ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Solidaritäts-Kundgebung für Israel in Frankfurt!

Nachdem am Samstag, Dank der Frankfurter Polizei, die Rote Linie in Sachen Antisemitismus und Verherrlichung von Islamismus und Terrorismus überschritten wurde, findet am Donnerstag 17. Juli um 15 Uhr auf dem Opernplatz eine „Solidaritätskundgebung“ statt. Sie steht unter dem Motto:

 

„We stand with Israel“

 

Veranstalteter ist die Organisation „Honestly concerned“ Frankfurt.

 

Es sprechen der Präsident des Zentralrates der Juden Dr. Dieter Graumann, Sascha Stawski von der Organisation Honestly Conserned, Städtkämmerer  Uwe Becker (CDU), Prof. Gerd Weisskirchen (SPD) , Johannes Gerster (CDU) und Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Frankfurt Julian-Chaim Soussan.

 

Wer was sagen wird. Wer fehlt!  Versuch einer Prognose.

 

Was der Veranstalter Sascha  Stawski – mit dem ich persönlich geredet habe – sagen wird ist sonnenklar und bedarf keiner weiteren Worte. Er teilt meine Befürchtung, dass das Westend ins Visier der Islamisten geraten könnte, zumal es wohl schon „Anfragen“ und Hinweise diesbezüglich gab. Seine Organisation, die Bundesweit Solidaritätsveranstaltungen in Sachen Israel organisiert,  gehört zu den wenigen die wirkungsvoll gegen die feindliche Übernahme Islamistischer Schlägertrupps dagegenhält.

Vertreter der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit dagegen fielen auf meine Nachfrage hin aus allen Wolken als sie von der Veranstaltung hörten. Demzufolge steht auch nichts auf ihren mehr als 80 Webseiten. Schnarcht weiter. Angenehme Nachtruhe!

Auch Dr. Dieter Graumann und der Rabbiner Julian-Chaim Soussan  werden zu den Vorfällen am Samstag klare Worte finden. Graumanns Rede vor der Paulskirche vor einigen Jahren gegen Irans Vernichtungs-Fantasien war sehr gut. Graumann hat schon am Sonntag mit Polizeipräsident Thiel Tacheles geredet.

Stadtkämmerer Uwe Becker dagegen wird sich als Wendehals präsentieren. Er gehört zu jenen CDU-Politikern, die zusammen mit Petra Roth und Integrationsdezernentin Grünberg mit ihrer Gutmensch-Toleranz-Kuschel-Politik jenes Milieu in Frankfurt geschaffen haben, auf dem Islamismus und Salafismus wie eine Pilzkultur gedeihen. (Am Wochenende werden wieder tausende Islamisten und Hamas- Sympathisanten erwartet) Eines der Gründe, warum die Solidaritätskundgebung für Israel auf einen Wochentag gelegt wurde! Becker wird die Veranstaltung vor allem als Wahlkampfplattform in eigener Sache nutzen, nachdem er bei der OB-Kandidatur gegen den konservativen Boris Rhein gescheitert war. Nun ist er bei der nächsten OB Wahl gesetzt und hat gegen den blassen Peter Feldmann beste Chancen. Dessen auffälliges Schweigen zu den Vorfällen wiegt doppelt schwer. Feldmann ist liberaler Jude. Lediglich im kleinen „Frankfurt-Journal“ waren am Montag ein paar kritische Worte zu lesen, wobei es ihm wichtig war, dass auch eine handvoll Neonazis unter den 2500 Demonstranten waren. Auch über die Herkunft der  Hauptakteure schweigt er sich aus. Ebenso rätselhaft ist der Umstand, warum nicht Feldmann als OB vor der Alten Oper deutliche Worte findet. Die gleiche Frage könnte man der jüdischen Dezernentin Nargess Eskandarin-Grünberg stellen in dessen Ressort, ein Grossteil der Demonstranten fällt.

Uwe Becker wird sich als aufrechter „Deutscher Widerstandskämpfer“ in Sachen „Jüdischen Schutzes“ präsentieren. Das wird ihm nicht schwer fallen.

Die anderen Redner sind politische Rentner. Weisskirchen (SPD) war  Professor für Sozialpädagogik in Wiesbaden und Potsdam, Mitglied des Bundestages und parlamentarischer Vertreter der OSZE. Laut Wikipedia-Eintrag soll er sich in Sachen „Antisemitismus“ engagieren. Johannes Gerster (CDU) ist prominenter. Er war lange Jahre Bundestags und Landtagsabgeordneter und Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Er wurde als erklärter Israelfreund mit der Ehrendoktorwürde der Ben-Gurion-Universität ausgezeichnet. Leider ist auch auf der Homepage der Deutsch-Israelischen Gesellschaft kein Hinweis zu finden, dass am Donnerstag eine Pro-Israel-Veranstaltung stattfindet. Immerhin haben die großen Frankfurter Zeitungen für ihre aufmerksamen Leser am Ende ihrer Artikel jeweils einen kleinen versteckten Hinweis platziert. Wie viele Frankfurter am Donnerstag zur besten Arbeitszeit ihre Solidarität bekunden, steht daher in den Sternen. Ich werde auf jeden Fall dabei sein…

 

Klaus Lelek

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 15. Juli 2014 von in Arbeitskreis JAU, Junge Aramäische Union.

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