ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Waffen für den Frieden? – Grausam aus Kalkül

Die hochgerüstete Terrormiliz Islamischer Staat dehnt ihr Kalifat aus und attackiert Kurden, Christen und Jesiden im Irak. Ihre wichtigste Waffe ist die Angst.

Die fürchterliche Botschaft erreicht ihn abends um 23 Uhr. Amir will gerade ins Bett gehen. Seine Frau und sein dreijähriger Sohn schlafen schon. „Schnell, schnell weg von hier“, schreit ein Freund durchs Telefon, „sie kommen!“

Die „Daasch“ rücken an. So heißt auf Arabisch die Mördermiliz des Islamischen Staats (IS), die in Syrien und im Irak ein Kalifat errichten will, einen Staat des Schreckens.

Amir weckt seine Familie auf, packt das Nötigste ein, stürzt zu seinem Wagen und flieht aus der Stadt Karakosch, in der fast 50 000 Christen leben. Er sucht Schutz im 40 Kilometer entfernten Erbil, der Hauptstadt der autonomen Kurdenregion im Nordirak.

Zwei Stunden später besetzen schwarz gekleidete, bärtige Männer die Straßen in Karakosch. Noch in der gleichen Nacht fallen die christlichen Nachbardörfer Bartilla, Hamdanija und Baschika in ihre Hände. Die IS-Krieger stürmen auch die Stadt Tilkef, wo neben vielen Christen vor allem Angehörige der Religionsgemeinschaft der Schabak wohnen.

Einige Tage zuvor hatte der IS die Jesidenstadt Sindschar nahe der Grenze zu Syrien erobert und eine Flüchtlingstragödie ausgelöst. Tagelang saßen Tausende Jesiden fast ohne Wasser und Nahrung in den Bergen fest. Amerikanische Luftschläge und kurdische Kämpfer haben nun einen Korridor gesichert, über den die Flüchtlinge in einem langen Fußmarsch ins Territorium der kurdischen Autonomieregion gelangen können.

Weiterlesen lohnt sich: http://www.focus.de/politik/ausland/waffen-fuer-den-frieden-grausam-aus-kalkuel_id_4064524.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 29. August 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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