ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Erdogan kommt nach Köln – zig Organisationen melden Proteste an mit zehntausende Demonstranten gegen Erdogan

!!! Die Junge Aramäische Union ruft zur Teilnahme auf !!!

Datum:

Samstag, 24.05.2014, 13.00 Uhr 

Beginn:

Ebertplatz /Theodor-Heuss-Ring

Strecke des Demonstrationszugs:

Ebertplatz – Hansaring – Kaiser-Wilhelm-Ring –

Hohenzollernring – Aachener Straße (Richtung Westen)

Ort der Abschlusskundgebung:

Wiese gegenüber des Aachener Weihers

(zwischen Vogelsanger Straße und Aachener Straße) 

Ansprechpartner bei Fragen rund um die Kundgebung:

Yılmaz Kahraman (Tel.: 0221 949856-0 / 0221 949856-20)

Worum geht’s?

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan wird am 24. Mai zum 10. Gründungstag der UETD (Union Türkisch-Europäische Demokraten) nach Köln kommen. Er wird in der Lanxess Arena eine Rede halten. Die UETD organisierte nicht nur einmal die umstrittenen Deutschlandbesuche des türkischen Premiers. Kurz vor den Präsidentschaftswahlen in der Türkei und ein Tag vor den Kommunal-, Europa- und Integrationsratswahlen wird am 24.05.2014 Deutschland erneut zur Bühne, zum Wahlkampfgebiet Erdoğans.

Erdoğan sorgt mit seinen Reden in Deutschland immer wieder für einen Eklat, wie bereits im Jahr 2008, indem er die Bundesregierung in Deutschland beschuldigte, sie assimiliere die türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben die Ausrichtung der Politik der AKP-Regierung deutlich gezeigt. Ministerpräsident Erdoğan steht für die Verfolgung der freien Presse, für Gewerkschaftsfeindlichkeit, und ist der Architekt einer Parallelgesellschaft unter Türkeistämmigen in Deutschland. Seine Politik betrifft somit nicht nur die Menschen in der Türkei, sondern auch türkeistämmige Bürgerinnen und Bürger hier bei uns.

Unser Protest richtet sich gegen die undemokratische und autoritäre Politik Erdoğans und der AKP-Regierung und will ein klares Zeichen für ein friedliches Zusammenleben aller ethnischen und religiösen Gruppen in Deutschland und der Türkei setzen. Wir setzen uns für ein Miteinander und nicht ein Nebeneinander ein und wir sind der festen Überzeugung, dass die Politik des türkischen Ministerpräsidenten hier in Deutschland vollkommen fehl am Platz ist!

 

Erdoğan exportiert innertürkische Konflikte nach Deutschland!

Erdoğan Führungsstil ist autokratisch und konservativ-islamistisch!

Erdoğan ist ein Feind aller Andersgläubigen!

Erdoğan steht für Leugnung der Genozide in der Türkei!

Erdoğan ist ein Feind der Gewerkschaften und der Arbeiterbewegung!

Erdoğan hat ein antidemokratisches Verständnis von Staat und Gesellschaft!

Erdoğan ist ein Feind

der Gewerkschaften und der Arbeiterbewegung!

In der Türkei sind die Angriffe auf die Arbeiterbewegung ein virulentes Thema. Gewerkschaftsgebäude werden willkürlich durchsucht, Gewerkschaftsfunktionäre verhaftet und eingeschüchtert. Zuletzt wurde am 18.10.2002 mit einem Gesetz der Versuch gestartet, die Gewerkschaften vollständig zu eliminieren. Nur regierungstreue Gewerkschaften werden seitdem geduldet. Den anderen Gewerkschaften wird dagegen das Recht auf einheitliche Tarifvereinbarungen vorenthalten. Den türkischen Gesetzen zufolge gibt es für Unternehmen mit weniger als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern keine Möglichkeit mehr für Tarifverträge. Das betrifft 60% aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Türkei. Die Gesetze des Militärputsches von 1980 werden auf diese Weise fortgesetzt und teilweise sogar verschärft.

Auch das Bergwerkunglück in der westtürkischen Provinz Soma, dass sich vergangene Woche ereignet hat und bei dem nach offiziellen Zahlen 301 Menschen ihr Leben verloren haben, hat uns erneut das Versagen der türkischen Regierungspartei AKP vor Augen  geführt. Sicherheitsbestimmungen sowie Schutzmaßnahmen wurden bewusst ignoriert, um die Profitgier der AKP-Regierung zu stillen, denn sie hat Hinweise auf Sicherheitsmängel in der Grube ignoriert und Prüfungen des Bergwerks abgelehnt.

Das brutale Vorgehen der türkischen Regierung gegen die demonstrierenden Menschen in Soma verurteilen wir aufs Schärfste. Wir erwarten, dass Erdoğan Verantwortung für das Geschehene übernimmt und zurücktritt.

Erdoğan exportiert eine Kultur der Parallelgesellschaft nach Deutschland!

Als ob es nicht ausreichend wäre, dass Erdoğan und die AKP Leid über die Minderheiten in der Türkei gebracht haben, ist die AKP-Regierung bestrebt, ihre undemokratische Politik nach Deutschland zu exportieren. Durch die Gründung eines Ministeriums für Auslandstürken und den hiesigen Vertreter der türkischen Religionsbehörde, der DITIB, versucht die AKP auch in Deutschland und somit in Europa an Einfluss zu gewinnen. Während Erdoğan in Reden in Köln und Düsseldorf Assimilation als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnete, verfolgt er selbst genau dieses Ziel bei allen Andersdenken. Der Einfluss der AKP unter den türkischen Migrantinnen und Migranten wächst von Tag zu Tag, unbeobachtet von der Mehrheitsgesellschaft. Durch regierungsnahe türkische Institutionen in Deutschland, wie die UEDT, Ableger der Gülen-Bewegung etc., wird hier eine Parallelgesellschaft geschaffen, die es zu überwinden gilt.

 

Unser Aufruf an alle

Demokratinnen und Demokraten ist daher:

Erdoğan ist Dreh- und Angelpunkt dieser oben beschriebenen antidemokratischen Politik. Er setzt die seit der Gründung der Republik vorherrschende Politik der Gleichschaltung, Ausgrenzung, Unterdrückung und Gewalt ungehindert fort. Eine solche Politik steht Demokratie, Gleichheit und Freiheit diametral gegenüber. Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden! Nicht aber für die AKP, deren Vorsitzender Erdoğan ist. Eine derartige Politik steht auch den Nachbarstaaten feindlich gegenüber – und führt langfristig in die Isolation.

 

Wir demonstrieren gegen die diskriminierende, rassistische, antidemokratische Politik der AKP!

Wir fordern Demokratie, Freiheit und Gleichheit in der Türkei und den Stopp des Exportes der panislamistischen Politik der AKP nach Deutschland.

 

Daher ruft die Alevitische Gemeinde Deutschland alle Demokratinnen und Demokraten, alle verfassungstreuen Bürgerinnen und Bürgern zu einer Großdemonstration in Köln auf, die am Samstag, 24.5.2014 um 13:00 Uhr am Ebertplatz beginnt.

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 23. Mai 2014 von in Arbeitskreis JAU, Junge Aramäische Union, News aus aller Welt.

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Deutschland steh zu deiner Verantwortung! Petition Unterschreiben!

Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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