ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Westfälische Nachrichten: Aramäer rufen zu Solidaritätsaktionen auf in Europa!

Sorgen um Verwandte und Freunde im Nord-Irak

Gronau: Die Sorge um Verwandte und Freunde im Norden des Iraks treibt viele in Gronau und Umgebung lebende syrisch-orthodoxe Christen um. Den Truppen des „Islamischen Staats“, die mit brutaler Gewalt ein islamisches Kalifat errichten wollen, sind ihren Angaben zufolge bereits viele Christen zum Opfer gefallen. Am Samstag (2. August) gehen daher auch in Gronau Menschen auf die Straße, um auf die besorgniserregende Situation aufmerksam zu machen. Die Aktion, zu der Menschen aller Religionen und Konfessionen aufgerufen sind, beginnt um 14 Uhr vor der St.-Antonius-Kirche.

„Wir schauen nicht weg und zeigen unsere Solidarität mit den Christen aus Mossul, dem Irak und allen von fundamentalen Islamisten Verfolgten. Denn Schweigen und Ignorieren bedeuten Zustimmung“, heißt es in dem Aufruf.

Die radikalsunnitischen IS-Kämpfer haben seit Anfang Juni mehrere Provinzen nördlich von Bagdad erobert. Mit dem an die Christen gerichteten Ultimatum „Islamkonvertierung oder Tod“ sei die Lage nun prekärer denn je. Aramäer, Assyrer und Chaldäer in Syrien und im Irak sind die Urchristen des Nahen Ostens und werden in ihrer Existenz durch den Islamischen Staat bedroht. „Die Errichtung des Kalifats verkörpert eine Gefahr nicht nur für dieses Volk, sondern auch für alle anderen Christen und moderaten Muslime … Kirchen, Klöster, Wohnquartiere und das antike Erbe werden wahllos zerstört.“

Wie einst Juden im Dritten Reich mit einem Judenstern gekennzeichnet wurden, so würden nun sämtliche Häuser von Christen mit dem arabischen Buchstaben „N“ markiert. Ein Begriff aus dem Koran für „Nasrany“, was soviel heißt wie Nazarener und damit im negativen Sinne Christen bezeichnet.

Die Christen im bislang multireligiösen Mossul würden mit dem Tod bedroht. Sie erhielten das Ultimatum, die Stadt zu verlassen, zu konvertieren oder eine hohe Kopfsteuer zu zahlen. Nicht alle hätten es geschafft, in noch sichere Gebiete zu flüchten.

Quelle: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/1670590-Syrisch-orthodoxe-Christen-rufen-zu-Solidaritaetsaktionen-auf-Sorgen-um-Verwandte-und-Freunde-im-Nord-Irak

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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