Arbeiten hatten schon begonnen, da erwies sich das Betonfundament als nicht druckfest genug. Ein Weiterbau an dieser Stelle war unmöglich. Es sollte nicht sein – oder, wie Cil es heute lächelnd ausdrückt, „es war nicht Gottes Wille“. Für die Gemeinde war der unfreiwillige Stopp ein beträchtlicher Rückschlag, der nicht so ohne Weiteres wegzustecken war.

 

Weiterlesen: http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/klassische-schoenheit-und-ein-novum_14030505.htm

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 5. April 2014 von in Artikel über Aramäer, Diaspora.

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