ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Christen auf der Schlachtbank, doch die Welt schweigt

US-Luftangriffe werden nicht reichen, um die Terrorwelle im Irak zu stoppen.

  (Die Presse)

Der Nahe Osten und Teile von Zentralafrika verlieren gerade ganze christliche Gemeinden, die dort jahrhundertelang in Frieden gelebt haben. Die Terrorgruppe Boko Haram hat im Norden Nigerias allein heuer Hunderte von Christen entführt und getötet. Während des nun schon mehr als drei Jahre dauernden Bürgerkriegs in Syrien wurden von dort eine halbe Million christlicher Araber vertrieben. Vom Libanon bis in den Sudan wurden Christen verfolgt und getötet.

Historiker werden möglicherweise einmal auf diese Zeit zurückblicken und sich fragen, ob die Menschen ihre Orientierung verloren haben. Nur wenige Journalisten sind in den Irak gereist, um Zeugen der mit dem Wüten der Nazis vergleichbaren Terrorwelle zu sein, von der dieses Land überrollt wird. Die Vereinten Nationen blieben größtenteils still.

Die Regierenden der Welt scheinen in diesem seltsamen Sommer 2014 mit anderen Dingen beschäftigt zu sein. Es gibt keine Flottillen, die nach Syrien oder in den Irak aufbrechen. Und all die schönen Prominenten und alternden Rockstars – warum werden deren soziale Antennen nicht von der Abschlachtung von Christen aktiviert?

Präsident Barack Obama sollte dafür gelobt werden, dass er Luftangriffe angeordnet hat, um Zehntausende von Yeziden zu retten, die von sunnitischen Fanatikern bedrängt werden. Leider reichen Luftangriffe allein nicht aus, um die Terrorwelle zu stoppen.

Weiterlesen: http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/3861579/Christen-auf-der-Schlachtbank-doch-die-Welt-schweigt

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 29. August 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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