ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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News über die Aramäer im Irak und Syrien

Kampf um das Herz des Irak

Kurdische Sicherheitskräfte nahe der Stadt Kirkuk in Nord-Irak. Bei Kirkuk liegen riesige Erdöl- und Erdgasfelder. Ohne Kontrolle über diese wäre ein unabhängiger Staat Kurdistan kaum überlebensfähig. Foto: Reuters

KIRKUK –  

Kurdische Peschmerga-Soldaten haben die Stadt Kirkuk im Norden des Irak besetzt. Sie wollen die Bevölkerung vor den Isis-Terroristen beschützen, sagen sie. In Wahrheit aber geht es um Land und Öl und Gas. Und um Geld.

Weiterlesen: http://www.berliner-zeitung.de/politik/auseinandersetzungen-in-kirkuk-kampf-um-das-herz-des-irak,10808018,27520128.html

 

Syrische Flüchtlinge im schwedischen Södertälje

In den 1970er Jahren waren es vor allem aramäische Christen, die vor Krieg und Verfolgung flüchteten, sich in Södertälje niederließen und Teil der schwedischen Gesellschaft wurden, etwa durch den Bau eines Fußballstadions für die beiden erfolgreichsten Clubs: Assyriska und Syrianska. Die Bürgermeisterin preist ihre Stadt als multikulturellen Schmelztiegel. Und die Ronna-Schule, wo 99 Prozent der Kinder nicht Schwedisch als Muttersprache haben und trotzdem hervorragende Lernergebnisse vorweisen, gilt landesweit als Vorzeigemodell.

Weiterlesen: http://www.deutschlandfunk.de/nahost-im-hohen-norden-syrische-fluechtlinge-im.922.de.html?dram:article_id=288949

 

Manchmal gibt es tagelang kein Essen

„Das ist aber erst der Einstieg“, betonen Stenzel und Brenner. Denn langfristig möchte der Arbeitskreis einen Hilfsfonds ins Leben rufen, der so viele Syrer wie möglich unterstützt. Mittelfristig sei geplant, vor allem den in Nordsyrien lebenden aramäischen Christen zu helfen, da diese Menschen dort eine Minderheit darstellen und nicht zuletzt aus religiösen Gründen besonders bedroht seien. Eine mögliche Ausweitung des Projektes, vielleicht auch durch eine Kooperation mit syrisch-orthodoxen sowie evangelischen Kirchengemeinden sei bereits in Planung, so Stenzel.“

Weiterlesen: http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.nagold-manchmal-gibt-es-tagelang-kein-essen.3a94f356-0a6d-4a6c-96ab-d29c1a42ba67.html

 

Syrisch-orthodoxe Christen blicken auf Bürgerkrieg

Füssen – Da die Radikalität im syrischen Bürgerkriegs zunimmt, sehen sich Christen in ihrer Heimat den Folgen von Zerstörung und Vertreibung ausgesetzt. Darauf weisen jetzt die in Füssen lebenden Mitglieder der syrisch-orthodoxen Gemeinde hin.

© Chris Friedrich

Um ihren Patriarchen, der in Deutschland bei einem Klinikaufenthalt verstorben ist, trauern Saliba Aygün (v.l.), Ferit Motor, Pfarrer Yevno Cepe und Yusuf Ihrimoglu von den syrisch-orthodoxen Christen.

Es handelt sich um derzeit 100 Familien, die ersten kamen 1960 als Gastarbeiter ins Ostallgäu. Laut dem 1. Vorsitzenden der Gemeinde, Ferit Motor, werde gemeinsam versucht, die „verfolgten und geflüchteten Brüder und Schwestern zu unterstützen“. Es gebe Kontakte, „doch zur Zeit sind die Verbindungen unterbrochen“, so Motor im Gespräch mit dem Kreisbote, das in der Reichenstraße im Begegnungsraum der Syrisch-Orthodoxen stattfand.

Weiterlesen: http://www.kreisbote.de/lokales/fuessen/fuessener-syrer-sind-sorge-3634879.html

„Nur Ruhe und Sicherheit. Das reicht für mich“

Ein halbes Jahr in Angst

Über sein Leben  im Irak, über seine traumatischen Erlebnisse und seine Todesangst will der 46-jährige nichts sagen, jedenfalls nicht ins Mikrofon. Nur so viel: Als Christ, als aramäischer Christ, hatte er massive Probleme im Irak. Er floh und  landete schließlich in Deutschland. Der Flüchtling sollte abgeschoben werden. Um das zu verhindern, gewährte ihm die Bremer Erlöserkirche fast ein Jahr lang Asyl.

„Ich habe nie geschlafen. Ich habe Angst gehabt, unter anderem wegen der Polizei. Vielleicht kommen sie und nehmen mich fest. Die ersten sechs Monate bin ich hier nicht rausgegangen.“

Während des Kirchenasyls hätten die Behörden Khalil jederzeit problemlos abschieben können. Denn rechtlich gesehen hat das Kirchenasyl keine Bedeutung. Gotteshäuser und Pastorenwohnungen sind kein rechtsfreier Raum.

Weiterlesen: http://www.radiobremen.de/politik/dossiers/fluechtlinge/weltfluechtlingstag102.html

 

«Sie wollen uns Christen auslöschen»

Verlorene Sprache im zerstörten Ort Maalula. Von Karin Leukefeld (KNA)

Maalula (kath.net/KNA) Maalula im Juni 2014. Der Ort ist verlassen. Häuser liegen in Trümmern, Fenster sind aus den Rahmen gesprungen, Wände und Türen verkohlt. Kaum eine der zahlreichen Kirchen hat noch ein Kreuz. Statuen sind zertrümmert, Ikonen und alte Kulturschätze geraubt oder verbrannt. Maalula ist ein aramäisches Wort und bedeutet «Eingang». In dem Ort am Fuße einer tiefen Schlucht und im Schutz hoher Felswände hat die Sprache Jesu 2.000 Jahre überlebt.

Am 4. September 2013 griffen Kämpfer der «Freien Syrischen Armee» und der Nusra-Front einen Kontrollpunkt der syrischen Armee am großen Tor von Maalula an. Der Ort wurde durchkämmt, Männer aus den Häusern gezerrt. Mit vorgehaltener Waffe sollten sie ihrem christlichen Glauben abschwören und zu Muslimen werden. Drei Männer wurden erschossen, als sie sich weigerten; andere wurden verschleppt. Die syrische Armee jagte die Kämpfer die schmale Schlucht hinauf auf den Berg, wo das Kloster des heiligen Sergius aus dem 4. Jahrhundert steht. Hier und in dem nahe gelegenen As-Safir-Hotel verschanzten sich die Kämpfer. Von dem hoch gelegenen Ort nahmen sie Häuser und Straßen unter Feuer.

Weiterlesen: http://www.kath.net/news/46392

 

Wir werden bleiben

Vollmond und blauer Himmel, einschlagende Granaten und Aufräumarbeiten. Das Syrien dieser Tage ist ein Land zwischen Leid, Trauer und Hoffnung

Von Karin Leukefeld, Damaskus und Maalula
Ein syrischer Soldat am 11. September 2013 bei der Rückerob

Ein syrischer Soldat am 11. September 2013 bei der Rückeroberung der Stadt Maalula

Sehen Sie mal dort oben, sehen Sie den Mond?« Hussam begegnet mir auf dem Dach, wo an diesem sommerlichen Juniabend eine leichte Brise die Hitze des Tages vertrieben hat. Morgens, mittags und abends prüft er hier den Wasserstand in den Tanks. Mit lautem Ruckeln und Klappern läßt er den Meßstab im Dunkel der Tanks verschwinden, um ihn kurz darauf wieder hervorzuziehen. Mit einem zufriedenen Nicken verschließt er dann die Öffnung und steigt über die schmale Leiter herunter. Die Reserve wird vorerst reichen, doch Sorgen machen die Syrer sich schon, ob die Quellen und Speicher den Sommer über genügend Wasser haben werden. Im vergangenen Winter hat es kaum geschneit und viel zuwenig geregnet. Und die Türkei hat die Durchlaufmenge im Euphrat auch reduziert. Doch für heute und die nächsten Tage dürfte es reichen, meint Hussam. Dann zeigt er in den Himmel und wiederholt gutgelaunt: »Sehen Sie den Mond? Vollmond, blauer Himmel, und die Fahne von Syrien weht! Es muß einfach besser werden!«

Sido: „Leistet Hilfe vor Ort“

Die Lage der irakischen Christen hat sich zuletzt dramatisch verschärft, sagt Kamal Sido von der Gesellschaft für bedrohte Völker.

 Kamal Sido, Nahostexperte der Gesellschaft für bedrohte Völker (Foto: Gesellschaft für bedrohte Völker)

DW: Im Irak sind sunnitische Terroristen auf dem Vormarsch. Was heißt das für die Christen im Irak?

Kamal Sido: Den Christen im Irak ging und geht es sehr schlecht. Im Süden und Zentralirak, im arabischen, schiitischen und sunnitischen Irak ging des den Christen auch vor den Ereignissen der letzten Wochen sehr schlecht, ausgenommen ist irakisch Kurdistan im Nordirak. Mit dem Einmarsch der Islamisten aus Syrien hat sich die Lage noch deutlich verschlimmert. Noch 2007 haben wir gesagt, der Exodus der Christen aus dem Irak sei abgeschlossen. Wir haben zum Glück nicht Recht gehabt. Einige Christen sind im Süden und Zentralirak geblieben – in der Stadt Mossul, auch in Bagdad. Und mit dem Einmarsch der Islamisten in Mossul, haben wahrscheinlich die letzten Christen Mossul verlassen.

Weiterlesen: http://www.dw.de/sido-leistet-hilfe-vor-ort/a-17729902

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 30. Juni 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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