ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Pressemitteilungen rund um die Aramäer – 24.04.2014

Iskender Taraca stellt die Geschichte der Aramäer vor

PFULLENDORF / sz 2,67 Millionen Aramäer leben heute in 24 Ländern rund um den Globus, etwa 500 von ihnen in Pfullendorf. Sie sind vor Jahrzehnten als Asylanten auf der Flucht vor Repressalien in der islamischen Türkei in den Linzgau gekommen. Einer von ihnen ist Iskender Taraca. Er flüchtete 1978 mit seinen Eltern nach Pfullendorf, wo bereits sein Onkel lebte. Zuvor war die Familie aus der Südtürkei, der Heimat der Aramäer, nach Istanbul gezogen – in der Hoffnung, in der Großstadt weniger geächtet zu sein. Inzwischen hat Iskender Taraca längst einen deutschen Pass, fühlt sich in Pfullendorf integriert und beheimatet.

Weiterlesen empfohlen: http://www.schwaebische.de/region/sigmaringen-tuttlingen/pfullendorf/stadtnachrichten-pfullendorf_artikel,-Iskender-Taraca-stellt-die-Geschichte-der-Aramaeer-vor-_arid,5632189.html

 

Jena hisst am 24. April die Armenische Flagge auf Halbmast

23 APR 14 • 10 KOMMENTARE

Jena. Wer diesen Donnerstag, den 24. April Am Anger 15 langgeht, wird sich gewiß über die Beflaggung wundern – ob die Stadt Jena die Farben gewechselt hat – und dann noch auf Halbmast?
Nein, in diesem Falle handelt es sich um die Flagge Armeniens.
(Das Rot symbolisiert das armenische Hochland, den andauernden Kampf der armenischen Bevölkerung um das Überleben, die Erhaltung des christlichen Glaubens, Armeniens Unabhängigkeit und Freiheit. Das Blau symbolisiert den Willen des armenischen Volkes unter einem friedlichen Himmel zu leben. Das Orange symbolisiert das kreative Talent und die hart arbeitende Natur der armenischen Bevölkerung.)

Der 24. April ist für alle Armenier auf der ganzen Welt der Gedenktag an den Völkermord 1915 – vor 99 Jahren im Osmanischen Reich, der (quasi im Schatten des 1. Weltkrieges) im Auftrag der sog. Jungtürken verübt wurde. Es begann damit, daß Intellektuelle, Ärzte, Künstler , Publizisten an diesem Tag in Istanbul öffentlich hingerichtet wurden. Der Vorwurf: die Kollaboration mit Rußland im 1. Weltkrieg und angebliche Schändung der türkischen Nation. Was dann geschah, scheint offenbar in den meisten Geschichtsbüchern noch immer permanent unter den Teppich gekehrt werden zu müssen… Fast 3,5 Millionen armenische, aramäische, assyrische und auch griechische Christen aus Ost-Anatolien und der Pontos-Region wurden aus ihren Städten und Dörfern in riesigen Trecks in die syrische Wüste deportiert. Familien wurden getrennt, -die Männer wurden zunächst rekrutiert für den Straßenbau, dann aber erschossen. – die Frauen, Kinder und älteren Menschen unbarmherzig durch die Hitze getrieben …. manche überlebten (als sog. „Dönme“–Versteckte) , weil sie zwangsislamisiert wurden.

Weiterlesen: http://www.jenapolis.de/2014/04/23/jena-hisst-am-24-april-die-armenische-flagge-auf-halbmast/

ZWISCHENFALL: AKTIVISTEN STÜRMEN STERN TV

(24.04.2014) 

Schockmoment gestern bei Stern TV auf RTL! Mittendrin stürmen Aktivisten die TV-Bühne. Sicherheitsleute wollen die Gruppe abführen, doch Moderator Steffen Hallaschka will wissen, welches Anliegen sie haben. Sie möchten auf den Völkermord von 1915 im Osmanischen Reich aufmerksam machen, bei dem Assyrer, Aramäer, Armenier und Griechen niedergemetzelt wurden. Das Massaker wird bis heute quasi totgeschwiegen.

Einer der Aktivisten sagt in der Sendung zu Erklärung:
„Wird leider immer verschwiegen, von Politik und Medien. Wir haben leider keine andere Möglichkeit mehr gesehen, als diesen Schritt jetzt zu wagen. Wir wollen uns wirklich dafür entschuldigen. Aber ich möchte Sie bitten, zu einer Sendung offiziell eingeladen zu werden – um auch offiziell darüber zu sprechen.“

Weiterlesen: http://www.kronehit.at/news/aktivisten-stuermen-stern-tv

Entführung zweier syrischer Bischöfe jährt sich

Vor einem Jahr sind zwei hohe kirchliche Repräsentanten in Syrien verschleppt worden: Von den Metropoliten Mar Gregorios Johanna Ibrahim und Bulos Jasidschi fehlt seither jede Spur.

„Unbekannte“ entführten die beiden Erzbischöfe von Aleppo, die dort die syrisch-orthodoxe (Mar Gregorios) bzw. die griechisch-orthodoxe Ortskirche (Bulos Jasidschi) leiteten. Seit dem 22. April 2013 sind sie verschwunden, es gibt kein sicheres Lebenszeichen. Österreichs Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) forderte die Freilassung der beiden Metropoliten. „Wir hoffen auf ein baldiges Zeichen, dass beide Bischöfe wohlauf sind und fordern weiterhin ihre sofortige und bedingungslose Freilassung“, teilte Kurz am Dienstag in einer Aussendung mit.

„Glaubenszugehörigkeit missbraucht“

„Was den beiden Bischöfen widerfahren ist, macht uns neuerlich bewusst, wie leicht Glaubenszugehörigkeit missbraucht werden kann“, erklärte Außenminister Kurz, der sich seit Ostersonntag zu einem Besuch in Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten im Nahen Osten aufhält. Religion dürfe nie als Rechtfertigungsgrund für Gewalttaten herangezogen werden.

Bischöfe Boulos Jasidschi (li.) und Mar Gregorios Johanna Ibrahim (re.)

APA/EPA/SANA Handout/Fotomontage religion.ORF.at

Bischöfe Boulos Jasidschi (li.) und Mar Gregorios Johanna Ibrahim (re.)

Weiterlesen: http://religion.orf.at/stories/2643166/

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 24. April 2014 von in Artikel über Aramäer.

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Deutschland steh zu deiner Verantwortung! Petition Unterschreiben!

Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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