ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Aramäische Brigade „Babylon“ bringt sich in Stellung gegen IS (ISIS)

Iraks Christen werden systematisch von Islamisten verfolgt. Tausende wollen sich nun mit Gewalt wehren. Die christliche Brigade Babylon ist bereit, die Heimat „bis zum bitteren Ende“ zu verteidigen. 

Vorneweg trägt ein Mann das Bild vom letzten Abendmahl – Jesus am Tisch mit seinen Jüngern. Dahinter folgen mit wenigen Schritten Abstand Soldaten, Offiziere und Sympathisanten der christlichen Brigade Babylon. Man trägt Pistolen im Schulterhalfter und Maschinengewehre in der Hand. Mit diesem Aufmarsch im Bagdader Stadtteil al-Karada will man Entschlossenheit und Stärke demonstrieren: Man ist bereit, seinen Glauben zu verteidigen und notfalls auch dafür sein Leben zu lassen. Gerade jetzt, da die Existenz des Christentums wie nie zuvor im Irak auf dem Spiel steht.

„Wir sind die älteste Bevölkerung des Landes“, erklärt Ryan al-Kaldeny, der Kommandeur der Brigade Babylon, der mit schwarzem Turban, Sonnenbrille und Kalaschnikow in der ersten Reihe marschiert. „Nun kommen diese Terroristen und wollen uns aus dem Irak vertreiben, der eigentlich uns gehört.“ Das könne man nicht zulassen. Im normalen Leben ist al-Kaldeny ein Geschäftsmann, der Anzug und Krawatte trägt. „Jetzt ist Uniform angesagt“, betont der 35-Jährige. „Schließlich befinden wir uns im Krieg.“

Mit Terroristen meint der Kommandeur den IS (Islamischer Staat, früher Isis). Die extrem puritanische Islamistengruppe hat mithilfe lokaler Stämme sowie Ex-Militärs der Armee Saddam Husseins binnen weniger Wochen große Teile des Landes besetzt und steht vor den Toren der irakischen Hauptstadt. „Diese Terroristen wollen nicht nur die Regierung in Bagdad stürzen, sie haben es besonders auf Christen abgesehen“, erzählt al-Kaldeny nach der Parade in seinem Büro im Hauptquartier der Brigade Babylon. An den Wänden hängen auch hier Bilder des letzten Abendmahls, dazu einige Kruzifixe, und in einer Ecke steht eine Marienstatue.

Weiterlesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article130881301/Christliche-Brigade-bringt-sich-in-Stellung-gegen-IS.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 5. August 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

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