ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Gottes Bürgermeisterin – Fabronia Benno

Erstmals regiert eine Christin eine türkische Stadt. Das wagte bisher nur ein Mann – und der wurde erschossen. Die 25-jährige Fabronia Benno fürchtet sich nicht. Sie kämpft.

Offiziell darf Fabronia Benno ihren Namen in ihrem Land nicht führen. Auf Fabronia ist sie getauft, und so wird sie von ihren aramäischen Landsleuten in Südostanatolien gerufen. Seit Jahrhunderten heißt hier ihre Familie Benno. Doch auf dem Amt, in der Schule, an der Universität ist sie Februniye Akyol – das ist der Name, den der türkische Staat ihr verordnet hat.

Unter ihrem türkischen Namen übernahm die 25-Jährige in der vergangenen Woche die Amtsgeschäfte als Oberbürgermeisterin von Mardin, einer uralten mesopotamischen Stadt mit 82.000 Einwohnern, von deren Terrassen aus man weit nach Syrien blicken kann. Die Sensation lieferte sie als Fabronia Benno: Erstmals regiert eine Christin eine türkische Stadt, gleichberechtigt in einer Allianz mit einem kurdischen Stammesfürsten.

Die Landschaft um Mardin ist die Heimat ihres Volkes, das zu den frühesten Christen zählt und noch immer die Sprache Jesu spricht. Hunderttausende Aramäer lebten hier vor einem Jahrhundert. Ab 1914 fielen kurdische Freischärler im Dienste des osmanischen Staates über sie her. Die Massaker galten den Armeniern, doch die Christenjäger machten keinen Unterschied. Nur ungefähr 50.000 Aramäer überlebten die Schreckenszeit.

Weiterlesen empfohlen: http://www.focus.de/politik/ausland/politik-gottes-buergermeisterin_id_3763383.html

Advertisements

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. Mai 2014 von in Artikel über Aramäer, Kultur und Identität.

Neueste Twitter Meldungen!

Aktuelle Veranstaltungen!

Spendenaktion für die Aramäer und Christen in Syrien:


Vergesst uns nicht!

Deutschland steh zu deiner Verantwortung! Petition Unterschreiben!

Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

Aktuelle Bildergalerie

Archiv Kalender

Mai 2014
S M D M D F S
« Apr   Jun »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 877 Followern an

Kategorie

Archiv

%d Bloggern gefällt das: