ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Assad-Verbündete und die Armee beginnen nun Angriffe gegen Ziele der Aramäer (Assyrer-Suryoye) und Kurden

Benjamin Hiller

 

Im Schatten des grausamen Dauerbombardements von Aleppo und der beispiellosen Flüchtlingskatastrophe deuten unerwartete Gefechte im Nordosten Syriens auf neue Allianzen. Diktator Assad will vor den Präsidentschaftswahlen Stärke zeigen.

 

Al-Hasaka ist nach Qamishli die zweitgrößte Stadt im kurdisch dominierten Nordosten des Landes. Die Stadt hat aber auch große Bedeutung für die christlichen Aramäer und Assyrer. Mit 20 Prozent Bevölkerungsanteil sind lokale arabisch-sunnitische Stämme in der Minderheit. Seit Beginn des Bürgerkrieges hat sich Machtverteilung in Al-Hasaka immer wieder verändert. Die kurdisch dominierten Stadtteile wurden seit 2013 von der kurdischen Miliz YPG kontrolliert. Die Innenstadt sowie strategisch wichtige Zufahrtswege waren in der Hand der Syrischen Armee. Und auf Seiten der arabischen Bevölkerung, insbesondere im Stadtteil Ghuwyran, wurde je nach aktueller Situation entschieden, welche Seite – die lokal stark vertretene Dschihadistengruppe »Islamischer Staat im Irak und der Levante« (ISIL) oder das syrische Regime – unterstützt wurde.

Diese vermeintliche Koexistenz ist nun aus den Angeln gehoben worden: Am späten Abend des 19. Mai griff die syrische Armee mehrere kurdische Checkpoints an. Dies führte zu einer raschen Eskalation auf allen Seiten. Die kurdische Miliz YPG eroberte strategisch wichtige Gebiete wie das Wasserwerk, den Busbahnhof und andere Verwaltungsgebäude des Regimes. Im Gegenzug schoss die syrische Armee auf die kurdischen Stadtteile und tötete unter anderem mehrere Schüler. In Ghuwyran schlossen sich weite Teile der eher islamistisch orientierten Araber zu eigenen Milizen zusammen und kämpften auf Seiten der »Schabiha« gegen die Kurden. Ein durch ethnische Vorurteile angefeuerter Konflikt schien endgültig eskaliert zu sein.

Doch was steckt hinter den Kämpfen, die erst ein fragiler Waffenstillstand am 24. Mai vorläufig beendet hat? »Der Hauptgrund ist die wachsende Stärke des Regimes in Al-Hasaka wie auch in Qamishli. Anhänger des Regimes finden sich auch immer mehr zu Treffen, Demonstrationen und Besuche bei syrischen Offiziellen zusammen. Im Angesicht der anstehenden Präsidentschaftswahlen will Assad Stärke zeigen und die kurdischen Autonomiebestrebungen einhegen«, meint Wladimir van Wilgenburg, Analyst für die »Jamestown Foundation«.

 

Weiterlesen dringend empfohlen: http://www.zenithonline.de/deutsch/gesellschaft/a/artikel/syriens-kurden-ruesten-sich-gegen-assad-004107/

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