ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Blickpunkt der Woche: Solidaritätskundgebung für verfolgte Christen im Nahen Osten

Mündige Bürger sind gefragt

 

  Foto: Heinrich Schwarze-Blanke

Natürlich kann man sich fragen, ob Kundgebungen und Demonstrationen überhaupt sinnvoll sind. Ändert man etwas, wenn man auf die Straße geht und seine Ängste und Sorgen, seine Forderungen und Proteste auf diese Weise manifestiert? Diese Frage stellt sich mir nach der Kundgebung der aramäischen Christen vor einer Woche. Vor der Antonius-Kirche machten sie auf die Situation der Christen im Norden Iraks aufmerksam. Christen – und nicht nur sie – werden dort von fanatischen Gotteskriegern vertrieben. Viele syrisch-orthodoxe Christen hierzulande haben in der Region Verwandte und Freunde. Ihr Anliegen, die Aufmerksamkeit auf den Terror zu lenken, ist mehr als berechtigt.

Doch die aramäischen Christen blieben fast unter sich. Zwar hatten die katholische und die evangelische Kirche und auch die Vertreter der gemäßigten Fatih-Moschee in Gronau ihre Solidarität bekundet; aber zu sehen war von ihnen kaum jemand. Auch der Stadtrat glänzte größtenteils durch Abwesenheit.

Geht uns Gronauer das Leid der Menschen im Irak nichts an? Man kann diesen Eindruck bekommen. Nur wenige Passanten blieben stehen und informierten sich über die Hintergründe der Aktion. Manche dagegen schienen fast flüchten zu wollen, als Kinder ihnen Flugblätter in die Hand zu drücken versuchten. Wollen die Gronauer nicht mit der Wirklichkeit konfrontiert werden? Oder sind die eigenen Sorgen so schlimm, dass man sich nicht auch noch um anderer Leute Nöte kümmern kann?

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 9. August 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

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