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N24: Christen (Aramäer) flüchten vor dem Terror im Irak

Die Christen im Irak sind mit die ersten Jesusgläubigen überhaupt. Aramäer, Assyrer und vor allem die bis heute ansässigen Chaldäer bekannten sich bereits im Jahrhundert der Kreuzigung Christi zum Glauben an die Dreifaltigkeit. (Foto: RTR)
Der Vormarsch der ISIS-Kämpfer im Irak hat Folgen für die Christen. Anhänger der Minderheit fliehen in die Berge. Viele wollen nicht mehr zurück – zu groß ist die Furcht vor Verfolgung und Tod.
Nicht zum ersten Mal in den vergangenen elf Jahren suchen die Christen aus der nordirakischen Großstadt Mossul Zuflucht im kurdisch dominierten Bergdorf Alkosch. Dieses Mal ist es aber ungewiss wie nie zuvor, ob sie angesichts der Kämpfe und der Spaltung des Landes zurückkehren können. Die Christen verlassen nach und nach ihre Heimat, weil sie sich dort nicht mehr sicher fühlen. „Ich gehe nicht mehr zurück“, sagt Lina, die nur ihren Vornamen nennen will. Die 57-jährige Frau klagt: „Jeden Tag sind wir mit Angst im Leib ins Bett gegangen“. Sie sitzt vor einem Flüchtlingsheim in Alkosch. „Wir haben uns in unseren eigenen Häusern nicht mehr sicher gefühlt“, erklärt sie die Urangst, die sie aus der Heimat vertrieben hat.

Die Christen im Irak sind mit die ersten Jesusgläubigen überhaupt. Aramäer, Assyrer und vor allem die bis heute ansässigen Chaldäer bekannten sich bereits im Jahrhundert der Kreuzigung Christi zum Glauben an die Dreifaltigkeit. Sie sprechen teilweise bis heute die antike chaldäische Sprache. Vor dem Einmarsch der Amerikaner im Jahr 2003, der zum Sturz Saddam Husseins führte, gab es rund eine Million Christen unter den 29 Millionen Irakern. Heute traut sich kaum noch die Hälfte der irakischen Christen, sich im Heimatland aufzuhalten. Besonders dramatisch hat sich die christliche Bevölkerung in Mossul dezimiert: Von rund 130 000 Christen vor der US-Invasion waren vor ein paar Wochen gerade einmal 10 000 übriggeblieben. Mossul gilt als Hochburg der sunnitischen Muslime und der irakischen Al-Kaida. Die Stadt war während der vergangen zehn Jahre immer wieder Schauplatz für Kämpfe.

 

Weiterlesen dringend  empfohlen: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/4926504/christen-fluechten-vor-dem-terror.html

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

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