ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

4500 Jahre alte Geschichte der Aramäer wird lebendig

Innerhalb einer Stunde gelang es dem seit 36 Jahren in Pfullendorf lebenden Iskender Taraca eine Brücke zu den 4500 Jahre zurückliegenden Anfänge der Aramäer zu schlagen. Einem Volk, das heute noch die Sprache Jesu spricht. Veranstalter des im „Deutscher Kaiser“ gehaltenen Vortrags war der CDU-Stadtverband Pfullendorf. Auf deren Liste kandidiert Taraca für den Pfullendorfer Gemeinderat.

Den Gang der Geschichte bis zur Ausrottung von 80 000 in der Türkei gebliebenen Aramäern während des ersten Weltkriegs durch die Türken, hatte Taraca fein austariert, sodass seine Zuhörer vermeinten, Teil der aramäischen Geschichte zu sein. Der Pfullendorfer Hubert Dabbelt bekannte, „jetzt ist mir klar geworden, dass ich bisher nichts von den Aramäern wusste.“ Pfullendorfs Historiker Peter Schramm fand es sehr gut, „wie Taraca die jahrtausendealte Geschichte dargestellt hat. Taraca ging es nicht darum, neue Gräben aufzureißen. Er habe ein vielschichtig komplexes Thema sehr gut und kurz zusammengestellt. Die hier lebenden Aramäer gehören längst als Gruppe zu den Schwaben von Pfullendorf.“

Die Idee zu diesem Vortrag, so Taraca, „hatte ich, als mein Kind eines Tages von der Schule zurückkam und von einer Unterhaltung mit seinem Lehrer erzählte.“ Der habe ihn gefragt: „Wo kommt dein Vater her? Aus der Türkei? Seid ihr Türken?“ Nein, wir sind Aramäer, um nach kurzem Zögern zu sagen: Wir sind christliche Türken.“ Die ursprüngliche Heimat seines Volkes liege in Meopotamien, im Zweistromland von Euphrat und Tigris. Eine Weltgegend, die sich heute die Staaten Türkei, Syrien und der Irak teilen. Immer schon hätten es die Aramäer verstanden, Stadtstaaten zu errichten, in einem bis auf den heutigen Tag von unendlich vielen Kriegszügen umkämpften Völkergemisch wie die Babylonier, Perser, Chaldäer oder die Assyrer.

Weiterlesen empfohlen:  http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/pfullendorf/4500-Jahre-alte-Geschichte-der-Aramaeer-wird-lebendig;art372570,6886469

Advertisements

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26. April 2014 von in Artikel über Aramäer, Diaspora, Kultur und Identität.

RSS Blog von Gudrun Eussner

Neueste Twitter Meldungen!

Aktuelle Veranstaltungen!

Spendenaktion für die Aramäer und Christen in Syrien:


Vergesst uns nicht!

Deutschland steh zu deiner Verantwortung! Petition Unterschreiben!

Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

Aktuelle Bildergalerie

Archiv Kalender

April 2014
S M D M D F S
« Mrz   Mai »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 877 Followern an

Kategorie

Archiv

%d Bloggern gefällt das: