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Patriarch befürchtet einen Völkermord – Obama erwägt Luftschlag im Irak

Der Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat in eine Christenregion hat im Irak eine neue Massenflucht ausgelöst. Hunderttausend Menschen flohen nach Angaben des Patriarchen der chaldäisch-katholischen Kirche, Louis Raphael I. Sako, am Donnerstag zum Teil zu Fuß aus ihren Heimatdörfern im Norden. Papst Franziskus rief die internationale Gemeinschaft in einem flammenden Appell zu einem verstärkten Einsatz für die von Gewalt und Vertreibung betroffenen Menschen in der Region auf. In New York berief der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eilig eine Sondersitzung ein. Nach Informationen der „New York Times“ soll US-Präsident Barack Obama zudem Luftangriffe gegen die Dschihadisten erwägen.

Die französische und die britische UN-Mission bestätigten ein Treffen für 17.30 Uhr Ortszeit (23.30 Uhr MESZ). Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen sollte hinter verschlossenen Türen tagen. Die internationale Gemeinschaft solle mobilisiert werden, um der terroristischen Entwicklung in dem Land entgegenzuwirken, sagte Frankreichs Außenminister Laurent Fabius.

Die USA haben sich zutiefst besorgt über den Vormarsch der Islamisten im Irak gezeigt. Die Vertreibung von Christen und Kurden jesidischen Glaubens sei „nahe an einer humanitären Katastrophe“, sagte der Sprecher von Präsident Barack Obama, Josh Earnest, am Donnerstag in Washington. Obama erwägt nach Informationen der „New York Times“ Luftangriffe gegen die Kämpfer der Extremistengruppe Islamischer Staat (IS). Die Zeitung berichtete unter Berufung auf US-Regierungskreise, dass der Präsident bei einem Treffen mit seinen Sicherheitsberatern am Donnerstag eine Reihe von Option durchgegangen sei. Ein Regierungsvertreter sagte der Zeitung, dass eine Entscheidung „unmittelbar“ bevorstehe.

Frankreich will Flüchtlinge aufnehmen

Präsident François Hollande sicherte Kurdenpräsident Massud Barsani in einem Gespräch Unterstützung zu. Die Verfolgung religiöser Minderheiten durch Terroristen sei ein besonders schweres Verbrechen, sagte Hollande nach Angaben aus dem Élysée. Er versprach Barsani, im Rahmen der Möglichkeiten Flüchtlinge in Frankreich aufzunehmen.

Erst am Wochenende hatten die sunnitischen Extremisten das Hauptsiedlungsgebiet der kurdischen Minderheit der Jesiden überfallen und laut Augenzeugen viele von ihnen getötet. Im Sindschar-Gebirge sind nach UN-Angaben derzeit noch 200.000 Menschen vor den Dschihadisten auf der Flucht. Bei den meisten dieser Flüchtlinge handelt es sich um Jesiden. Die Anhänger dieser eigenständigen monotheistischen Religion werden von IS als „Teufelsanbeter“ verunglimpft.

Die Türkei kündigte nun an, Hilfspakete von irakischen Helikoptern über dem Zufluchtsgebiet der Jesiden abwerfen zu lassen. Außenminister Ahmet Davutoglu nannte die IS-Angriffe auf die religiöse Minderheit eine „humanitäre Tragödie“.

In der Nacht zum Donnerstag brachten IS-Kämpfer wichtige christliche Regionen unter ihre Kontrolle, darunter die historischen assyrischen Orte Karakosch und Tal Kaif, wie geflohene Bewohner berichteten. Die meisten Familien seien daraufhin in die kurdischen Autonomiegebiete geflohen.

Aus Karakosch waren bereits Ende Juni bis zu 15.000 Christen nach Mörserangriffen geflohen, eine Woche später jedoch zum großen Teil wieder in ihre Heimat zurückgekehrt.

Patriarch befürchtet einen Völkermord

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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