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Mr. Mainstream ist tot – Gedanken zum Tod von Frank Schirrmacher

Kritische Geister haben Ecken und Kanten und vor allem viele Feinde. Sie enden wie Jesus am Kreuz  wie Bonhoeffer im KZ oder wie Jean Arc auf dem Scheiterhaufen. Die Mächtigen hassen sie. Sie werden als unbequeme Mahner schnell ausgebootet, weggemobt und in diktatorischen Gesellschaften sogar verfolgt. In „Demokratien“ bevölkern sie die Arbeits- und Sozialämter. Sie haben keine Proteges und Mäzene. Ihre Talente verkümmern … Und sie werden vor allem niemals FEUILLETONCHEF UND HERAUSGEBER DER FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG. Denn dazu, – so ist in einem Nachruf von Arno Widmann von der Frankfurter Rundschau (Hundertprozentige Teilausgabe der FAZ)  zu lesen – muss man Meister der Intrige sein und sich den Machtinstinkt von Helmut Kohl abgucken, wenn man ihn nicht als Wiesbadener Beamtenkind mit Privatschulausbildung samt Elite-Auslands-Studium in die Wiege gelegt bekam. Ebenso wie das Talent einflussreiche Gönner zu finden, die einen in die Pötte setzen oder prominente Literaturpäpste, deren Pfründe man erbt.

 

Die Zeitung hinter der angeblich immer einer kluger Kopf steckt, entpuppt sich nach näherem Hinsehen als bourgeoises,  pseudointellektuelles Bluff-Blatt, das seine breit gefächerten Binsenweisheiten wie Wetterfähnchen im politischen Wind flattern lässt. So wie im Degenhard-Song vom alten Notar Bolamus „Er war immer ein bisschen dafür und ein bisschen dagegen“. Dass die braven Redakteure noch ihre Köpfe am Hals haben ist ein wahres Wunder, denn sie können selbige um 360 Grad drehen. Sozusagen ein locker sitzendes Endlosgewinde statt Halswirbel. Ausgestattet mit dem Langzeitgedächtnis von Insekten, das die geschriebenen Artikel sofort wieder vergisst. Es ist immer wieder erheiternd zu sehen, wie sich die politischen Analysen der AZ bereits nach Monaten als völlig falsch herausstellen und dann ständig korrigiert werden müssen. Beispiel „Arabellion“, Syrienkonflikt usw. usw. Das hilflose Gestammel in Sachen Islamismus ist rührend. Bei der großen Demonstration gegen Christenverfolgung am 12. März 2011 in Frankfurt glänzte die Zeitung durch Abwesenheit. Ihr „Orientexperte“ Herrmann lobte die Muslimbruderschaft über den grünen Klee und war fast darüber entsetzt, dass das Militär dem unseligen Spuk ein Ende machte. Ein bisschen links, ein bisschen konservativ, ein bisschen multikulti-proislamisch aber gleichzeitig Israeltreu. Muttis Sprachrohr, EU-freundlich, Russlandfeindlich und gleichzeitig Medienplattform für die AFD (Weil ein großer Teil der Leser mit der Partei sympathisiert)  Kurzum der gesamte Mainstream des politisch korrektem Einheitsbreis, der zu 90 Prozent die Politik in diesem Land bestimmt. All das gesagte war bis zum 12. Juni wie in einer Art Mikrokosmos in einer einzigen Person vereinigt: Im Herausgeber Frank Schirrmacher. Dieser ist nun gestorben. Nicht an einem gebrochenen Halswirbel, sondern an einem Herzinfarkt…

Die Trauergemeinde, die sich am Totenbett des laut Spiegelredakteur Aust „spät geborenen Genies“ versammelt hat und mit gigantischen überbordenden, aufgeblähten Beileidsbezeugungen die Kommentarspalten ihrer Einheitsblätter füllt, ist breit gefächert. Sie umfasst praktisch alle politischen Lager, die Gesamtheit der „Politischen Klasse“, zu der Helmut Schmidt auch die Journalisten und Publizisten zählt. Vor allem mächtige Leute wie GEZ-Dauerlangweiler Günther Jauch, der wie Schirrmacher ein guter Strippenzieher ist. Wenn einer so viele „gute Freunde“ hat, vor allem in den Chefetagen, so wirft das auch ein Schlaglicht auf seine Substanz. Und es wirft ein Schlaglicht auf eine geschlossene Amigo-Gesellschaft, die um sich die Gunst der breiten Masse nicht ganz zu verscherzen hin und wieder Schwarze Schafe wie Wulf, Hoeness, Beckenbauer und Alice Schwarzer… zur medialen Schlachtbank führt, aber im Kern durch und durch korrupt ist und fast überall ihre Schlüsselpositionen vor allem in der Politik, im PR und Pressebereich nach dem Peterprinzip und einer Günstlings und Mätressenwirtschaft verteilt, von der auch Schirrmacher nachhaltig profitiert hat. Bereits ein Blick auf die Wikipedia-Seite konterkariert die einseitigen Lobhudeleien der postdemokratischen Lobbyisten.  Wer heute die Wahrheit lesen will, sollte seine Zeitung kündigen. Mr. Mainstream ist tot.  Möge die Trauergemeinde arroganter verlogener islamophiler Eliten ihm folgen.

Die Redaktion JAU-Team

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 19. Juni 2014 von in Sonstiges und getaggt mit .

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