ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Die Bruderschaft der Heimatlosen

Tolerante Sieger

Stolz ist für die meisten Spieler, die am Turnier teilnehmen, eine Triebfeder. „Für mich ist wichtig, für mein Land zu spielen, auch wenn es nicht mehr existiert“, sagt Andreas David. Er lebt in den Niederlanden und läuft für Arameans Suryoye auf. Das Team vertritt eine aramäisch sprechende Gruppe, deren Vorfahren einst im Norden des heutigen Syrien heimisch waren. „Wir haben eine gemeinsame Sprache, sind aber über die halbe Welt verstreut“, erklärt David. „Jetzt haben wir ein Auswahlteam. Und als man mich gefragt hat, ob ich dabei sein will, hab‘ ich sofort zugesagt.“

Die modernen Aramäer sind Christen und dokumentieren das mit einem roten Kreuz auf dem gelben Trikot. Nach ihrem überraschenden 2:1 über Mitfavorit Kurdistan in der Vorrunde spielt das aber keine Rolle. „Ja, wir sind Christen, und darauf sind wir stolz. Aber deshalb habe ich doch nichts gegen die Kurden oder andere Muslime“, sagt Andreas David. Und als Younes Shakhour, der Torschütze der Kurden, nach der Niederlage auf die Frage der Religionszugehörigkeit angesprochen wird, hält er ein Plädoyer für Toleranz: „Ganz ehrlich, ich wusste vorher gar nichts über deren Kultur. Aber wieso sollten wir Hass empfinden? Wir achten alle Menschen.“ Da ist zu viel, das die Spieler eint, die in Östersund um den etwas anderen WM-Titel kämpfen. Sie alle gehören zur Bruderschaft der Heimatlosen des Weltfußballs.

Weiteeerlesen: http://www.weser-kurier.de/sport/fussball/international_artikel,-Die-Bruderschaft-der-Heimatlosen-_arid,867053.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 7. Juni 2014 von in Artikel über Aramäer, Diaspora, Kultur und Identität.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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