ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Flucht aus Syrien – Glückliche Tage in Schweden

Christen verlassen Syrien. Jede Flucht ist Schicksal und Politik. Die Cousine der Autorin floh Anfang des Jahres ohne ihren Mann.

Dreizehn Jahre habe ich sie nicht gesehen – meine Cousine aus Syrien. Beim letzten Besuch ging sie noch in die Schule, ein fröhliches Mädchen. Auf den alten Fotos macht sie Grimassen, zieht ihren Kaugummi lang und hält ihn in die Kamera. Heute ist sie fertig mit ihrem Studium, ist verheiratet, Mutter und Flüchtling.

Nie hätte ich gedacht, dass wir uns unter solchen Umständen wiedersehen. Sie, der Flüchtling, ich, die Privilegierte, die sich an Flucht nur noch schwach erinnert. Mein Vater, Christ aus der Türkei, war – wie die meisten Aramäer, so nennt man uns – Anfang der siebziger Jahre nach dem Militärputsch und der Kommunistenverfolgung nach Deutschland geflohen. Es hatte Anfeindungen, Straßenrazzien, Aufruhr gegeben.

Und jetzt wieder Pogrom, wieder Verfolgung. Christen im Irak auf der Flucht, Christen aus Syrien auf der Flucht. Muslime auf der Flucht, Kurden auf der Flucht. Als hätte es in der Region nie eine zivile Gesellschaft gegeben.

Aber das hier ist eine Familiengeschichte. Klar, wir wussten, in Syrien herrscht Diktatur: Als Hafiz al-Assad, der Vater des jetzigen Herrschers Baschar al-Assad, noch lebte, konnte ich bei Besuchen nicht einmal eine so harmlose Frage wie „Ist Syrien ein sozialistischer Staat?“ in der Öffentlichkeit stellen. Aus Angst vor den Spitzeln der Staatssicherheit war die Antwort auf solche Fragen stets „psst“.

Weiterlesen: https://ayunion.wordpress.com/wp-admin/post-new.php?post_type=post

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 9. August 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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